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Home » News + Stories » 28. März 2008

Chile/Mexiko: Neue Attacken gegen Emo-Kids

Vor einigen Wochen machten erschreckende Bilder von einer Hetzjagd gegen Emo-Kids Schlagzeilen. Offenbar kein Einzelfall.

Nach wie vor unschuldig: Der Emo-Emu. (Foto: headinjurytheater)
Mexico City (joga) - Die feindselige Stimmung gegen Emo-Kids, die sich Anfang des Monats im mexikanischen Querétaro in einer regelrechten Hetzjagd entlud, ist offenbar weiter verbreitet als gedacht. Der chilenische Sender Chilevision hat Bilder von einer ähnlichen Hetzjagd in Chile veröffentlicht, die bereits vor dem Vorfall in Mexiko stattfand.

Die Aufnahmen zeigen, wie eine Gruppe brutal auf einen Einzelnen einprügelt, Kommentatoren zufolge handelt es sich um Skinheads und einzelne PokEMOns - so werden Emo-Kids in Chile genannt. Dem Bericht zufolge sind die Übergriffe kein Einzelfall, in Chile gebe es eine wachsende Zahl von Gruppen, die Emos gegenüber feindselig eingestellt seien.


Am 7. März hatten sich Metal-, Skate Punk- und Alternative Rock-Fans im mexikanischen Querétaro zu einer Hetzjagd auf Emos verabredet, die mehrere Verletzte forderte. Eine Woche später war es in Mexiko City zu einem ähnlichen Vorfall gekommen.

Emo-feindliche Gruppen hatten außerdem weitere Aktionen gegen die verhasste Subkultur angekündigt. Ein mexikanischer Homosexuellen-Verband hatte daraufhin Friedensmärsche durch die Zentren von Querétaro und Mexiko City organisiert.

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