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Willy DeVille verstarb in der Nacht zum Freitag an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Er wurde nur 58 Jahre alt.
New York (alc) - Die Musikwelt ist um ein Original ärmer. Im Februar 2008 erschien sein letztes Album "Pistola", nun verstummt seine Stimme für immer. William Borsay aka Willy DeVille ist tot; der Musiker erlag Donnerstagnacht einem Krebsleiden.
Der 1950 in Connecticut geborene Sänger galt zeitlebens als Sonderling. Seine Songs waren geprägt von einer tiefen Melancholie. Als Grenzgänger zwischen Soul, Blues und dreckigem Rock'n'Roll machte er unter anderem auch mit seinem exaltierten Äußeren auf sich aufmerksam. Mit scharf rasiertem Schnurrbärtchen, langen Haaren und Klunkern glich sein Erscheinungsbild einer Mischung aus Pirat und Zigeuner.
1974 hob er die Band Mink DeVille aus der Taufe, ab Mitte der Achtziger musizierte er unter seinem eigenen Namen weiter - mit wechselhaftem Erfolg.
"Er ist sehr friedlich verschieden"
Im Frühjahr 2008 wollte sich DeVille einer Hepatitis C-Behandlung unterziehen, während der ein Tumor an der Bauchspeicheldrüse entdeckt wurde. Seine Frau Nina sagte gegenüber der dpa "Er ist sehr friedlich verschieden. Ich war an seiner Seite"
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