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Portishead haben ihren Vertrag mit Universal erfüllt. Nun bitten sie ihre Anhänger um kreative Mithilfe: Wie soll das Trio aus Bristol in Zukunft seine Platten verkaufen?
Brtistol (thk) - Quo vadis, Musikindustrie? Mit dieser Frage beschäftigen sich aus aktuellem Anlass auch Beth Gibbons, Adrian Utley and Geoff Barrow. Da sich Portishead mit der Veröffentlichung ihres Albums "Third" von allen vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Universal freigeschwommen haben, suchen die Pioniere aus Bristol nach neuen Vertriebsmöglichkeiten.
"Habt ihr eine geniale Idee?"
"Da die Welt nun mal so ist, wie sie ist, stehen uns eine Menge Optionen offen ... aber wenn ihr irgendwelche genialen Ideen habt, wie wir zukünftig unsere Musik verkaufen sollen, lasst es uns wissen – warum auch nicht!", so Barrow im aktuellen MySpace-Blog.
Auch der Swimmingpool will beheizt sein
So kommt etwa die freie Download-Variante, die Radiohead mit "In Rainbows" erprobten, für Portishead nicht in Frage. "Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass wir bereit sind, unsere Musik kostenlos herzugeben" stellt der Chefarrangeur grundsätzlich klar.
"It fuckin' takes ages to write and we have to heat our swimming pools!" Ein durchaus stichhaltiges Argument - zumindest wenn man findet, dass Portishead sehr bedächtig und konzentriert arbeiten. Zwischen den beiden letzten Studioalben lagen ganze elf Jahre.
Barrows Ausgehtipp
Die Koordinaten sind so grob abgesteckt, und das Trio erwartet die Fanvorschläge mit Spannung. Um die Oberstübchen der amerikanischen Anhänger zusätzlich zu stimulieren, gibt Barrow gleich noch einen musikalischen Tipp mit auf den Weg. Zur Inspiration empfiehlt er, eines der anstehenden Konzerte der befreundeten Band Crippled Black Phoenix zu besuchen, die im April durch die USA touren.


kein problem.
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