Nur wenige Minuten, nachdem die ersten Töne seiner tiefen Stimme erklungen sind, fühlt man sich zu Hause. Geborgen, umhüllt: Wie bei einem alten Bekannten. Was am Gesang liegt und daran, dass Adam Green seit dem letzten Album kaum etwas an seinem Konzept änderte. Immer noch sind die Songs spritzig-sarkastisch, …

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  • Vor 17 Jahren

    Hat schon jemand das neue Album gehört?

  • Vor 17 Jahren

    japp...muss aber noch um einiges wachsen...

  • Vor 17 Jahren

    ich habe bisher nur reingehört aber vorbestellt habe ich es schon :smug:
    Das, das nen Grower ist wundert mich etwas... Mich hat es schon sehr schnell begeistert und nach den Hörproben hatte ich eher Angst das die Gemstones sich sehr schnell ausgehört hat. Der erste Eindruck ist aber sehr sehr gut. Ich habe sogar das Gefühl das es eine Steigerung zu Friends Of Mine ist. :)

  • Vor 17 Jahren

    Steigerung zu Friends of Mine? Das soll überhaupt möglich sein?!? Ich habe das neue noch nicht gehört, in welche Richtung geht es diesmal?

  • Vor 17 Jahren

    Aus der Amazon.de-Redaktion
    Das können noch spannende Zeiten werden, wenn Adam Green so weitermacht. Nach seinem 2004er Überflieger Friends Of Mine hat er sich mal schnell neu erfunden und mit Gemstones ein herrliches Verwirrspiel für den Freund der skurrilen Töne und Texte hergezaubert.
    Diesmal hat der Jungpoet die ganze Geigerei rausgelassen, beschränkt sich in Sachen Instrumentierung auf das Nötigste und spielt dafür mit Arrangements und Stilspringerei, dass es eine Freude ist. Dabei finden sich Anklänge an Chansons, wie Jacques Brel für die Verstörten dieser Welt, vor allem im Opener und Titelstück "Gemstones", "Country Road" oder "Choke On A Cock". Da sind (natürlich) die Beatles, da ist auch Dean Martin und der Blues ("Before My Bedtime"), Brav-Pop der frühen 60er zu völlig versauten Texten ("Emily"): ein musikalisches Kabarett stützt die unglaublich unkorrekten, lakonischen Lieder des jungen Adam. Auch textlich bekommt man ein kleines Spielchen geliefert: in vielen Songs wird ein kleiner Querverweis auf einen Anderen eingebaut, so verbinden sich die teilweise kaum eine Minute langen Lieder zu einem locker gestrickten Gesamtwerk.

    Eines hat Adam Green mit Gemstones jedenfalls jetzt schon mal klar gemacht: irgendwelche Erwartungshaltungen braucht man sich gar nicht erst zu machen, es wird sicher wieder etwas völlig anderes passieren, aber es wird genau so sicher einen hohen Unterhaltungswert haben und definitiv seine ganz eigene Handschrift tragen. Bravo! --Deborah Denzer

  • Vor 17 Jahren

    mir gefällt es nicht so gut wie das letzte. wenn man nur auf texte und seine stimme abfährt, ist es natürlich wieder klasse- aber musikalisch sind mir persönlich einfach zu viele standards drin- blues und andere. die ersten drei songs sind noch die besten und dann wirds irgendwie unoriginell und hätte durchaus schon 30 oder gar 70 jahre zuvor eingesungen worden sein.

    nichtsdestotrotz werde ich bald zum konzert gehen.

    loe

  • Vor 17 Jahren

    .....wunderbar......!!!!!!!!
    nichts neues gewagt, gleiches niveau wie friends of mine,nur ein minimales bisschen mit der stimme rumprobiert (hier in stöhnen, da ein kauziger schrei)
    ....wertvolles album!!!!
    und für das glitzer-cover bekommt der herr green einige pluspunkte bei mir ( boah is das hässlich... :) )

  • Vor 17 Jahren

    Da freut sich das Ohr und das kleine tool gleich mit! :)

  • Vor 17 Jahren

    ach mensch willi, der Thread ist doch schon lange da...
    So langsam nervt es, wie in letzter Zeit das CD-Reviews Forum zugespammt wird.

  • Vor 17 Jahren

    Ich hab's jetzt ungefähr seit drei Stunden und hörs seit einer Stunde: Es erinnert mich streckenweise noch mehr an eine Theater- oder Kabarett-Vorstellung als "Friends Of Mine". Dementsprechend wichtig werden die Texte sein. Muss ich mir erst erschließen. Ansonsten: Die Polka-, Kasatschok- und Klezmer-Anklänge liegen mir sehr. Bin begeistert. Lieblingssong bislang: "Chuibby Princess". Zum Konzert würde ich auch gern gehen. Die Vorstellung in Berlin ist aber leider schon seit Wochen ausverkauft.

  • Vor 17 Jahren

    wieder so push-up-boy. die musik ist so schlecht und bedeutungslos, dass sie schon wieder...schlecht ist.

  • Vor 17 Jahren

    Deadson, du machst Adam Green und Mando Diao mit Wortem dem Boden gleich - gibt

  • Vor 17 Jahren

    ups, weiter im Text:

    - gibt's auch nen Künstler, den du gut findest?

  • Vor 17 Jahren

    dafür mag ich intelligente texte. jessica simpson, where is your love gone? who wants to dance with emily?

  • Vor 17 Jahren

    SO FÜR NE STUNDE lustiges entertainment ist er schon gut. mehr nicht. aber das reicht auch

  • Vor 17 Jahren

    hoffentlich habe ich mir jetzt nichts falsches vorbestellt... :(

  • Vor 17 Jahren

    Für mich ist das eine moderne Version des jiddischen Theaters: Im ersten Eindruck ein Reigen von netten Liedchen. In Wirklichkeit haben sie alle einen feinen Witz (nicht nur textlich) und noch näher betrachtet haben sie's allesamt faustdick hinter den Ohren (ebenfalls nicht nur vom Text her). Aber wenn man - sagen wir mal Muse (nichts gegen die!) - gut findet, kann man möglicherweise nicht gleichzeitig was mit Adam Green anfangen (und umgekehrt). Na, zum Glück gibts da auch keinen verbindlichen Geschmacks-Knigge.

  • Vor 17 Jahren

    wie kommst du jetzt auf muse? muse haben im kleinen finger, die dreifache intensität adam greens. wenn man jetzt die lyrics (die absolut mies sind) und vocals bei seite lässt, bleibt ein einziger witz übrig. valium.

  • Vor 17 Jahren

    @deadson: Genau das meine ich: Eine Band wie muse bringt ihre Sachen "nach vorn", springt dich an, will großartig sein, virtuos, komplex, ein beeindruckendes Erlebnis vermitteln: Woher nimmst Du die Gewissheit, daß es Adam Green und seinen Hörern darum ginge?

  • Vor 17 Jahren

    die gewissheit nehm ich gar nicht. mag durchaus sein, das leuten dieser stil liegt (anscheinend sehr vielen). ich habe für mich gesprochen, wie ich es meist zu tun pflege. trotzdem halte ich den vergleich für absurd. mich schreckt einfach dieser tralala-effekt ab, den der gute einfach mit sich bringt.