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Hip Hop ist Männersache? Quark. Es gibt Frauen, die gegen den Testosteronstrom schwimmen. laut.de präsentiert die besten Female MCs.
Konstanz (laut) - "If you hear any noise it ain't the boys." Kool & The Gang wussten das, als sie ihre "Ladies' Night" ausriefen.
In der mit Testosteron getränkten Welt des Hip Hop weht allerdings ein anderer Wind. Hier kämpfen Frauen auch im 21. Jahrhundert noch deutlich in der Unterzahl. Das bedeutet jedoch nicht, dass es sie nicht gibt. Im Gegenteil: Manche Damen haben sich um das Kopfnickertum schon verdient gemacht, als das Genre noch munter in die Windeln schiss.
Anlässlich des Internationalen Frauentags, der traditionell am 8. März begangen wird, rufen wir deswegen auch die ganz harten Jungs auf, gemeinsam mit Curse Süßholz zu raspeln und die Frauen dieser Welt zu lieben und zu ehren. Unsere Liste präsentiert eine Auswahl der Ladys, die ihren Status im Rap-Game allesamt nicht ohne Grund innehaben.
Schon der Prinz aus Zamunda wusste: Die wahren Königinnen findet man in Queens. Die Wurzeln vieler großer Rap-Karrieren reichen in die Queensbridge Projects. Dort wuchs auch Roxanne Shanté auf, die in den Reihen der Juice Crew um Marley Marl den Jungs schon mit zarten 14 Jahren zeigte, wo der Hammer wirklich hängt. Auf U.T.F.O.s Nummer "Roxanne Roxanne" antwortete sie damals mit "Roxannes Revenge", landete damit einen Hit - die als "Roxanne Wars" in die Hip Hop-Geschichte eingegangene Fehde galt damit als eröffnet.
Actio = Reactio. Dem dritten Newton'schen Axiom entkommt man auch im Hip Hop-Kontext nicht. Roxanne Shantés Antwort auf "Roxanne Roxanne" von U.T.F.O. durfte nicht unwidersprochen hingenommen werden. Unter dem Alias The Real Roxanne trat Elease Jack auf den Plan, um den Ball zurück zu spielen. Als so furchtbar "real" erwies sie diese Roxanne dann aber auch wieder nicht, wurde sie doch bald von einer anderen Dame namens Adelaida Martinez ersetzt. Rappen konnten die Roxannes aber allesamt und blieben im Gedächtnis. Auch Nas schwelgte später noch in den guten alten Zeiten, "before the BDP conflict with MC Shan / around the time when Shanté dissed the Real Roxanne".
Auch diese Damen kickstarteten ihre Karriere mit einem Battle: Doug E. Freshs "The Show" klatschten Salt-N-Pepa, damals noch unter dem Banner Super Nature unterwegs, ihre Antwort in Form von "The Show Stoppa" entgegen. Cheryl 'Salt' James, Sandra 'Pepa' Denton und Deidra Roper alias DJ Spinderella bildeten eine der ersten rein weiblich besetzten Rap-Gruppen überhaupt, sammelten Preise und Grammy-Nominierungen und bekamen 1995 dann auch endlich die begehrte Trophäe für die beste Rap-Performance. "Let's Talk About Sex" dudelte zu diesem Zeitpunkt nach zehn Wochen an der Spitze der deutschen Charts längst weltweit aus den Radios. It's nuthin' but a she thing. Push it!
Zu Beginn der 80er Jahre war Hip Hop größtenteils wirklich noch fest in der Hand von Straßenjungs. Unter Dealern, Pimps und Kleinkriminellen herrschte ein rauer Umgangston - was die gerade zwölfjährige Lana Michelle Moorer trotzdem nicht davon abhielt, ihre - naturgemäß - ganz andere Sicht auf die Welt in dieselbe zu rappen. Als MC Lyte steht sie bald - wie N.W.A., Snoop Dogg oder Ice Cube - bei Priority Records unter Vertrag und kassiert 1993 für ihre Single "Ruffneck" - als erste Frau überhaupt - Platin.
