Genre-Diffusion in Perfektion.
Wie aus der Plattenkiste eines Soul-Fans.
Man wartet vergeblich auf die Zündung, da kann die Lunte noch so kurz sein.
Hip Hop-Konventionen vs. verrückte Kunsthochschul-Ideen.
JAW ist der deutsche Eminem!
"My 15 minutes started an hour ago."
Amen, Alter!
Der Berliner Produzent ist kein Trunkenbold, sondern bewusster Genießer.
Hier knistert Vinyl noch.
Ein Fuß in den Charts, einer auf der Straße.
29 Minuten konzentrierte Essenz aus Alt und Neu.
Die Pop-Welt liegt ihm trotz Lady Gaga kaum zu Füßen.
Hungriger Jungspund auf Nas'schen Spuren.
Hat der unkaputtbare MC etwa Muffensausen?
Ich könnte schwören, man kann die Töne stöhnen hören!
Als habe man die Dap Kings in der Cypher.
Spielkonsole meets Dancefloor, Kopfnicken leicht gemacht.
Dieser Rap ist Soulmusik!
Latin-basierte Rap-Musik mit vielen Gastauftritten.
Die ganz normale Realness eines quasi blinden Albinos.
Volle Dirty South-Pranke mit jeder Menge PS.
Käsige Indie-Gitarren, genölte Reime und Gaga-Fantasien.
Conscious-Rap mit allen Facetten, die das Genre zu bieten hat.
Was zum Teufel ist der Grund für dieses Album?
Provokant wie Ozzy Osbourne und Johannes B. Kerner.
Deutschlands Soulbrother Nummer Eins startet durch.
Der Gegenbeweis für jedes A&R-Handbuch.
Deutschrap in Beton gegossen.
Hip Hop-Elefant im Poporzellanladen.
Verkaufsveranstaltung für das eigene Ego mit einigen Glanzstücken.
Der Rapper reißt frech alle Genre-Grenzen ein.
Dem Jigga ist kein Meilenstein gelungen.
Pyrotechnik, mannshohe, aufblasbare Fickfinger und eine ordentliche Live-Show.
Fahrstuhlsound für Fortgeschrittene.
Skandale und Anekdoten aus der Unterschicht des White Trash.
Wer hat Angst vor dieser neuen Gefahr?
Format
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