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Von Whitney Houstons Musik konnte man halten, was man wollte. Die Tatsache, dass man es mit einer außergewöhnlichen Stimme zu tun hatte, stand selbst bei den Verächtern ihrer Kunst weitgehend außer Frage. Lange Zeit war die Diva weg vom Fenster. Die diversen Eskapaden, die sie unterdessen hinter sich brachte, spiegeln sich nun in ihrem Gesang.
Es tönt längst nicht mehr so makellos wie einst, sobald sie die Stimme erhebt. Das muss kein Drama sein: Scharten und Kratzer in der ehedem glasklaren Oberfläche könnten durchaus als ein Zeichen von Individualität genutzt und entsprechend gewertet werden.
Gerne hätte ich an gelebtem Leben teilgehabt. Allein: Mrs. Houston hält dieses so peinlich unter Verschluss, wie die Fotografien im Booklet eventuelle Spuren des Älterwerdens zu verbergen suchen. Wo sie Gemeinplätze wiederkäut statt echte Empfindungen offenbart, wirkt ihr unüberhörbar in Mitleidenschaft gezogenes Organ nicht gereift, sondern schlicht angeknackst.
Für ihr Comeback scharte Whitney Houston zahlreiche sturmerprobte Mitstreiter um sich. R. Kelly und Alicia Keys steuerten Songs bei, unter den Produzenten finden sich erfolgverwöhnte Namen wie StarGate, Tricky Stewart, Akon und Swizz Beatz: Munition galore für dickes Namedropping.
Um so erschütternder, dass all denen nichts Besseres einfällt als ewige Permutationen der überstrapazierten Elemente Claps, Piano und Synthiestreicher. Gähnend langweilig, weil über die Maßen absehbar, gerät das R'n'B-Pop-Allerlei. Lediglich die Ausrutscher auf dem Dancefloor schlagen dem Fass den Boden aus.
Die Entscheidung, ob nun die Schar unangemessen Pausenhof-tauglicher "Ey!"-Rufer in "Salute", "For The Lovers" oder doch der schäbige Ibiza-Disco-Beat in "A Song For You" den beschämenden Tiefpunkt darstellt, erspare ich mir. In Sachen Unerträglichkeit schenken sich genannte Tracks wenig.
"This song is for you", an "lovers and haters" richtet Whitney Houston, was wieder und wieder Erwähnung findet, ihre Lieder. Vielleicht hätte sie stattdessen lieber ein paar Tracks für sich selbst aufgenommen. In denen fände sich möglicherweise tatsächlich eine ehrliche Regung, die "I Look To You" hörenswert gemacht hätte.
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Hmm im Allgemeinen bekommt die Platte relativ wohlwollende Kritiken... Ob das jetzt ernst gemeint ist oder einfach nur "Mutmacher" sind sei dahingestellt. Die ersten Eindrücke der Platte sind eigentlich gut deshalb überrascht mich die Harsche Kritik hier schon ein bisschen. Allerdings war ja auch klar das die Houston die letzten Jahre alles ausser Musik gemacht hat. Nehmen wirs mal wie mit dem Fussball: Da heisst es bei einem Spieler das er genau so lange brauch um wieder fit zu werden wie er verletzt war und das er Spielpraxis braucht. Das heisst bei Whitney: Jetzt die Praxis und in sieben Jahren ein Top Album ... 



Borniert, ein schönes Wort. Sollte man viel öfter benutzen.
Eben mal das Cover von der neuen Whitney Houston angesehen. Obwohl das ja ein schick mit Photoshop zusammengebasteltes Bild ist, sieht man, dass die Frau echt gealtert ist. Meine Fresse. Kinder, lasst die Finger vom Crack!
wo erkennst du denn die alterserscheinungen?
http://www.rcamusicgrouppress.com/content/Whitney_Houston_/Cover_Art/WHITNEYHOUSTON.jpg
abgesehen von dem schon erwähnten photoshop (man beachte die schönen übergänge von wange zu mund- und nasenbereich) dürfte das gute alte botox das seinige dazu getan haben, dass man das eben nicht mehr sieht. deshalb wohl auch nur die andeutung eines lächelns, mehr war einfach nicht drin 



Wollte nur mal wissen, wie es sich anfühlt, zu trollen.
(dabei dachte ich schon, "prinzipiell" hätte mich verraten...)
Ich bekenne mich als grosser Whitney fan der ersten stunde.
man kann von ihr halten was man will, aber sie hat musikgeschichte geschrieben , mit der stimme und ihren unzähligen nummer 1 hits.
das neue album ist top produziert , etwas pop, viel r'nb , bischen dance.
so wie sie es schon immer gemacht hat.
nur diesmal hats alles einen faden nachgeschmack,
früher konnte die Stimme noch alles rausreissen , stellenweise klingt sie wie amy winehouse , nur das ihre stimme ein original ist.
Schade um diese grossartige stimme.
aber ich glaub das weiss madame houston selber.
traurig aber wahr.
hör mal an einigen stellen genau hin,
mach mal die öhrchen richtig fein auf ,
dann weisst du was ich meine , grade bei song for you , oder i look to you hört man das stark.
nicht eine einzige schmetterballade auf dem album wo sie ihre stimme noch mal hätte beweisen.
das ist alles umgangen worden ,dank grossartiger producer.
Nein, was Du mit "nur das ihre Stimme ein Original ist" meinst!?
Wessen Stimme ist original und wessen nicht, ich raff das nicht. So wie ich Whitney und Amy bisher kenne habe ich da bis jetzt in Stimmfarbe und Art des Gesanges so ziemlich gar keine Gemeinsamkeiten gehört. Habe aber das neue Album auch noch nicht gehört, vielleicht hast Du ja recht..
zu schnell gedacht.. als wenn Du 6 wärst.. ich glaub es geht los.
Du hast geschrieben: "stellenweise klingt sie wie amy winehouse , nur das ihre stimme ein original ist."
Und jetzt Frage ich: Whitney ist Original und Amy ist dann nicht Original, oder wie?
oh je , dann hör dir mal altes material von ihr an und dann vergleich das mal mit heute.
die stimme klingt nach drogen oder willst mir sagen die nimmt 10 jahre´crack und koks und dann singt sie immmer noch voller weisser blüte,
man du hast keine ahnung .
und ich bleib dabei , die stimme klingt so !!!

Markier doch nich den Stenz, nur weil's sich hier so gehört; ich hab auch bei bestem Willen nich verstanden, was Du mit dem zitierten Satz meintest. Wo genau is jetz die Parallele von Whitney Houston zu Amy Winehouse?
// Edith sagt, sie hat die letzten Beiträge nich gelesen und bittet darum, ignoriert zu werden.
Was immer die Frau mit ihrer Stimme angestellt hat und in welchem Ausmaß irgendwelche Drogen daran Schuld hatten, ist mir letztendlich ziemlich egal.
Mein persönliches Fazit: die Stimme hat weitgehend gelitten, ist (gegenüber früheren und guten Jahren) ziemlich abgesackt, hat relativ zu besagten guten Jahren kaum noch Kraft und Energie.
Ich habe bei diesem Album den "Frühstückstest" gemacht. Und es hat ihn nicht bestanden. Ein paar kleine Ansätze von "zurück in die Vergangenheit" sind hörbar, aber mehr auch nicht.
Ich befürchte, daß die Frau nie mehr zu ihrer früheren Topform zurückfinden wird. Die Arrangements der Tracks sind übrigens im Schnitt und nach meinem Dafürhalten gerade mal ganz knapp oberhalb von 08/15. So ziemlich jede R&B-Tanz- oder Balladenmaus könnte sie im Repertoire haben.
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