- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Die Südtiroler Band beugt sich dem öffentlichen Druck und verzichtet auf die Teilnahme am Metal-Festival With Full Force.
Chemnitz (mis) - Das With Full Force-Festival im nordsächsischen Roitzschjora nahe Leipzig findet 2013 ohne Frei.Wild statt. Die umstrittene Südtiroler Band sagte in der Nacht zum Samstag ihren Auftritt via Facebook ab, um nicht "die Existenz des Veranstalters und somit des Festivals aufs Spiel zu setzen."
Kurz nach Bekanntgabe des Bookings am Dienstag setzte ein beispielloser öffentlicher Druck auf den Veranstalter des renommierten Metal-Festivals ein, angefacht durch die Entscheidung des Visions Magazins und der Firma Jägermeister, ihre Präsentations- und Sponsorenzusagen aufzukündigen. Der Magazin-Partner festivalguide.de ließ seine Präsentation vorläufig "bis Montag ruhen", um die Stellungnahme des Veranstalters abzuwarten. Dieser kam die Band mit ihrer Absage nun zuvor.
Sieg einer "kleinen Gruppe von Internet-Freaks"
Man habe sich sehr auf den Auftritt gefreut, auch in Erinnerung an den letzten WFF-Besuch 2010, so Frei.Wild-Sänger Philipp Burger in dem Band-Statement. Doch sei es "einer kleinen, aber effizienten Gruppe von Internet-Freaks gelungen, einen sogenannten Shitstorm, ein Phänomen im Rahmen von sozialen Netzwerken, bei dem Emotionalisierung zu Massenentrüstungen führt, zu starten, der eine hektische Medienberichterstattung zur Folge hatte", so Burger weiter.
Um den Druck vom Veranstalter des Festivals zu nehmen, sage man daher "aus freien Stücken" die Teilnahme ab. Von Seiten des WFF-Veranstalters Inmove, der Frei.Wild ursprünglich als "die momentan angesagteste, zugkräftigste und umjubelste, aber auch eine der umstrittensten Bands des Streetpunk-Sektors" ankündigte, existiert noch keine Stellungnahme.
Ja, mit Shitstorms kennen die sich halt aus, da bei Frei.Wild ...
Die kleine aber effiziente Ich-dulde-keine-Kritik-an-meiner-Heimat-Emo-Kids-Fraktion muss nach wie vor im Auge behalten werden! Ein gutes Zeichen der genannten Unternehmen sowie Visions!
Jawoll, ein paar Leute haben ein Problem mit der Band und zwingen mit erpresserischen Maßnahmen alle anderen dazu, ihre Meinung zu unterstützen. Jap Deutschland ist ohne solch rechtes Gesocks viel demokratischer.
Und Onkel, wenn du wirklich Punk wärst würdest du keine kapitalistischen Unternehmen loben. Aber wenns um den eigenen Zweck geht, da ist die Grundeinstellung eigentlich egal, gell?
Frei.Wild rechtsradikal? Das ich nicht lache. Nur weil sie ihre Heimat lieben? Na dann sind alle Amis wohl auch alle rechtsradikal. Oder alle Bayern Fans, die sind ja auch STOLZ auf ihr Team...oh Gott "STOLZ"???? STOLZ = NAZI! lächerlich
Sowas von lächerlich, diese kleinen möchtegern "Punks"...war in der 8ten Klasse an meiner Schule auch mal Mode.
Wer sich mit der Musik von Frei.Wild nicht auskennt: einfach mal die Fresse halten!
WFF ist im übrigen eh ein Kack-Festival mit 95% Männer-Anteil, völlig uninteressant.
Heult der Burger da wirklich rum, dass er von Nerds fertig gemacht wurde? 
