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Das Berliner Kulturprojekt c-base steht vor dem Aus. Der gemeinnützige Verein wird Opfer fehlender Kulturförderung und der Mietpreisentwicklung.
Berlin (ahi) - Der c-base e.V., Heimat vieler Berliner Künstler wie den Joseph Boys, Das Department, Bruder & Kronstädta, Temper, Dakee und Dj Rockateer steht vor dem Aus. Finanzielle Probleme wegen gestiegener Miet- und Strompreise sowie Forderungen der GEMA im vierstelligen Bereich stellen den Verein, der unter anderem die sehr beliebte OpenStage-Berlin-Reihe in's Leben rief, vor scheinbar unlösbare Probleme.
Da die Räumlichkeiten allen Mitgliedern zur Verfügung stehen, von diesen für Workshops und Seminare zu unterschiedlichsten Themenbereichen genutzt werden und auch Aufnahmemöglichkeiten für Musiker bieten, bedeutet die Schließung der c-base einen tiefen Einschnitt in das kreative Leben vieler engagierter Menschen. Die Hauptstadt würde mit ihr einen lebhaften Sammelpunkt vielfältigster Off-Kultur verlieren, die durch mangelnde Förderung seit Jahren immer stärker in die Randbezirke gedrängt oder zerstört wird.
Das von den bisher nicht gedeckten Forderungen in Höhe von 30.000 Euro bisher knapp 20.000 Euro über Spenden aufgebracht werden konnten, spricht für die Beliebtheit des Projektes und den Kampfgeist der Mitglieder. Allerdings bleiben nur noch knappe zwei Wochen, um die restlichen 10.000 Euro auf zu bringen - andernfalls wären sämtliche bisher unternommene Anstrengungen zur Rettung der c-base verlorene Liebesmüh.
Über die Webseite der c-base (siehe Surftipps) kannst Du Dich über den aktuellen Stand informieren und mit Spenden oder einer Mitgliedschaft zur Rettung des Vereins beitragen.
sozial und Kulturabbau wohin man blickt und der Staat und die Medienöffentlichkeit wundern sich über ein Erstarken der Nationalen.
WORD!
Besser kann man die Problematik wohl nicht auf den Punkt bringen.
Hoffe die schaffen das noch irgendwie. Was genau ist denn eigentlich das Køpi? Hab ich vorher nie von gehört. Wieviel fehlt denen denn? Oder wollen die es gar nicht erst versuchen weiter zu machen?
Die Hauptstadt würde mit ihr einen lebhaften Sammelpunkt vielfältigster Off-Kultur verlieren, die durch mangelnde Förderung seit Jahren immer stärker in die Randbezirke gedrängt oder zerstört wird.
Sorry, aber wenn ich die Möglichkeit habe mein Projekt zu erhalten, wenn ich in eine Randbezirk gehe, ist das doch vollkommen okay. Das ist nämlich genau das Problem was wir hier immer häufiger in Berlin haben, die Randbezirke werden als minderwertig angesehen und zwar genau durch solche Äusserungen.
Und um jetzt die Randbezirke aufzuwerten sollen wir die vorhandenen Strukturen abreissen und das ganze nach Pankow und Neukölln verlagern? Die c-base wird in Dahlem garantiert der Riesenkracher.
Was ist überhaupt so schlimm an der Äußerung? Sie beschreibt nur die Tatsache, dass gewachsene Strukturen im Moment zerstört werden und sich die Nutzer dieser Strukturen andere Orte suchen müssen. Niemand hat hier geschrieben Randbezirke sind scheiße...
Fakt ist ja wohl auch, dass man in den Randbezirken einfach weniger Aufmerksamkeit erlangt. Außerdem müssen die Teilnehmer dieser Projekte sich dann auch erst mal dorthin begeben.
Ich wollte die Randbezirke jedenfalls in keinster Weise mit diesem Satz als minderwertig darstellen. Aber Projekte die in Berlin Mitte entstanden sind, sollen dort auch bleiben können - wenn sie es denn wollen...
Aber gib mir eine bessere Formulierung an die Hand die das aussagt und ich werde den Satz entsprechend anpassen.
Fakt ist ja wohl auch, dass man in den Randbezirken einfach weniger Aufmerksamkeit erlangt. Außerdem müssen die Teilnehmer dieser Projekte sich dann auch erst mal dorthin begeben.
Sicher erlangen diese Projekte dort weniger Aufmerksamkeit, genau wie unsere Projekte in der City teilweise belächelt werden, es sind ja meist auch ganz andere Stilrichtungen, aber die These, das die Teilnehmer sich dann erst dort hin begeben müssen, ist ja wohl bissel daneben, ich glaub wir haben hier ein gut ausgebautes Verkehrsnetz und auch Köpenick, Pankow und Marzahn haben Bus, Tram und S-Bahn.
Unabhängig von infrastrukturellen Fragen, sollten sich diese Projekte aber nicht verdrängen lassen. Es ist irgendwie bei den Stadtvätern noch nicht angekommen, dass es sich hier ebenfalls um Kultur handelt. Es kommt ja auch keiner auf die Idee das DHM zu verschieben.
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