Porträt

laut.de-Biographie

The Quill

Aus der Band Quil (damals noch mit Sänger Tommy Carlsson und Basser Mats Johansson) geht Anfang der 90er in Mönsterås, Schweden, The Quill hervor, was namenstechnisch zwar nicht sonderlich ambitioniert erscheint, musikalisch aber durchaus seinen Reiz hat. Magnus Ekwall (Gesang), Christian Carlsson (Gitarre), George Atlagic (Drums), Anders Haglund (Keyboards) und Peter Karlsson-Holm (Bass) frönen gemeinsam der Musik der 70er und klingen dabei, bis auf den besseren Sound, verdammt authentisch.

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Außerdem neu am Freitag: Sum 41, Ride, Machine Gun Kelly x Trippie Redd, Sheryl Crow, Venues, Gesaffelstein, The Quill uvm.

Nachdem sie eine Zeit lang durch schwedische Bars gezogen sind, verlässt Peter die Band, seinen Job übernimmt Roger Nilsson (Ex-Firebird, Ex-Spiritual Beggars). Ein halbes Jahr nach seinem Einstieg geht es ins Studio, und innerhalb kürzester Zeit nehmen die fünf ihr selbstbetiteltes Debüt auf. "The Quill" erscheint 1995 über Megarock Records und fährt überall gute Kritiken ein. Neben einer kurzen Tour durch Schweden mit Abstract Algebra (der Band von Candlemass-Tieftöner Leif Edling) spielen sie auch auf dem Karlshamn Rockfestival zusammen mit Bands wie Black Sabbath oder Fleetwood Mac. Die geplante Deutschland-Tour muss leider gecancelt werden, dafür rocken sie aber beinahe jedes schwedische Kaff und machen sich im Anschluss an die Arbeiten zum neuen Album.

Als Anders im Mai 1997 seinen Ausstieg bekannt gibt, beschließen The Quill, ihn nicht zu ersetzen und stattdessen ohne Hammond Orgel weiterzumachen. Ende des Jahres sind die Aufnahmen abgeschlossen, doch die Veröffentlichung verzögert sich immer wieder. In der Zwischenzeit haben die Jungs aber schon wieder ein paar Songs geschrieben und gehen kurzerhand nochmals ins Studio, um diese aufzunehmen. Unter anderem spielen sie "A Sinner's Fame" von Trouble und "Fairies Wear Boots" von Black Sabbath ein, die beide später auf Tribute-Alben erscheinen.

Noch bevor das zweite Album "Silver Haze" heraus kommt, gehen sie mit Bullhorn im Herbst 1998 auf eine kleinere Schweden-Tour. Als die Scheibe 1999 endlich auf dem Markt ist, spielen sie auf den größten skandinavischen Open-Airs und stehen auf dem Sweden Rock Festival neben Bands wie Deep Purple, Motörhead oder Dio auf der Bühne. Neben der EP "Evermore", die ebenfalls in diesem Jahr erscheint, spielen The Quill auch noch ihre Versionen von Maidens "Where Eagles Dare", Captain Beyonds "Frozen Over" und "Mount Everest" von November für diverse Tribute-Alben ein.

2000 legt das kultige People Like You Label das Debüt neu auf, es dauert aber bis 2002, ehe wirklich neue Mucke von den Schweden zu hören ist. Auf "Voodoo Caravan" klingen The Quill einmal mehr stilistisch ähnlich wie ihre Landeskollegen von den Spiritual Beggars, woran sicher nicht nur Michael Amott (auch Arch Enemy) Schuld trägt, der hier ein Solo beisteuert, sondern auch Basser Roger, der bei den Beggars ebenfalls in die vier Saiten greift. Die Scheibe kann als voller Erfolg gewertet werden. Während Drummer George erst mal mit Firebird auf Tour geht und Basser Roger am neuen Spiritual Beggars Album rumschraubt, schreiben Christian und Magnus schon an neuen Songs. Als "Voodoo Caravan" im Frühjahr 2002 endlich in den Läden steht, geht der Promotions-Apparat wieder los, und neben unzähligen Interviews gibt es natürlich auch wieder einige Konzerte in Skandinavien, Deutschland und Holland.

Nachdem sie auch auf dem Wacken Open Air 2003 mächtig abräumen, erscheint Ende September "Hooray! It's A Deathtrip", das schon im Frühling des Jahres fertig eingespielt war. Das Album bietet wieder erstklassigen 70er-Rock mit deftigen Stoner-Einflüssen. Einmal mehr ist es Magnus' einzigartige Stimme, die das Album besonders macht. Zusammen mit Monster Magnet und Gluecifer geht es im April auf Tour, doch für Basser Roger ist es der letzte Trip mit The Quill.

Seinen Platz nimmt Mitte 2005 Robert Triches ein. Mit ihm zusammen nehmen sie auch ihr neues Album "In Triumph" auf, das Anfang April des folgenden Jahres auf den Markt kommt. Auf diesem Werk gibt es nicht viel Neues zu hören, die Band bleibt ihrer Linie treu, eine Mischung aus altbewährtem Rock mit psychedelischen Einflüssen zu kredenzen. Zwischenzeitlich hat sich Sänger Magnus noch am Ayreon-Album "The Human Equation" beteiligt, während die Band einen denkwürdigen Auftritt mit dem Camerata Nordica Streicher-Orchester feiert.

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  • The Quill

    Hätte auch mal wieder nen Update verdient. Vor allem was die Bio angeht.

    http://www.thequill.se/
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