Das erste Platin-verbrämte Album dagegen ging auf das Konto dieser Dame: Da Brat flog mit "Funkdafied" über sämtliche von allen Vorgängerinnen gelegten Latten. Als weiblichen Snoop Doggy Dogg (Doch! Der nannte sich damals noch so!) feierte man sie einst. Später traf sie ein paar unglückliche Karriereentscheidungen, deren schlimmste wohl die Zusage war, an Mariah Careys Seite in dem grottigen Streifen "Glitter" mitzuwirken.
Rap steckt in den Kinderschuhen, als Queen Latifah in den 80ern als Human Beatbox der Crew Ladies Fresh ihre Karriere beginnt. Inzwischen hat sie alles erreicht, das zu einer ordentlichen Hip Hop-Karriere gehört - Verhaftungen wegen Tätlichkeiten, Schusswaffenbesitzes, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahrens unter Alkoholeinfluss inklusive. Queen Latifah ist MC, Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin, führt ein Label und eine Künstleragentur, konzipierte eine Kosmetik-Serie, wurde mit Emmy, Grammy, einer Oscar-Nominierung und einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. All Hail The Queen!
Sie stand, wie eben schon gehört, unter der Obhut Queen Latifahs und gehörte der Native Tongue Posse an. So erwirtschaftete sich Monie Love, obwohl Britin, auch unter US-amerikanischen Rap-Fans eine ordentliche Zuhörerschaft. Das letzte musikalische Lebenszeichen entließ Monie Love 2000 in Form der EP "Slice Of Da Pie" in den Äther. Wer ihr später lauschen wollte, musste früh aufstehen: Sie moderierte die Morgenshow bei einem Sender in Philadelphia, wo sie inzwischen lebt.
In Philadelphia begann auch die Karriere von Bahamadia - allerdings zur Abwechslung einmal nicht am Mic, sondern hinter den Decks. Eigentlich als DJ unterwegs, versuchte sie sich aber zunehmend als MC. Guru von Gang Starr bewies ein feines Näschen und verhalf Bahamadia zu ihrem ersten Plattendeal. Er, Partner Premier und The Roots legten die Grundsteine für die Karriere der "BB Queen", die trotz kommerzieller Erfolge - unter anderem mit Jazzmatazz, The Herbaliser, Roni Size, Morcheeba oder Reflection Eternal - im Untergrund mächtiges Ansehen genießt.
Als Gast auf Ice Cubes "AmeriKKKa's Most Wanted" trat die Frau mit dem doppelten Yo! im Namen erstmals in Erscheinung. "It's a man's world", konstatierte Yo-Yo da ganz richtig, setzte fortan aber alles daran, dass dies nicht so blieb. Viel genützt hat es rückblickend nicht. Doch den Versuch, gegen den Testosteronstrom anzuschwimmen, darf man getrost honorieren.
Wie war das doch gleich mit dem goldenen Handwerk? Wunderbar rough, wunderbar heiser und mit eimerweise Talent reißt die abgeklärte Rah Digga aus Newark mit links Wände des Vorbehalts ein: Bei Busta Rhymes' Flipmode Squad schafft sie es zur anerkannten Vollmitgliedschaft, statt im üblichen Job für hübsche Mädchen als Arschwackelnutte neben dem Kotflügel zu versumpfen. Und sollte ihre Rapkarriere trotzdem irgendwann einmal ins Stocken geraten, kann Rashia Fisher froh sein, dass sie schon längst hinter sich hat, was jeder Femcee zur Absicherung in Erwägung ziehen sollte: ein solides Studium zum Elektroingenieur.
"Biggie dachte, ich sei das kleine Weib im Hintergrund. Das Mädchen, das er nur in die Gruppe brachte, weil er mich liebte." Biggie, Biggie, Biggie, can't you see? Da hat sich Herr Notorious aber gründlich geschnitten. Statt brav im Schatten ihrer männlichen Kollegen zu warten, rappte sich Lil Kim bald selbst zum Status der unangefochtenen Queen Bitch hoch. Insbesondere männlichen Kritikern fallen die Kinnladen auf Kniehöhe, als ihre Weltbilder ins Wanken geraten: "Sie ist eine revolutionäre Figur in dem Sinne, dass sie als Frau die gleichen perversen Gedanken äußert, über die Männer seit Jahren rappen."
