- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Sehr gerne hielte ich einmal ein Album aus den Reihen der G-Unit in Händen, bei dessen Genuss ich mich nicht entsetzlich langweile. Genauso gerne ließe ich mich überraschen. Komm schon, Young Buck. Bitte! Auch wenn ich desillusionierte alte Nase nicht daran glaube: Verschaff' mir das große Wow-Gefühl!
"Buck The World" reißt mich abrupt aus meinen Wunschträumen und eröffnet, wie ich es insgeheim befürchtet habe: Young Buck stürzt sich ohne einleitendes Geplänkel mitten ins Geschehen: "Push Em Back". Dazu gibt es vereinzelte Claps und Gitarren, sowie Bässe in einer Frequenz, die geradezu unangenehm effektiv direkt aufs Zwerchfell trifft. Wäre mir bereits schlecht, ich wollte mit diesem Sound nichts zu tun haben. Da dem nicht so ist, staune ich über die drastische Wirkung und darüber, wie völlig frei vom kleinsten Augenzwinkern und jeglichen Höhepunkten ein Rap-Part sein kann. Unter diesem Aspekt: eine echt beeindruckende Leistung.
In "Say In To My Face" wartet Young Buck mit wesentlich mehr Energie auf. Die Bassschläge behalten ihre drückende Qualität. Zu klassischen Requiem-Klängen, an denen nichts auszusetzen ist (außer vielleicht, dass der Mann, dessen Feder diese einst entstiegen, mit der Schreibweise "Motzart" bestimmt nicht einverstanden wäre), huldigt Buck zwar weiterhin dem verkniffenen Bierernst, doch sorgen Zeilen von 8Ball, MJG und Bun B doch wenigstens für eine Spur Abwechslung.
"The streets don't have no love." Vergnügen und Clubtauglichkeit scheinen trotz gelegentlicher Spuren von Crunk ebenfalls verpönt. Unglaublich dröge, spaß- und tempobefreit erweisen sich zum Beispiel "Buss Yo Head" und "Pocket Full Of Paper". Was interessiert? "Get out the way, I'm coming." Mit Glock und Hennessy, my hero is a gun - und mit der wurde nicht nur der Sheriff sondern auch gleich noch der Humor erschossen. Er ruhe in Frieden. Bis ihm "Funeral Music" wieder Leben einhaucht, wird es noch einige Zeit dauern.
Schade um die Qualitäten, die durchaus vorhanden sind. Einige Beats beispielsweise verdienen ohne Weiteres das Prädikat "Besonders wertvoll". So lockert Hi-Tek mit abgehackten Streichern, Handclaps und warmen, vollen Bässen in "I Ain't Fuckin Wit U" die Stimmung merklich auf. Snoop, es hilft nichts, höre ich nach all den Jahren einfach noch immer überaus gerne zu, und wer hätte gedacht, dass ich einmal eine gesungene Hookline derart willkommen heißen würde? Jedenfalls kommt diese hier weit überzeugender zum Zuge als 08/15-R'n'B, wie er durch "U Ain't Goin Nowhere" dudelt.
Das Brett, das Polow Da Don für "Get Buck" zurecht zimmert, hätte man mir mit der gleichen durchschlagenden Wirkung auch über den Schädel ziehen können: Eine fette Angelegenheit, deren finsterer Charakter durch Zwischenrufe, Backgroundgesang und seltsam schräge Bläser noch gesteigert wird. Jake One lässt im ebenfalls recht drückenden Instrumental zu "Buck The World" ordentlich Soul durchklingen.
Kaum wird es ein wenig melodischer, gibt sich Young Buck nicht ganz so angepisst. Dann flowt die Sache sogar: zwar immer noch akzentarm, aber doch sehr geschmeidig. Wenn Young Buck, so wie in "Haters", den Coolness-Thermostat ein paar Gerade zurückdreht, tönt er gleich merklich interessanter. Gleiches gilt dann, wenn er aufbrüllt, wie in (dem leider von Eminem produzierten) "Lose My Mind". Hier präsentiert sich ein MC in einer Weise unversöhnlich, dass es schon comichafte Formen annimmt.
