Wie die Ouvertüre zu einer Oper oder der Score zu einem Trickfilm hört sich der Einstieg in "The Secret" an. Erst nach knapp zwei Minuten wird gerockt – kurz. Viel mehr führt Alan Parsons mit Mitteln der Klassik wie Streicher-Pizzicato, Vibrato und Trillertönen genau das auf, was man mit dem Soundtrack …

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  • Vor 2 Monaten

    Man kann ja die musik gut finden oder nicht. Ich bin auch als langjähriger APP-Fan sehr ambivalent, was die Güte der Stücke angeht. Ich persönlich finde auch "As Lights Fall" am besten.
    Es ist aber doch wohl nicht zu viel verlangt, von einem Rezensenten zu verlangen, das offensichtliche Thema des Albums "Magie" zu recherchieren und zu erkennen. Das zum "roten Faden", der fehlt. Zwischendurch das Album gehört, skip, skip, Rezension hingerotzt, fertig! Dann lieber lassen.

    • Vor 2 Monaten

      "Zwischendurch das Album gehört, skip, skip, Rezension hingerotzt, fertig!"

      Na ja, aber du musst ja auch Verständnis für die Rezensenten aufbringen. Nach dem morgendlichen Tequila und dem Mittagsjolly müssen die halt weinend ihre Existenz als "Journalisten" kontemplieren, bevor es zum AA-Treffen geht. Da bleibt nicht immer Zeit, sich schlechte Musik gewissenhaft anzuhören.

    • Vor 2 Monaten

      "Es ist aber doch wohl nicht zu viel verlangt, von einem Rezensenten zu verlangen, das offensichtliche Thema des Albums "Magie" zu recherchieren und zu erkennen."

      Und dann?

    • Vor 2 Monaten

      Na ja, was ich jetzt kritisieren würde ist, dass die Rezension jetzt nicht unbedingt nach 1/5 klingt, aber ansonsten habe ich jetzt nicht das Gefühl, dass die Musik nicht angehört wurde. Was es jetzt helfen würde das Thema zu recherchieren ist mir allerdings auch nicht so ganz klar, ist der Inhalt dünn bleibt er es auch mit eventuellem Kontext.

    • Vor 2 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Monaten

      Wenn das mal nicht nach Verschwörung riecht!

    • Vor 2 Monaten

      War zunächst verwundert darüber, dass du dich über ne eigentlich solide Rezi so echauffierst. Der Mann muss frustriert sein, mein erster Gedanke, aber warum? Dann dein Avatar gesehen...

    • Vor 2 Monaten

      Ach nö, am HSV liegt das nicht ;-) Ich hab mir den Verein nicht ausgesucht und bin leidensfähig.

      Es würde helfen, zu recherchieren, damit man dann nicht den fehlenden rotenden Faden kritisiert. Den muss ein Album ja gar nicht haben, aber wenn es den hat, sollte man das auch wissen, wenn man den sucht.
      Wie schon geschrieben, musikalisch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei!

  • Vor 2 Monaten

    Mittlerweile ist es nicht nur auffällig, sondern schon eher nervig, dass ein Laut-Rezensent die Musik, welche bewertet werden soll, nicht versteht, bzw. wohl eher nebenher mal reingehört hat.
    Dass es möglich ist, eine Rezension zu schreiben, selbst wenn man kein großer Fan ist, sieht man auf anderen Seiten oder Magazinen. Und hier geht es mir nicht um "gut oder schlecht".

    • Vor 2 Monaten

      Na ja, es ist aber auch auffällig, dass das unter jeder negativen Review steht, als wäre das immer der Grund warum die Bewertung schlecht ausfällt.

    • Vor 2 Monaten

      Ich hab schon viele negative Reviews (natürlich auch hier) gelesen, die ich persönlich nicht nachvollziehen kann. Das ist ja auch völlig o.k. Mehr liegt es daran, wie man schreibt.

