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Superpunk
Why Not?


LAUT.STÄRKE

REVIEW VON

The Hamburg-München Connection strikes again! Superpunk fragen zu ihrer Rückkehr "Why Not?" Ja, warum eigentlich nicht? "Öfter mal 'Ja' sagen", das könnte das Motto der Top Old Boys sein. 14 Songs über die Schönheit der Chance, heute mal wieder zu scheitern. Und dabei immer schön positiv denken!

Kein Wunder, dass da der Aussage "Ich Find Alles Gut" die Feststellung "Ich Bereue Alles" folgt. Mit den Erscheinungen des Alterns beschäftigt sich "Baby, Ich Bin Zu Alt", mit dem zu frühen Ableben gar "Bon Scott". Und das alles in der lässigen Schnoddrigkeit Carsten Friedrichs, die man von Superpunk gewohnt ist.

Das ungläubige Staunen über "New York, USA" teilt man ebenso gern mit dem Frontmann wie die Liebe zum Alkohol, die er in "Ich Trinke" erklärt. Ironische Brechung nicht ausgeschlossen. Ein Instrumental darf auch auf diesem Album nicht fehlen, heuer heißt es "South Beach".

Und auch ansonsten hat sich nicht viel geändert bei Superpunk. Musikalisch pflegen sie ihre ganz eigene Interpretation aus hanseatischem Bubblegum-Pop, Beat und Punk. Das macht die Platte eingängig, fast ein wenig zu eingängig.

Und so verliert man sich manchmal in schunkeliger Seeligkeit und horcht nur bei Textzeilen wie "I feel love and Wirtshausschlägerei" auf. Keine Frage, "Why Not?" ist ein Album, das ins heimische CD-Regal gehört, vor allem, weil kaum jemand sich so ungeniert mit sich selbst auseinandersetzt, wie Superpunk es tun.

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