Den Beat des Tages schraubt Dr. Dre für "Hold On" zusammen: Eine schwere, funktriefende Produktion mit Bläsern und Gitarren entwickelt sich zu einem geradezu fantastischen Kopfnicker in Slow Motion. Young Buck und 50 Cent rappen Seite an Seite, spielen sich gegenseitig geschickt in die Hände, und wenn mich auch hier ihr Auftritt nicht aus den Pantinen kippen lässt, so stören sie doch wenigstens die gediegene Stimmung nicht.
"You motherfuckers don't know me." Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich diesen Umstand ändern möchte. Über weite Strecken erweist sich "Buck The World" nämlich als unspektakulär bis ziemlich lahm. Young Buck rappt flüssiger als so mancher seiner Zeitgenossen. Im Viererpack mit T.I., Young Jeezy und Pimp C macht er ebenfalls nicht die übelste Figur. Leider perlen seine Reime völlig an meiner Oberfläche ab, erwischen mich nirgends tiefer, weder im Kopf noch im Bauch, und das einzige, das meinen Unterleib trifft, sind Jazze Phas Bässe und sein hinterhältiger Part aus "I Know You Want Me". Sorry, Buck: Das ist nicht die Welt, und ganz bestimmt nicht genug.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
Buck The World | Infos (Lieferzeit/Service) | €8,99 | €3,90 | €12,89 |
![]() |
Young Buck - Buck The World | Infos (Lieferzeit/Service) | €13,99 | €2,99 | €16,98 |
![]() |
Young Buck - Buck the World [Vinyl LP] | Infos (Lieferzeit/Service) | €24,99 | €0,00 | €24,99 |
![]() |
Young Buck - Buck the World | Infos (Lieferzeit/Service) | €27,99 | €0,00 | €27,99 |
![]() |
Young Buck - Buck the World | Infos (Lieferzeit/Service) | €29,11 | €0,00 | €29,11 |
also jetzt erst mal hallo!
bin jetzt schon seit geraumer zeit besucher dieser seite. und bevor ich gleich mal ordentlich vom leder zieh möchte ich festhalten, dass mir die redewendung "musik ist geschmacksache" duraus geläufig ist. also jedem dass seine.
ABER: Die Art, wie Platten von G Unit Artists hier niedergemacht werden ist ja lächerlich. Möchte hier noch anmerken dass ich Mos Def, Common, Jay-Z , Nas, Talib Kweli etc. auch im Schrank stehen hab und immer wieder höre. Achte ohnehin sehr stark auf Lyrics. zurück zum Thema. Hab mich seit monaten auf die neue Buck Platte gefreut. Endlich ist sie da. gekauft. Gehört. Echt nett. Die Beats sind wuchtig und Bucks Flow war schon immer geil. Was muss ich sehen? ZWEI PUNKTE???????? ALso besser also Tony Yayos Platte war sie um Längen. Auch die hätte 3 verdient gehabt, obwohl sich an Yayo ja bekanntlich die Geister scheiden. Jetzt Werd ich stutzig. Buck 2? Yayo 2? Banks 3? Beg for Mercy 3? Ich schau mal ins Archiv. GRODT 3 Punkte????????? WTF!!!! man muss sich doch die Platte mal öfter als einmal anhören junge!!! Ich wollte The Massacre auch in die Tonne hauen nachm ersten mal. Aber beim zweiten/dritten/vierten hören kommen immer mehr songs dazu die gefallen wollen. GRODT hätte 5 verdient. Beg for Mercy 4. The Hunger For More ebenso. Tony Yayo 3; GRODT O.S.T. 4; Rotten Apple 3; Buck the World 4, wenn nicht sogar 5;
Also nächstes mal bitte etwas offener gegenüber der Unit sein (die ablehnung ist kaum zu überlesen --> TOAPF review!!)und fair urteilen. schaffen andere verfasser auch.
danke trotzdem für die Review.