    • Vor 2 Monaten

      Laut, oder einige laut-Redakteure, haben das (nicht ganz unberechtigte) Selbstbild, das Feuilleton des Musikjournalismus zu sein. Aus dieser Arroganz heraus werden einigen Alben tatsächlich nicht mehr wirklich angehört und trotzdem verrissen - in den meisten Fällen aber leider völlig zurecht.

  • Vor 2 Monaten

    Parsons war doch nie wirklich gut, sondern eigentlich ziemlich schlecht. Banal, schwülstig und schlageresk. Von den paar bekannten Tracks mal abgesehen. Auf den BBS wurden die Alben ja fast alle zerrissen. :D

    http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?c…

    Vielleicht sollten die Fanboys da mal empörte Mails hinschreiben.

    • Vor 2 Monaten

      Einspruch.
      BBS sind ein Auffangbecken für prätentiöse wannabe-Musik-Conoisseure - also keine brauchbare Referenz. Alan parsons war eher immer schon hoch geschmacksanhängig, nicht mehr und nicht weniger.

    • Vor 2 Monaten

      "BBS sind ein Auffangbecken für prätentiöse wannabe-Musik-Conoisseure - also keine brauchbare Referenz."

      Du nennst Menschen, die sich mit Musiktheorie auskennen und das auch in die Rezensionen miteinfließen lassen, Wannabes? Ich lese so etwas lieber als die dreihundertste Rezension auf Schülerzeitungsniveau. Von daher halte ich deine Behauptung, die Seite stelle keine brauchbare Referenz dar, für unwahr.

    • Vor 2 Monaten

      Naja, sich mit Musiktheorie auskennen und prätentiös sein schließen sich halt leider nicht aus - und da bleib ich auch bei. Vielleicht hab ich das ein wenig zu absolutistisch formuliert und relativiere dahingehend, dass einige Rezensenten dort zu elitären und prätentiösen Musikbewertungen neigen.

    • Vor 2 Monaten

      Lies dir mal die Rezensionen von N. Brückner zu Steven Wilson durch. :D

    • Vor 2 Monaten

      Alter, ich breche.
      Genau solche Vollhonks meinte ich oben... :-D

    • Vor 2 Monaten

      Musiktheoretiker...genau. Deswegen sind Frauenärzte auch grundsätzlich immer die besten Liebhaber. Is klar.

    • Vor 2 Monaten

      Also mich interessiert schon, wo jetzt der kompositorische Unterschied zwischen Genesis und Genesis-Klonen liegt und das kann man eben nur herausfinden, wenn man Ahnung von Musik hat. Der Großteil will eben nur lesen, ob Musik geil ist und man dazu abrocken kann. Ähnlich wie, dass stümperhaftesten Musiker immer die erfolgreichsten sind und die Virtuosen nicht. Der Mensch neigt zur Mittelmäßigkeit.