Dass sich Rapper in ihren Hooks gern weiblichen Gesang zunutze machen, ist bis zum Stiel runtergelutscht. Also warum die ganze Farce nicht einfach umdrehen und Jay-Z das Refrain-Häschen geben lassen? Klappt prima. Ansonsten verhält sich Foxy Brown, wie sich das in Hip Hop-Kreisen geziemt: Telefonieren am Steuer, dabei ein Stopp-Schild missachten, falsche Angaben machen und schließlich der nervigen Nachbarin das Mobiltelefon an die Rübe knallen. Das Resultat: Die vorbestrafte Gangster-Braut aus New York verbrachte acht Monate hinter schwedischen Gardinen. Rap-Klischee doch noch erfüllt!
Muss man jemandem echt noch eine Größe wie Frau Elliott vorstellen? Missy ist die einzige Frau im Business, die ihre Platinplatten nicht mehr an einer Hand abzählen kann. Mit Superstar-Missy und ihrem Hitkatalog kann man seit über 15 Jahren zuverlässig feiern gehen. Ohne Missy kein "Lady Marmalade" und ein nur halb so cooles "Cold Rock A Party". Missy, die Unvergleichliche, gibts nur mit Pferdelachen und, je nach Diätphase, mit großen oder sehr großen Adidas-Trainingsanzügen. Es gibt sie als Produzentin, als Multitalent, als Strippenzieherin, als Aktivistin gegen häusliche Gewalt - und hoffentlich noch lange.
Ob Rap, ob Soul, Lauryn Hill kann vieles. Nur der Rock wollte der sechsfachen Mutter bei ihrer kleinen, aber feinen Deutschland-Tour zu Beginn des Jahres nicht so recht gelingen. Nach den Konzerten in Berlin und Mülheim/Ruhr blieben weitgehend enttäuschte Zuschauer zurück, die vermutlich mit einem wohligen Lächeln an die alten Fugees- und "Miseducation"-Zeiten zurückdachten. Oooh La La La, Lauryn, bleib bei deinem Ding und beglücke uns bald wieder.
Dieser Wuschelkopf lässt sich ebenfalls gleichermaßen dem Soul, dem R'n'B und dem Hip Hop zuordnen. So war es zumindest einmal. Mal lässt Kelis ihrer Wut freien Lauf, mal schippert sie inzwischen in seichteren Gewässern gen Charts. Erfolgreich erreichte sie diese leider erst mit ihren letzten, mit AutoTune aufpolierten Scheiben.
Ihren ersten Auftritt absolvierte Trina an der Seite Trick Daddys. Bei seinem Label Slip-N-Slide unterschrieb sie dann auch und setzte sich gleich mit ihrem Debüt als "Da Baddest Bitch" in Szene. "Lil' Kim kann ihre angeknabberten Silikonbrüste einpacken", befand unser US-Rap-Papst Stefan Johannesberg schon 2003. Tief aus dem dreckigen Süden lieferte die "Diamond Princess" spätestens da den Beweis, dass das harte, dreckige Metier längst nicht mehr den Schwanzträgern vorbehalten ist.
"Der beste deutsche MC ist eine Frau", titelte die Presse anno 1993, als Rap und die gesamte deutsche Hip Hop-Kultur noch in die Windeln kackten. Advanced Chemistry und Cora E stellten die Speerspitze des sich aus Heidelberg aufschwingenden neuen Musik-Genres. Vier Jahre später rappt sie selbstreflektierend: "War erst zwölf, als ich das erste Bier probierte / und auch die beste Mutter merkt nicht, dass ihr Kind nach Alkohol stinkt - wenn sie selber trinkt." Was für die U.S.A. George Washington war, ist Cora E für den Deutschrap.
Zu Beginn des Jahrtausends dagegen galt Nina MC vielen als die beste Rapperin Deutschlands, was nicht zuletzt an der weitgehend fehlenden Konkurrenz gelegen haben könnte. Tatsächlich hat die Hamburgerin dem Hip Hop seit einigen Jahren abgeschworen und konzentriert sich auf ihre Schauspielkarriere. Klassiker wie ihr Feature bei Deichkinds "Bon Voyage" (2000) oder ihr größter Solo-Hit "Doppel X Chromosom" (2001) wirken heute zwar etwas verstaubt, funktionieren aber immer noch erstaunlich gut - zumindest mit dem passenden persönlichen Background.
Hat noch jemand was gegen Frauenrap? Dann kommt er bei Sookee gerade an die Richtige: "Ich pack' dich am Rest deiner Männlichkeit und spiegel' den Scheiß, bis du endlich begreifst."
Kommerzieller (Chart-)Erfolg hat nicht zwingend etwas mit Können zu tun. Sabrina Setlur galt vor ihrem leisen, dahinsiechenden Untergang zwar als die erfolgreichste deutsche Rapperin, aber beileibe nicht die beste. Besonders in den 90er Jahren sorgte Schwester S musikalisch für Aufsehen. Mit Beginn der Nullerjahre kam sie meist nur noch mit (und später ohne) Mattscheibe Bin-ich-schon-drin-oder-was?!-Becker in die Boulevard-Schlagzeilen.
Noch seltener als ans Mikrofon trauen sich die Ladys offenbar hinters Mischpult. Sie allerdings scherte sich um diese Tatsache einen feuchten Dreck - zum Glück. Im deutschen Hip Hop gibt es an Melbeatz, seit Jahrzehnten unter anderem die Steinmauer im Rücken von Kool Savas, deswegen auch mit Recht kein Vorbeikommen, international genießt die Frau am Regler ebenfalls Respekt.
"Mit 'ner Frau red' ich doch gar nicht, Alter!" Mit seinem Anruf, bei dem er Böller dieses Kalibers im Dutzend verschoss, kratzte sich Fler ins Gedächtnis der laut.de-Redaktion. Ob er sich mit seiner Kollegin beim inzwischen in die ewigen Jagdgründe eingegangenen Label folglich gar nicht oder per Pantomine verständigte, ist nicht überliefert. Tatsache aber: Kitty Kat hielt im Dicke-Eier-Pfuhl Aggro Berlin die Fahne der Weiblichkeit tapfer hoch. Zwischen Bobby Dick und Tony dem Damager eine reife Leistung.
So maskulin, wie es manche gerne hätten, ist Berlin aber gar nicht. Zumindest diese Lady hält in der Hauptstadt die Rap-Fahne hoch, und wehe dem, der sie für eine aus dem Heer der austauschbaren Hookline-Mäuschen hält. Ihr Künstlername lässt schon ahnen: Amanda Murray kann beides. "She" steht für souligen R'n'B-Gesang, "Raw" für knallharte Punchlines.
Sie mag schon vor Kanye Wests "Beautiful Dark Twisted Fantasy" für Furore gesorgt haben, auf dieser Platte jedoch ließ sie im Handumdrehen Dollar-Fetischist Rick Ross und Altmeister Jay-Z noch älter aussehen als sie sind. Seitdem räkelt sich Hip Hop-Barbie Nicki Minaj mal mehr, mal weniger gekonnt durch die Charts, wobei sie jedoch stets der weiblichen Konkurrenz einen Schritt voraus bleibt.
Gerade eben feierte sie wieder Geburtstag: "Weder Queen, noch Diva. Erykah Badu, die Göttin", charakterisierte die laut.de-Hip Hop-Abteilung einst. Lässige Native Tongue-Moves, musikalisches Niveau und eine eigenwillig smoothe Neosoulstimme: Die Dame aus Dallas schöpft stets aus dem Vollen und bewahrt Klasse - was im R'n'B-/Hop Hop-Biz ja nicht immer die leichteste Aufgabe darstellt. Und für einen Striptease auf offener Straße beim Videodreh kassiert die Badu schon mal einen Strafbefehl. Manche fabulieren eben nicht nur über Eier, sondern haben auch welche.
Prinzessin - oder Superstar? Concetta Kirschner weigert sich schlicht, sich zu entscheiden, und bastelt ihren Künstlernamen gleich aus beiden rosa berüschten Mädchenträumen. Wer sich - per Radio - aber musikalisch von Kurtis Blow wachküssen lässt, gediegen drauf pfeift, dass die weibliche Konkurrenz im Rapgeschäft fast ausnahmslos schwarz ist und zudem ohne Hilfe eines erfahrenen Produzenten seine eigene Musik schreibt und produziert, spielt längst nicht mehr mit Puppen. Der hat sich den Ritterschlag redlich verdient: "Während Lil' Kim immer ein bisschen aussieht wie LaToya Jackson auf Crack, und auch so klingt, tritt Princess Superstar mit scharfem Verstand und catchy Hooklines stets auf wie eine Lady." So stand es einst geschrieben - im Wu-Newsletter. Boah.
