Porträt

laut.de-Biographie

Widowspeak

Ein umtriebiger Gitarrist, der sich in den 70ern wohlfühlt, und eine Sängerin, die trotz Unsicherheiten eine markante Stimme besitzt - so die Eigenschaften einer Band, die gleich nach ihrer Gründung für Aufmerksamkeit sorgt.

Molly Hamilton (Gesang, Gitarre) und Michael Stasiak (Schlagzeug), beide aus dem Bundesstaat Washington, gründen Widowspeak 2010 im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Mit von der Partie ist außerdem Gitarrist Robert Earl Thomas.

In den Anfängen ist Hamilton so schüchtern, dass sie sich vor ihren Mitstreitern nicht ans Mikrophon traut. "Ich hatte wirklich Angst, vor anderen Leuten zu singen. Wenn wir zusammen Songs schrieben oder zusammen probten, tat ich immer nur so, als ob", erinnert sie sich.

Die Angst legt sich jedoch, auch auf der Bühne. Sie steigt zusammen mit Thomas zum Mittelpunkt der Band auf, zumal Stasiak 2012 seinen Hut nimmt. Da ist das Debüt "Widowspeak" bereits erschienen und hat mit seiner Mischung aus Ennio Morricone, 70er-Rock und verträumter, eher gehauchter als gesungener weiblicher Stimme interessierte Kritiken erhalten.

Der Zweitling "Almanac" (2013) entsteht in einer Scheune im Staat New York. Das Album höre sich an, "als käme man in ein großes, altes Haus in einem Wald, in dem die Möbel mit Leintüchern bedeckt sind", erklärt die Sängerin dazu. "Wir haben die Leintücher abgenommen."

Alben

Widowspeak - Almanac: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2013 Almanac

Kritik von Giuliano Benassi

Warm und nostalgisch dank Orgel, Harmonium und psychedelischen Gitarren. (0 Kommentare)

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