ähm.. wie bitte? seh ich richtig, gibt es keinen thread zu diesem meisterwerk? oder spinnt bei mir nur die suchfunktion?
wie dem auch sei, yonderboi hat mal wieder ein musterbeispiel für ansprechende downbeat-platten produziert. dabei ist sie sogar überraschend oft sowas von gar nicht downbeat, sondern hat ziemlich alternative indie-momente, zB in "people always talk about the weather".
@cdstarts.de
Überraschend düster und geradezu bildhaft sind die musikalischen Szenarien, die der 24-Jährige heute zeichnet: krächzende Krähen, ein Kinderchor, der eine traurige Melodie anstimmt, dicke Streicher-Schichten und eine bedrohliche Geräusch-Kulisse, die im Hintergrund schwelt und immer wieder aufkeimt. Auch der TripHop-Vorliebe ist Yonderboi nicht durchweg treu geblieben, E-Gitarren und immer wieder ausbrechende, hypnotische Beats beherrschen das Geschehen. Routinierter klingt Yonderboi heute, aber auch wie jemand, der nicht mehr nur an das Gute in der Welt glaubt. Nicht abgebrüht, aber reifer.
ja, doch, das kann man so übernehmen. diese platte ist durch und durch genial. und das cover find ich auch... das hat was.