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Wasser fließt - nur meist nicht für die, die es dringend brauchen. Wir zeigen euch, wer kostbares Nass verschwendet.
Konstanz (laut) - Der Weltwassertag existiert seit 1993. Der 22. März soll dazu dienen, sich die Bedeutung des kostbaren Elements zu vergegenwärtigen.
Informationen über den Weltwassertag und das Vorhaben, allen Menschen sauberes Trinkwasser zu liefern, findet ihr bei der lobenswerten Initiative Viva Con Agua.
Wer hingegen sinnlos Wasser verschwendet, seht ihr bei unserer Sammlung:
"NEEEEEEEIIIIIIIINNNNN!!!" Weinend bricht Daniel Küblböck zusammen. Nicht etwa weil er, sondern seine geliebte Gracia, bei DSDS rausgeflogen ist. Da kann man dann auch mal wimmernd am Boden liegen und rumjammern. Gut, dass der Kerl nicht gerade mit einem Überschwung an Testosteron gesegnet war und gerne etwas divenhaft rüberkam, wussten wir ja alle, aber das war mal wirklich schlimm. Hat er sich eigentlich bei seinem eigenen Rauswurf auch wie ein Weichei aufgeführt?
Ja. "Es reicht dir nicht, zu verletzen. Du musst Herzen zerfetzen." Genau solche Tracks liefern den Grund dafür, dass Curse sein Ex-Freundinnen-Rapper-Image wohl niemals mehr losbekommen wird. Besser kanns aber auch einfach keiner. "Und was ist jetzt?" Besser kanns immer noch keiner. *heul*
"Cry me a river!" Wer jemals 12.000 Mädels in einer voll besetzten Halle Justin Timberlake begrüßen hörte, der weiß: Diese Nummer hätte eigentlich "Kreisch me a river" heißen müssen. Sturzbäche heulen sie, die Groupies. Immerhin: Die Erfolgsproduzenten Timbaland und Scott Storch hatten die Finger drin. Vielleicht der Grund dafür, dass der Titel vom Rolling Stone in der Liste der "500 Greatest Songs Of All Time" geführt wird - immerhin auf Rang 484.
"Sie sind dir, meine Tränen. Alles, was ich hab': kleine Seen." Meine Güte, ja, ist denn noch nicht mal ein schäbiges Blümchen drin? Die Zeiten, in denen verliebte Jungs glauben, Frauen mit Körpersekreten beeidrucken zu können, werden wohl nie vorüber gehen. "Spring ruhig rein, du wirst sehen ..." Brrr! Und Heinz Rudolf 'Brille' Kunze macht auch noch mit. Was sagen wir dazu? ICH WILL RAUS!!!
Mit Guetsle von der Bühne geschossen: Cradle Of Filth fanden sich unversehens in einem Bonbonhagel wieder und brachen ihren Auftritt ab. Was ziemlich verständlich war: Die fliegenden Zuckerklopse durfte man getrost in die Kategorie "Hard Candy" einsortieren. Als eigentliche Heulsuse entpuppte sich aber der Veranstalter: "ON BEHALF OF BLOODSTOCK FESTIVAL I AM ... DISGUSTED!" Wir auch. Pfui! Man wirft nicht mit Essen. Merkts euch!
Gut, die Tränen kullerten ihm nicht, aber er musste sich schon sehr beherrschen. Und alles wegen einem Mann. Als wir den Depeche Mode-Sänger 2003 zu einem mittlerweile legendären Interview auf seiner Solotournee trafen, nutzte Dave Gahan diese Gelegenheit für eine Abrechnung mit Martin Gore. 23 Jahre immer nur dessen Lieder singen, er sei doch keine Marionette, und überhaupt, nö! Er motzte sich derart in Rage, dass er auch noch unseren Interviewer Schuh anpampte, so dass wiederum der fast weinte. Lang ists her. Heute sind Gahan und Gore wieder Busenkumpels.
Mensch der arme Bill, der hats ja nicht leicht. Dauernd kreischende Mädels um sich herum, eine scheiß Frisur auf dem Kopf und dann gibts auch noch dieses Internet. Das ist aber auch gemein! Alles, was der Bill macht, landet im Internet und wird in den Dreck gezogen. Und dann geht der Zauber weg und die Magie sowieso. Das blöde Netz zerstört alles und vernichtet jegliche Wertschätzung für Bücher, Filme, Magazine, Mode und Musik. Wenn er könnte, würde er es sofort ausstellen, weil "du machst was, und dann geht es über die ganze Welt und jeder darf es beurteilen" ... Stellt euch an dieser Stelle bitte ein gackerndes Huhn vor.
Ricky: "Viele Leute wissen, wie es wirklich ist und sie machen nicht den Mund auf, nur wegen … also echt!"
Lee: "Wenn wir wirklich Freunde wären, dann würdest du so'n Scheiß überhaupt nicht machen! Du machst alles kaputt!"
Ricky: "Jetzt kommen wieder die Tränen auf Knopfdruck."
War das ein Skandal. Die Mädels von Tic Tac Toe wollten doch nur beweisen, dass alles in bester Ordnung ist - und dann sowas! Beschimpungen, Beschuldigungen, Tränen und das Ende der erfolgreichsten deutschen Girlgroup der 90er - in bester Heulsusenmanier.
Wenn es eine Königin unter den Heulbojen gibt, dann ist es ja wohl Celine Dion. Jeder Song ist ein Schmachtfetzen, der nur so von Schmalz trieft. Man muss sie nur einmal, wie hier bei "My Heart Will Go On", sehen, wie sie mit bedeutungsschwangeren Gesten gedankenverloren in die Ferne blickt. Oder mit geschlossenen Augen voller Inbrunst den Refrain singt. Fehlt nur noch, dass eine Träne an ihrer Wange runterläuft.
Was, bitte, ist eigentlich mit Deso Dogg passiert? Eben noch der böse Gangsta, mutiert er im nächsten Moment zu Abou Maleeq und ruft zum Dschihad auf - er muss wahrhaft "schlimme Sachen gesehen" haben. Es stimmt wohl doch: Religion ist Opium fürs Volk - und Opium, scheint mir, ist ähnlich wie Kokain ... a hell of a drug. Lasst bloß die Finger davon.
"Ich habe es Rihanna unzählige Male gesagt und jetzt sage ich es euch: Es tut mir wirklich leid. Ich war nicht in der Lage, mit der Situation anders und besser umzugehen. Ich kann nur beten, dass ihr mir vergebt. Bitte!" Oooh, armer Chris, das hättest du dir wohl mal überlegen müssen, bevor du deine Freundin auf offener Straße grün und blau geschlagen hast. Mitleid? Nö.
Der gute Xavier Naidoo. Soulmusiker und bekennender Christ. Da wird Mannheim schon mal zum neuen Jerusalem ausgerufen und der Kaiserstuhl zum heiligen Berg Zion. Wie bitte? Das sich seine Jünger Söhne Mannheims nennen - okay. Aber Jerusalem? Da geht das Sendungsbewusstein schon mal durch mit einem. Auch wenn Naidoo sonst ein astreiner Typ ist (etwa das Engagement bei den Brother Keepers oder auch seine Fachkompetenz als Lena-Juror). Aber seine Musik? Man möchte ihn ständig in den Arm nehmen und Kleenex reichen.
Yeah, das Blondchen aus Pfullendorf! Wer einen schnellen Namen trägt, muss auch mal ein Rennen gegen Herrn Martin mit seiner unglaublichen Präsenz fahren. Dumm nur, dass es Deutschlands vorletzten "Superstar" grußlos auf die Schnauze, respektive die Handflächen gelegt hat. "Ooooh. Scheiße!!! Die Bremsen!! Das Wetter!! Die Strecke! SCHMERZEN!!!" Was lernen wir draus? Helme sollt ihr tragen - und Handschuhe wären vielleicht auch nicht schlecht.
Weint vermutlich auch bei jedem Song den er schreibt. Auch wenn er jetzt einen auf Jack Johnson macht, wird der gute James wohl nie sein Heulsusen-Image los. Aber wer halt mit extrem hoher Stimme "You're Beautiful" wimmert, braucht sich nicht wundern wenn er überall als Jammerlappen gilt. Dabei war er doch Soldat ...
1982, da hatte noch alles seine Ordnung. Nicole trällerte einen Song aus der Siegel-Feder und holte den Titel. Aber heute! Ein "herzerfrischendes Wesen mit Charme und Witz" ist sie ja schon, die Lena. Aber: Ein Song von Komponisten aus dem Ausland! "Der Grand Prix ist die Weltmeisterschaft der Musik. Das ist eine ganz andere Nummer." Deshalb bleibt er der einzige richtige Grand-Prix-Sieger, ist doch klar!
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"Was war das für eine magische, magische Zeit!" Damals, als man monatelang auf das neue Bon Jovi-Album hinfieberte, nur, um dann eine Platte aus Vinyl in den Händen zu halten. Oder damals, als man sich im Plattenladen durch die Regale wühlte! Und dann erfindet Steve Jobs auf einmal iTunes und alles ist im Arsch! Ähem, John, ist ja romantisch und so - aber hast du irgendwie die letzten 20 Jahre verpasst? Unfreiwillig macht sich Bon Jovi zum Prototypen eines alten Furzes. Traurig.
Selten wurden echte Gefühle so fies verletzt wie in der Nummer "I Will Always Love You", die Whitney Houston für den Kevin Costner-Streifen "Bodyguard" coverte: " ... And Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii will always love youuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu ..." Endlos ausgehaltene Silben, unerträgliches Tremolo zwischen artistischem Jauchzen und Heulen. Diese perfekt inszenierte Romantik-Illusion dürften CIA-Agenten unter Garantie im Folterköfferchen mit sich führen. Früher oder später platzt da jedes Trommelfell. Und trotzdem: 1992 wurde die Single weltweit ein Hit. Danach gings stetig bergab mit der einstigen Diva: total verkorkste Ehe, Drogensucht, teils unterirdische Comebacks - so wird aus Wut mittlerweile Mitleid.
Wo Whitney Houston und Céline Dion geführt werden, darf die Dritte im Bunde der infernalischen Heulbojen natürlich auch nicht fehlen. Wo kämen wir denn da hin? Vokale-zu-Tode-Knödeln heißt ihre Disziplin. Bald darf sie jetzt ja dann mit ihren Zwillings-Bälgern um die Wette brüllen. Ohren zu - oder besser gleich abgerissen!
Pathos, dein Name ist Beyoncé. Wenn jemand perfekt darin ist, Gefühle vorzugaukeln, wo doch nur Plastik dahinter steckt, dann die Knowles. Wer sich davon ein Bild machen möchte, sollte sich unbedingt die "Live"-DVD "The Beyoncé Experience" zu Gemüte führen. Tränen auf Knopfdruck? Für diese Dame ist das eine Kleinigkeit.
Wonach sehnt sich jemand, der kommerziell alles erreicht hat? Nach Anerkennung! Und genau die verwehren Phil Collins seine Musikerkollegen und die böse schreibende Zunft. Irgendwie bleibt er immer der kleine Schlagzeuger mit dem schütteren Haar, der sich abmühen und strampeln kann, wie er möchte, den Ritterschlag verweigert ihm die schlechte Welt. Was bleibt also noch? Genau: Schmollen und sich aus dem Musikbusiness zurückziehen. Oder doch nicht, oder doch?
Dem Axl kann man es nie recht machen. Das Licht zu grell, der Sound zu schlecht. Das Publikum zu leise, dann wieder zu rüpelhaft. Mal ist die Security scheiße, aber immer sind die Berichte in den Medien alles Lügen. Dass mittlerweile aus ihm eine Karikatur seiner selbst wurde, hindert ihn bis heute nicht, allen anderen die Schuld zu geben, dass "Chinese Democracy" schlussendlich der Running Gag wurde, der es 15 Jahre lang schon war.
Ja, Dave Mustaine war bei Metallica, damals, als die Haare noch lang waren. Noch vor der Aufnahme zum ersten Album wurde er wegen seines unlustigen Verhaltens im betrunkenen Zustand hinausgeworfen – ein Trauma, dass er bis heute nicht überwunden hat. So ist es tatsächlich eine Herausforderung, Interviews des Megadeth-Chefs zu finden, in denen er NICHT über seine Beziehung zu Hetfield und Ulrich jammert und angibt.
Als der kleine Däne im Jahr 2000 alleine gegen Napster in den Krieg zog, war dies eine öffentliche Demontage erster Klasse. Der große Rockstar verklagte langjährige Fans, jammerte vor Gericht um seine Dollar. Auch bei der tiefgreifenden Psychodoku "Some Kind of Monster" sah man den Schlagzeuger nah am Wasser gebaut, als er sich wieder mit Mustaine verbrüderte, bei einem Echobrain-Auftritt, bei einem der vielen Streits mit James Hetfield, und und und ...
Die grausame Sucht nach öffentlicher Aufmerksamkeit treibt Menschen zu den verrücktesten Dingen. Oder sogar ins Reality-TV. Poison-Sänger Brett Michaels sucht seither wahlweise Liebe und/oder den Sinn des Lebens bei chirurgisch aufgemotzten Amateurschauspielerinnen und scheitert selbst in der Fantasiewelt des Fernsehens dabei kläglich. Dabei hätte er mit Silikon-Blondine #1 doch schon nach der ersten "Challenge" eine ganz besondere Beziehung gehabt. Aber klar doch.
Das halbe Jahr, in dem John Mayer die Twitter-Community mit seinen gedanklichen Ergüssen beglückte, war ein weinerlicher Seelenstrip der Extraklasse. Jene Frau will ihn nicht, die andere findet er nicht fesch, die Kritiker von Battle Studies haben doch keine Ahnung et cetera. Da sollte er doch lieber seine Gitarre weinen lassen, denn das steht ihm besser.
Eigentlich liebe ich die Laut-Listen, aber diese ist irgendwie zusammenhangslos. Kommt schon, wie wär's mal mit: die am meisten verwendeten Soundtracks in TV-Shows! Oder: die dämlichsten Lyrics! Und dann: Songs mit den meisten Lyrics! Usw...
Ich warte immer noch auf "die spannendsten Einkaufslisten der Zeugen Jehovas" oder so. Die singen ja immerhin auch. Aber solange es dazu keine 25 schnarchigen Videos auf youtube gibt, wird das wohl nichts.
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