  • Vor 2 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Monaten

    Danke für euere vielen Beiträge. Das Review hab ich geschrieben. Dafür habe ich mir 5,5 Stunden Zeit genommen, und zwei Personen im Familien-/Bekanntenkreis haben den Text Korrektur gelesen, bevor ich ihn bei laut.de abgeliefert habe.
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    Liegt im Ermessen eines jeden Users, ob das zu viel/wenig Aufwand für diesen Artist ist :-D
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    Auf die Kommentare würde ich gerne einzeln antworten. Einige werden darauf warten müssen, denn da will ich mir die Antworten noch ein paar Wochen lang gut überlegen, damit sie nicht "hingerotzt" wirken oder sich jemand unverstanden fühlt ;-)
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    Zwei Statements jetzt:
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    1. Ich hatte in der Schule noch Lehrer, die "E-" und "U-"Musik getrennt haben. Für sie waren die Rolling Stones "des Teufels" und bei ihnen war Rockmusik verpönt. Alan Parsons hat solchen Rock-Feinden viel Wind aus den Segeln genommen. Er hat mit seinen Produktionen und auch seinen Literatur-Vertonungen die hohe Kunst mit der 'billigen' Unterhaltung verschmolzen und Rockmusik in der Oberschicht salonfähig gemacht.
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    Somit also: Alan Parsons hat in meinen Augen seine diversen Grammys vollkommen verdient. Er hat definitiv viel für 'die Musik' als Ganzes getan, und - in puncto Geschmack: er hat meinen Ohren etliches gegeben, was ich richtig geil finde. Dennoch bin ich kein Fan. Seine Interviews wirken lustlos, und ich hätte es lieber, wenn er selbst singen oder bei seinen ganzen Gästen mal Frauen mehr Chancen geben würde. Schlimm?
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    2. Nochmal Schule: Themaverfehlung = Note Sechs. Track 4 klingt musikalisch nach Magie, in Track 7 und 11 klingt das in den Lyrics ein bisschen an. Soweit kein Themenalbum. Musikalisch passt nichts zusammen, die Lyrics ins Deutsche übersetzt klingen lächerlich.
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    Vor die ganzen Songs stellt Parsons das Instrumental, das er sich bei Paul Dukas ausborgt, einem Komponisten aus der Romantik. Das Original ist von 1897, Dukas war ein Freund von Claude Débussy, was man der Komposition auch anmerkt. "Der Zauberlehrling". Dieses Instrumental passt nicht auch noch ein kleines minimales bisschen zum Rest der CD und soll in die Zauberei-/Magie-Thematik einleiten?

    Leute, ernsthaft: ein Konzeptalbum mit rotem Faden ist doch wohl was anderes.
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    Parsons hat an so vielen echten Konzeptalben selbst mitgewirkt, der weiß das.... Wäre eine Beleidigung für The Who, The Moody Blues, die Edgar Broughton Band, Queen, Bowie, Focus, Kevin Ayers, E.L.O., Wire und viele andere, wenn ich für diese paar roten Fadenfatzen hier mehr als 1 Stern geben würde. Konzeptalbum ist eine Kunstform, die gerade er selbst als deren Miterfinder nicht verramschen sollte. Zudem wäre es unfair gegenüber Newcomern, ihn hier nur, weil er ein hohes Tier in der Musikbranche ist, mit Samthandschuhen anzufassen.

    • Vor 2 Monaten

      Daumen hoch!

    • Vor 2 Monaten

      Hast du beim Verfassen des Textes eigentlich geweint?

    • Vor 2 Monaten

      Ich fühle mich nicht unverstanden, aber danke für das Mitleid. ;-)
      Erst mal sorry: 5,5 h sind nicht hingerotzt. Las sich für mich so, ist dann aber falsch. Der obige Text liest sich aber auch völlig anders als die Rezension. Ich stehe dazu, dass der Satz mit dem roten Faden nicht nicht passig ist. Aber nun gut, Wortklauberei. Und wer hat was von Samthandschuhen gesagt. Ich finde es ja gut, wenn jemand fundiert auch negative Meinungen schreibt. Fanboys, die alles gut finden, bringen einen ja nicht weiter. Genau so schlecht wäre es, wenn ich eine Rezension zu z.B. helene Fischer oder Capital Bra schreiben würde. Da habe ich keinen Zugang zu, also lasse ich es.

  • Vor 2 Monaten

    Die Stücke laufen bei mir gerade im Dauer-Modus. Seit über 35 Jahren kenne und höre ich die Musik von Alan Parsons und co. und meiner Meinung nach gehört "The Secret" definitiv zu den besseren Werken des Meisters. Die Stücke sind soft, angenehm zu hören und das Orchester tut der Produktion sehr gut. Es geht mehr in die Richtung von "Vulture Culture" und "Eye in the Sky", kein Crossover, wenig Elektronik. Das Album schließt mit der herzzereißenden Ballade "I can't get there from here" - das kann man einfach nicht besser machen!

  • Vor 2 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Monaten

    Alan Parsons höre ich seit den Siebzigern. Tales Of Mystery And Imagination ist mein Lieblingsalbum von APP. Was Alan Parsons hier abliefert hat allerdings nicht mehr als einen Stern verdient und ich stimme HiPhi in fast allen Punkten zu.