Nebenbei: Wie kann man Slow Ya Roll auf der Platte KOMPLETT überspringen und nicht mal erwähnen????? Ist wohl einer der besten (LYRICS!!!!!!!) Songs des noch jungen Jahres. WTF!!!!

mal den dreck aus der tastatur schütteln, dann klemmen auch die satzzeichen nicht mehr.
ja, danke, sodhahn. ich fand mich auch ziemlich wohlwollend. drei, vier wahnsinns-beats, ein rapper, der was kann - ich denke doch, das kam so rüber.
trotzdem faulen mir die füße ab. keinerlei schwung, kein spaß, kein tempo. keine höhepunkte. okay, auch keine ausfälle - aber reicht das, um sich das anhören zu wollen? mir nicht.
Ihr habt doch echt den Arsch offen hier.Der junge Käfer hat ein Weltklasse Album raus gebracht und ihr gebt ihm nur 2 lächerliche Punkte für.Ich versteh echt net nach was ihr Alben beurteilt.Hab schon öfter so behinderte Bewertungen gelesen aber die hier pisst mich ganz ganz übel an.Und der Review Text ist doch ein Witz,außer auf dem scheiß Em Beat ist Bucks Flow in jedem Track perfekt.Und Slow Ya Role nicht zu erwähnen sagt einfach alles über den Schreiber.Geh Spargeln stechen Junge...


ich finde die cd als fan richtig,richtig gut. die lautreview deckt meinen geschmack überhaupt nicht.
slow ya roll kam wohl auch nich besonders gut an beim autor. ich finde auch das der track sehr geil ist.ich würde dem teil 8-8,5/10 geben.


buck is doch kein mittelmaß? außerdem is die neue cd nich wirklich g-unit mäßig, bis auf den fifty track halt. das geht schon sehr in richtung south.
allein die produzenten. ich seh da keinen schwulen scott storch un statt lloyd banks und tony yayo, ugk, 8ball und mgj oder t.i. ...
davon abgesehen... bei ersguterjunge ist doch chakuza (oder nicht mehr?), und den finde ich eigentlich schon reht gut.
ja ich sprech ja auch von young bug
hat nix mit groupis zu tun,ich halt nicht viel von dem ganzen g-unit dreck den der fünfziger da abzieht.Aba dieses Album ist nun mal Weltklasse.Und wenn man halt Hauptberuflich morgens Spargel sticht braucht man nicht mittags seinen frust an der hervorragenden arbeiten von anderen auszulassen
tue ich nicht. war eher, um sodhahns vergleich zu widerlegen.
young buck interessiert mich ehrlich gesagt kein stück, daher kann ich meine meinung zu dem jetzt auch nicht abgeben.
@ mOs!: danke! endlich mal back up.
@sodhan: wie du schon gesagt hast. über geschmäcker lässt sich streiten. meinetwegend war die review wohlwollend. aber gerade so. dass YB nen geilen flow hat weiß sowieso jeder, der sich im us-rap auskennt. das rechne ich dem autor des artikels aber nicht als argument für das album an. eher als bestätigung vorhandener tatsachen. Das wäre so als wenn man sagt dass Nas geil schreiben, Jay-Z genial rappen und papoose freestylen kann. Genau wie die Beatauswahl. Schlechte Beats hatte die Unit fast nie. und auch hier muss ich mOs! wieder zustimmen: Jeder, der behauptet, Buck The World sei "G Unit- mäßig" hat die feature/producer liste nicht gelesen bzw. die cd nicht gehört. schon Straight Outta Ca$hville war weit vom G Unit stempel entfernt was die art des albums anging (beats, Features, "Vibe"). zeigt ja schon die tatsache dass viele leute Buck mögen und G Unit kacke finden.
Lange Rede kurzer sinn: Hätte G Unit nicht auf der CD gestanden dann würden in der Review 4 Punkte auftauchen. Davon kann jetzt jeder halten was er will.