"kann vielleicht irgendwann mal eventuell"
Na ja, was soll man da nun unnötig spekulieren, Sancho. Es ist doch mal Fakt, dass in solchen Parteien immer wieder ein bestimmter Prozentsatz hervortritt, der radikale Ansichten hat. Da laufen beispielsweise auf NPD-Parteitagen Hiler-Look-A-Likes herum, da fördern Vorsitzende wie beispielsweise Udo Voigt die Ausgrenzung von Ausländern, leugnen den Holocaust. Menschen wie Udo Pastörs halten radikale Reden, die in ihrer Ausdrucksweise und Darbietung an diverse Reden aus dem 3. Reich erinnern. Sollen wir die jetzt als wirre, aber harmlose Spinner abtun?
Was die oft zitierte "Meinungsfreiheit" angeht... Es ist schon eine Ironie, dass sich gerade die auf "Meinungsfreiheit" berufen, von denen ausgegangen werden kann, dass, sofern die mal wirklich relevant werden sollten, uns schon zeigen werden, wer was wann und wie zu sagen hat und was nicht. Setz' Dich doch mal bei einer Veranstaltung dazu und fange eine Diskussion an über die soziale Situation in Deutschland, die Bedingungen, unter denen auch Asylbewerber in Deutschland leben müssen, die immer wieder kurzfristige Duldungen erhalten... Wenn Du Glück hast, wirst Du des Raumes verwiesen, wenn Du Pech hast, verlässt Du den nicht unverletzt. So viel dann zur "Meinungsfreiheit".
Nationalstolz ist Mist. Warum sollte man auf etwas stolz sein, das man nicht selbst geschafft / geschaffen hat?
Frei.Wild positionieren sich in ihren Texten geschickt in einer Grauzone. Immer schön von sich behaupten, "unpolitisch" zu sein, und im selben Atemzug Blut-und-Boden-Romantik betreiben. Extrem unsympathische Band, die aber wohl mit ihren Schlagern den Nerv bestimmter Zielgruppen gut trifft.
Was gibt es denn da zu relativieren? Sobald man sagt, "die Braunen machen..." kommt immer "aber die Linken, die..."
Das hatten wir doch letztens erst... Nicht jeder, der solche "Grauzonenbands" hört, steckt voller rechtem Gedankengut, aber der Anteil wird höher sein als bei... was weiß ich... Deep Purple... oder Grönemeyer. Das ist einfach so.
Ich habe in dem anderen Thread ja auch gesagt, das es schwierig ist. Auf der einen Seite verstehe ich die Veranstalter, die sagen: wir möchten kein Festival unterstützen, bei dem es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass dort das entsprechende Klientel aufläuft.
Natürlich erhalten Frei.wild so auch ihre Bestätigung. "Wir sind die Underdogs, unsere heimatverbundenen (unpolitischen) Lieder werden in ein falsches Licht gerückt, wir sind die Opfer..."
Danke, jenzo. Je rechter eine Partei aufgestellt ist, umso intoleranter und ausschließender ist ihr Parteiprogramm in der Regel. Schon bei der CDU/CSU beginnt es mit den Scheußlichkeiten. Ab dieser Positionierung beginnt der Nährboden für rechtsradikale Vollspinner, welche sich dort mehr oder weniger gut unter der Maske der Gutbürgerlichkeit verstecken können.
Lieber Sancho und die anderen geistigen Tiefflieger hier, ich hab nie behauptet Punk zu sein, genausowenig irgendwelche kapitalistischen Handlungen von irgendwelchen Unternehmen gelobt. Es geht auch nicht um den Stolz auf die Heimat sondern vielmehr dass in manchen Texten dazu aufgerufen wird keine Kritik an eben selbiger zuzulassen. Dies geht ja sehr wohl in eine gefährliche politische Richtung die sich kein halbwegs normal denkender mehr wünschen mag. In meinem Beitrag geht es ja auch nicht um Verbot oder selbiges, sondern schlicht und einfach um mehr Aufmerksamkeit bei diesem Thema.
die jungs von freiwild sind das genaue gegenteil von punkrock onkel. er hört die musik, lebt sie aber nicht. sie leben ihr leben und verdienen cash
die jungs von freiwild sind das genaue gegenteil von punkrock onkel. er hört die musik, lebt sie aber nicht. sie leben ihr leben und verdienen cash
Hier wird sich gegenseitig beleidigt, stets nur gespalten, der Hass und die Ablehnung ist einfach nur noch widerlich. Der "Dulf" kommt mit dem uraltesten schlechtesten Link, wo die Band einfach nur diffamiert und verhöhnt wird, anstatt sich mit ihr ernsthaft auseinanderzusetzen, aber das kennen wir ja bereits. Wenn dies nämlich geschehen wäre, dann hätten sie vermutlich gemerkt, dass sich auf nahezu jedem Frei.Wild Album mindestens ein Song befindet, indem sich eindeutig GEGEN Nationalsozialismus, Fremdenhass und Extremismus in jeglicher Form ausgesprochen wird. Den von Euch unterstellten Behauptungen mangelt es leider an jeglicher Grundlage.
Ich finde gerade den Song "Wahre Werte" sehr schön und zutreffend, und kann ihn voll und ganz unterstreichen, daran ist mal gar nichts auszusetzen, wer hier irgendwas hineininterpretieren will, was nicht da ist, handelt sehr tendenziös und böswillig. Diese Leute, die diesmal in der originalen roten Ausgabe auftreten und nicht in der braunen Kopie, sollten sich einmal in den Spiegel beschauen. Dort wird ihnen exakt derselbe Haß entgegen springen, den sie für gewöhnlich ihren Mitmenschen anzudichten pflegen, die ihre ?kruden? Weltbilder nicht zu teilen vermögen. Wir haben nicht erst im dritten Reich gesehen, was dieser Haß anrichten wird, wenn man ihn nur lange und intensiv genug gewähren läßt.
Was wollt Ihr, müssen noch Menschen zusammengeschlagen werden (vorwiegend Frei.Wild oder Böhse Onkelz Fans...) Ihr säät doch mit diesen Postings den Unfrieden, das ist doch das Geistesgift, das Jenifer Rostok und Ihr hier verbreitet, das ist auf unterschwellige Gewalt gepolt, was mir Angst bereitet ("Muss ich was befürchten, wenn ich dies oder jenes Shirt trage"...) Ihr Propagiert blind Eueren Hass, im April kommt der W. auf genauso große Deutschland-Tour, da könnt Ihr wieder die Nazi-Keule schwingen...
Hier wird sich gegenseitig beleidigt, stets nur gespalten, der Hass und die Ablehnung ist einfach nur noch widerlich. Der "Dulf" kommt mit dem uraltesten schlechtesten Link, wo die Band einfach nur diffamiert und verhöhnt wird, anstatt sich mit ihr ernsthaft auseinanderzusetzen, aber das kennen wir ja bereits. Wenn dies nämlich geschehen wäre, dann hätten sie vermutlich gemerkt, dass sich auf nahezu jedem Frei.Wild Album mindestens ein Song befindet, indem sich eindeutig GEGEN Nationalsozialismus, Fremdenhass und Extremismus in jeglicher Form ausgesprochen wird. Den von Euch unterstellten Behauptungen mangelt es leider an jeglicher Grundlage.
Ich finde gerade den Song "Wahre Werte" sehr schön und zutreffend, und kann ihn voll und ganz unterstreichen, daran ist mal gar nichts auszusetzen, wer hier irgendwas hineininterpretieren will, was nicht da ist, handelt sehr tendenziös und böswillig. Diese Leute, die diesmal in der originalen roten Ausgabe auftreten und nicht in der braunen Kopie, sollten sich einmal in den Spiegel beschauen. Dort wird ihnen exakt derselbe Haß entgegen springen, den sie für gewöhnlich ihren Mitmenschen anzudichten pflegen, die ihre ?kruden? Weltbilder nicht zu teilen vermögen. Wir haben nicht erst im dritten Reich gesehen, was dieser Haß anrichten wird, wenn man ihn nur lange und intensiv genug gewähren läßt.
Was wollt Ihr, müssen noch Menschen zusammengeschlagen werden (vorwiegend Frei.Wild oder Böhse Onkelz Fans...) Ihr säät doch mit diesen Postings den Unfrieden, das ist doch das Geistesgift, das Jenifer Rostok und Ihr hier verbreitet, das ist auf unterschwellige Gewalt gepolt, was mir Angst bereitet ("Muss ich was befürchten, wenn ich dies oder jenes Shirt trage"...) Ihr Propagiert blind Eueren Hass, im April kommt der W. auf genauso große Deutschland-Tour, da könnt Ihr wieder die Nazi-Keule schwingen...
Zum Kotzen unheimlich peinlich, eine Band SO rauszuekelen... 
an Saoza: das mit dem Patriotismus ist so eine Sache. Stolz auf sein Land zu sein ist doch nichts Schlimmes. Oder doch? Wenn ich nur stolz auf das sein darf, was ich selber erreicht habe, dann brauch ich mich ja auch nicht dafür zu schämen, was Deutsche von 33 bis 45 verbrochen haben, oder?
Ich schäme mich für die Verbrechen der Deutschen, aber ich bin auch stolz auf über 60 Jahre Demokratie und Menschenrechte in der BRD.
@wombat555:
Mach' Dich nackig und stell' Dich um die Mittagszeit in die Fußgängerzone. Wenn Dir die hiesigen Normen mit der Mutterbrust eingebläut wurden, dann ist das, was Du dann empfindest, Scham. Das ist das mit Rotwerden und dem Wunsch "Erde, tu dich auf, verschling mich jetzt!". Ist das genau das Gefühl, das Du hast bei dem Gedanken an die Verbrechen der Deutschen zwischen 1933 und 1945? Ich persönlich empfinde da Betroffenheit, Trauer oder Ähnliches, aber keine Scham. Sähe vielleicht anders aus, wenn ich an den Verbrechen mitgewirkt hätte.
Ebenso sieht es mit dem Stolz aus - stolz kannst Du eigentlich nur auf etwas sein, das Du selbst geleistet hast, das reicht vom ersten eigenständigen Gang aufs Töpfchen über die gute Note in Schönschrift bis hin zur Selbstzufriedenheit in dem Augenblick, da Du zurücktrittst und das wohl geratene, selbstgezimmerte Garagendach wohlwollend in Augenschein nimmst. Dieses Gefühl empfinde ich aber nicht, wenn ich an Deutschland denke. Da empfinde ich eher Dankbarkeit darüber, daß ich dem Storch an einer Stelle aus dem Schnabel geplumpst bin, an der seit über 60 Jahren Demokratie und Menschenrechte angesagt sind und ich in Ruhe leben kann, aber ich habe an diesen beiden Punkten viel zu wenig selbst mitgewirkt, um darauf stolz sein zu können. Wahrscheinlich wäre "Nationalgefühl" der bessere Begriff.
Ich persönlich wäre da aber ziemlich vorsichtig. Mein Nationalgefühl hält sich in Grenzen bei einem Land, das weltweit an zweiter oder dritter Stelle steht, wenn es um Waffenexporte geht. Und wenn ich erst an die Einwohner denke ... Stelle Dir mal einen durchschnittlich intelligenten Deutschen vor. Per definitionem ist die Hälfte der Deutschen blöder als der. Und diese Hälfte müßte ich dann auch noch liebevoll in mein Nachtgebet mit einschießen? Ich habe Patriotismus nie verstanden ...
Gruß
Skywise
Abgesehen davon gibt es bei der WFF-Aktion doch eigentlich nur Gewinner. Die Sponsoren bekommen Applaus von links. Frei.Wild mehr Aufmerksamkeit und mehr Fans, zudem einen noch größerer Zusammenhalt zwischen den bereits vorhandenen. Ganz nach dem alten Onkelz Motto "Wir gegen die anderen". Dazu kommt jetzt noch der "Wir sind ja freiwillig gegangen um keinen zu Schaden"-Bonus. Und von WFF hört man auch mal was. Supi!

Format
Homepage: