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Sarah Connor und Till Brönner suchen für X Factor "großartige Talente, die sich langfristig etablieren".
München (joga) - Das Busenwunder und der Jazztrompeter? Holla! Eine gute Wahl auf den ersten Blick. Für die deutsche X Factor-Ausgabe, das in den USA und England mega-erfolgreiche DSDS-Pendant, peilt der RTL-Sender Vox mit diesen beiden Moderatoren zumindest recht unterschiedliche Zielgruppen an.
Till Brönner wurde schon mal als der deutsche "David Beckham des Jazz" genannt. Er hat auch keine Berührungsängste gegenüber massentauglichen Formaten, was etwa seine Arbeit für die No Angels oder auch sein jüngstes "Christmas"-Album beweisen. Seine Jazz-Scheibe "Midnight" verkauft sich sogar deutlich besser als Connors aktuelles Album "Sexy As Hell".
Seriöser Musiker
Brönner ist aber auch ein seriöser und ernsthafter Jazzer. Er ist nicht wegen seiner Lebensabschnittspartner, sondern u.a. wegen seiner Arbeit mit US-Legenden wie Dennis Chambers oder Michael Brecker bekannt.
Einen schönen Kontrast dazu bildet die mediengeile Blondine ja schon. Langwierige inhaltliche Kontroversen zwischen Brönner und Connor drohen auch nicht unbedingt: einer professionellen Ja-Sagerin, die sogar schon im Fernsehen ewige Treue geschworen hat, glaubt man doch eh alles. Oder nichts.
Professionelle Ja-Sagerin
Man könnte ja hoffen, dass sich die beiden Moderatoren sich jeweils von ihrem Standpunkt aus die Bälle gegenseitig zuwerfen. Dumm nur, dass die Connor bislang nicht gerade durch große Schlagfertigkeit aufgefallen ist. Und die fröhliche Unbekümmertheit, mit der Bohlen seine eigene Blödheit parodiert, geht ihr leider auch völlig ab.
Bei ihrem Gastauftritt als Moderatorin bei Raabs USFO-Show habe sie sich wenigstens nicht blamiert, behaupten Castingshow-Kenner. Das allerdings dürfte kaum reichen, um DSDS in Gefahr zu bringen.
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