Porträt

laut.de-Biographie

DJ T.

Patchwork-Biographie ist wohl der passende Begriff, um die Lebensdaten von Thomas Koch aka DJ T. zu beschreiben. Die Techno- und House-szene begleitet er über viele Jahre in den unterschiedlichsten Funktionen. Discjockey, Journalist, Verleger, Label-Manager und Produzent sind die markanten Fixpunkte in der Vita des Thomas Koch. Antrieb für sein Engagement ist die Leidenschaft für elektronische Musik. Wenn diese gar noch auf der Tanzfläche funktioniert, umso besser.

DJ T. - Body Language Vol. 15
DJ T. Body Language Vol. 15
Der Get Physical-Chef erfüllt die eigenen Ansprüche.
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Die Welt unter der Discokugel übt schon früh ihre Anziehungskraft auf Koch aus. 1970 geboren, ist er acht Jahre alt, als Disco zum Massenphänomen wird. Donna Summer ist die Königin der Zeit und hinterlässt auch bei Koch einen bleibenden Eindruck. Er beginnt Schallplatten zu sammeln, sich zunächst für Disco, später auch für Hip Hop, Funk und HiNRG zu interessieren. Grandmaster Flash zählt genauso zu seinen Helden wie Afrika Bambaataa oder Divine.

Breakdancing steht bald ebenso auf dem Programm wie DJing. Ab 1987 legt er in verschiedenen Discos in Frankfurt auf. Black Music zunächst, bis 1988 Acid House den Takt der Zeit vorgibt. Zeitgleich finden die geraden vier Viertel-Beats im neu eröffneten Omen eine Heimat. Koch bleibt der Frankfurter Szene als DJ treu. Mit der Gründung des Groove-Magazins 1989 steht jedoch die journalistische und verlegerische Arbeit eindeutig im Vordergrund.

1999 eröffnet er schließlich mit Freunden einen eigenen Club, das Monza. Dort legt Koch regelmäßig auf und gibt dem Club mit ausgewählten Bookings zudem ein spezielles Flair. 2004 beendet er seine Arbeit im Monza, um sich voll auf seine Jobs als Label-Manager von Get Physical Music, DJ und Produzent zu konzentrieren. 2002 von Koch, Booka Shade und M.A.N.D.Y. gegründet, entwickelt sich Get Physical schnell zum Vorreiter in Sachen Electro-House.

2005 gibt DJ T dort mit "Boogie Playground" auch sein Longplayer-Debüt. Releases auf 20:20 Vision, Mood Music oder ArtofDisco finden sich ebenfalls im seinem Backkatalog. Bei seinen Veröffentlichungen gibt er sich stets betont tanzbar und geizt nicht mit Referenzen an die prägenden Jahre Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre. So auch bei seiner Compilation "Body Language Vol. 2", die im Sommer 2006 erscheint.

Im Jahr darauf stellt sich DJ T. zusammen mit dem Briten Damian Lazarus an die Plattenteller und nimmt die "Monza Club Ibiza Compilation Vol. 2" auf.

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Surftipps

  • Get Physical

    DJ T.s Label. Hier finden sich Dates, Charts und seine Bio.

    http://www.physical-music.com

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