Grüße


seit wir hier einen direktlink zum thread haben, tauchen hier jeden tag irgendwelche neuen leute auf, die was vermeintlich wichtiges mitzuteilen haben und hier ihren Mist ablassen.
Der junge "bug"(lol) hat leider nicht besonders viel drauf, einer der uniteressantesten rapper überhaupt - sein erstes album war jämmerlich
banks wurde mit 4 Punkten fürs erste album auch noch zu wohlwollend bewertet, denn bis auf "I'm so Fly" und "On Fire" ist bei mir nicht sonderlich viel hängen geblieben - fürs 2. album hätten 2 punkte ebenfalls genügt.
50 Cents Alben gingen mit 4 Punkten fürs erste und 3 Punkte Punkte fürs zweite auch klar, wobei "The Massacre" mit 2 Punkten auch noch gut bedient gewesen wäre.
und jetzt verzieht euch wieder.
klar kannst du ein groupie sein. männer können doch auch pussies sein.
wieso ihr ganzen wunderkinder immer davon ausgeht, dass eine kritik objektiv sein muss (kann?!), ist mir ein rätsel. lies doch mal bei gelegenheit beispielsweise den wikipedia-artikel zum thema rezension.
ansonsten hast du recht: wir haben nunmal keinen plan von rap. wir würden die musik auch gar nicht besprechen, wenn wir nicht ständig beim würfeln gegen unsre kollegen verlieren würden (aber so langsam glaub ich, dass die bescheißen
)
vielleicht sollte mal wieder jemanden deinen g-point streicheln, perhaps würdest du dann pseudocoolen realtalk in einer language abhalten, die du beherrschst? me care's!
Die Review spricht mir aus der Seele!
Und immer dieses Rumgenöle mit den Reviews...(das ist so typisch deutsch
)
Ich schätze, dass die Rezension den meisten hier im Forum zugesagt hat, ich persönlich bin i.d.R. sehr zufrieden mit dem, was hier so über neue Alben kommentiert wird. BIG UP 

Das was ihr her hört ist musik.Je tiefer man in ein detail geht desto mehr Kritik kan mann finden oder ausübt. Klar ist es gut wenn man Kritik ausübt, so kann der jenige was ändern an seinem Werk oder Projekt. Aber ihr müsst berücksichtigen das der Künster eine Geschichte von seinem Leben erzählt und er vielleicht es so will das man das Album
inbegriffen die Beats, lyriks und wie er die Texste rappt so machen will und wenn man versucht denm Künstler ein Drehbuch auf zu tragen wie es machen soll, wie die Zuschauer es haben wollen also die Käufer dann ist das kein Werk von einem Künstler sondern ein Holywooooooooooood Film also geniesst die Musik und habt einen guten Tag.
Das was ihr her hört ist Musik. Je tiefer man in ein detail geht desto mehr Kritik kann Mann finden oder ausüben. Klar ist es gut wenn man Kritik ausübt, so kann der jenige was an seinem Werk oder Projekt ändern. Aber ihr müsst berücksichtigen das der Künstler eine Geschichte von seinem Leben erzählt und er vielleicht es so will das man das Album
inbegriffen die Beats, lyrics und wie er die Texte rappt so machen will und wenn man versucht dem Künstler ein Drehbuch auf zu tragen wie er es machen soll, wie die Zuschauer es haben wollen (also die Käufer) dann ist das kein Werk von einem Künstler sondern ein Holywooooooooooood Blockbuster also geniest die Musik und habt einen guten Tag.
Ist es so besser Irisch Phil und noch was deinen Namen schreibt man nicht mit sh sondern mit sch also Irisch so weit ich weiß . Hab einen guten Tag

Ich hab mich auch dieses Mal wieder köstlich amüsiert, Bk662. Und besten Dank auch, dass du mir bei der Namensfindung hilfst. Schade nur, dass ich es auf die englische Übersetzung des Wortes "Irisch" angelegt hatte, die nunmal leider "irish" ist...
Dir ebenfalls einen gloriosen Abend!
Format
Homepage: