Porträt

laut.de-Biographie

Xixa

Der Background könnte unterschiedlicher nicht sein: "Während Efren ausschließlich Latin-Zeug hörte, aber nicht mal Led Zeppelin kannte, hat Winston in den 90ern für Alice Cooper getrommelt", stellt Brian Lopez von der Band aus Tucson, Arizona, klar.

Dass dabei trotzdem oder gerade deshalb anständige Musik heraus kommt, zeigt die Band um Lopez und Gabriel Sullivan an Vocals und Gitarre, Jason Urm an den Keys, Geoff Hidalgo am Bass, Efren Cruz Chavez an den Timbales und Percussion sowie Winston Watson am Schlagzeug.

XIXA sind psychedelisch und Rock’n Roll. Ihre Musik ist zudem in einer südamerikanischen Vergangenheit verwurzelt, aber auch in der lebhaft legendären Indieszene ihrer Heimatstadt. Und besagte Vergangeheit reicht weit zurück. Cumbia, Musikrichtung als auch Paartanz, stammt ursprünglich aus dem afrikanischen Guinea. In der Kolonialzeit bringen ihn Sklaven nach Kolumbien, wo der Stil nach und nach mit indianischen und spanischen Elementen Mitte des 20. Jahrhunderts zum populären Volkstanz vermischt wird. Tragende Rolle spielen Flöten, Akkordeon und verschiedenste Trommeln.

Xixas eigene Interpretation von Chicha, dem peruanischen Cumbia, der während der 60er und 70er Jahre im Amazonas und in Limas armen Barrios beliebt wurde, enthüllt einen überraschenden gemeinsamen Nenner mit der Musik aus der Wüste Arizonas: Die Besessenheit von scharfen, kantigen Gitarrensounds und dem besonderen Geschmack von Rock mit Latin-Einflüssen.

Anfangs nennt sich die Band noch Chicha Dust und spielt nur Coverversionen von Chicha-Klassikern. Chicha Dust werden schnell beliebt in Tucson und bringen es auch zu Beachtung in der nationalen und internationalen Chicha-Szene. Die intensive Arbeit ebnet langsam den Weg, wobei mit eigenem breitgefächerten Songwriting eine komplett neue Komponente hinzugefügt wird. Dazu meint Brian: "Als wir anfingen Chicha zu spielen, lernten wir die Songs in- und auswendig, aber an einem gewissen Punkt fügte sich daran nahtlos unser eigenes Songwriting an".

Dabei sind Brian Lopez und Gabriel Sullivan zu dieser Zeit noch gar kein unbeschriebenes Blatt. Sie sind Teil der aktuellen Inkarnation der legendären Alt-Americana-Band Giant Sand um Howe Gelb und steuern Produktionen unter anderem für Calexico bei.

Am 29. Januar 2017 erscheint schließlich das Debütalbum "Bloodline", auf dem eine Einordnung in Genres durchaus schwer fällt: Afrikanische Beats, psychedelische Gitarren, südamerikanische Flöten und Trommeln verbinden sich zu der Band eigenen Interpretation von Desert-Stoner-Rock'n'Roll.

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