Aus dem Barrio ans Mic - Lumidee nahm diesen Weg. Wandelte sie anfangs noch auf den Spuren von MC Lyte, Missy Elliott oder Lauryn Hill, wagte sie später Abstecher in Reggaeton-Gefilde. Wahlweise als Rapperin oder Songwriterin kooperierte sie mit etlichen deutschen Kollegen, darunter DJ Tomekk, Kool Savas - und leider auch Culcha Candela.
Als "Voice Of The Young People" machte sich Lil Mama 2008 zum Sprachrohr einer ganzen Generation. Bald schon feierte die halbe Eastcoast Niatia Jessica Kirkland als die neue Teenrap-Sensation. Der Hype verebbte, auf die Bestätigung in Form des versprochenen Nachfolgealbums "Voice Of The Young People: I Am That" wartet ihre verbliebene Fangemeinde bis heute vergebens.
Ihr Debüt-Album veröffentlichte Antoinette 1989, im Jahr darauf legte sie noch einen zweiten Longplayer nach - beide mit übersichtlichem Erfolg. Die Frage "Who's The Boss?", die der Titel ihres Erstlings aufwarf, blieb lange unbeantwortet, bis ...
... ja, bis Diam's die Bühne betritt. Da rückt ein Curse anstandslos ins Vorprogramm. Wer hätte auch gedacht, dass die Fleischwerdung der von ihm aufgestellten Rap-Gesetze ausgerechnet in Gestalt einer Kopftuch tragenden Muslima aus Frankreich erscheint? Egal. So egal! Wer sie einmal live erlebt hat, bezeugte eine Offenbarung und weiß fortan, dass sie die Wahrheit und nichts als die Wahrheit spricht, wenn sie behauptet: "J'suis la boss."
"Wee Rule", behauptete 1988 ein britisches Paar Zwillingsschwestern. Total S und Timmie, gemeinsam unter dem einigermaßen bekloppten Banner Wee Papa Girl Rappers unterwegs, brachten es mit ihrer Reggae-lastigen Erfolgs-Single trotzdem nur zum Status eines One-Hit-Wonders.
Lisa Lopes dürfte maßgeblich dafür verantwortlich sein, dass sich das Album "CrazySexyCool" ihrer Crew TLC wie geschnitten Brot verkaufte. Ob ihr Freund, dessen Turnschuhe sie unmittelbar vor Erscheinen der Platte so nachhaltig in Brand setzte, dass dabei gleich die ganze Hütte abfackelte, solches "Sexy oder "Cool" fand, darüber können wir nur Vermutungen anstellen. Als "Crazy" ging die Aktion aber jedenfalls durch. Left Eye versuchte sich später an einer Solo-Karriere. Sie starb am 25. April 2002 bei einem Autounfall. Fünf Jahre später erschien mit "Eye Legacy" posthum ihr letztes Album.
Beim schweizerischen Magazin 20 Minuten mutmaßte man einst, Eminem und Gwen Stefani müssen einst ein Hotelzimmer geteilt und eine Tochter in die Welt gesetzt haben - anders konnte man sich Wortgewalt, Flow und Größmäuligkeit einer Big Zis nicht erklären. Wenn sich dazu noch schier überbordende Poesie gesellt, glaubt auch der letzte Zweifler: "Big Zis dörf alles." Sogar im kehlenzerfetzenden Züri-Slang rappen.
Die Vermutung liegt nahe, dass Mr. Marshall Mathers sein Erbgut noch weiter gestreut hat: Lady Sovereign könnte man jedenfalls glatt für die verlorene Tochter von Eminem und Missy Elliott halten - gezeugt auf Speed. "Du bist weiß, du bist ein Mädchen, du bist britisch - du bist Scheiße." Von derlei Sprüchen ließ sich Louise Amanda Harman nicht abhalten. Ihre winzige Statur bewohnt zum Glück ein Riesen-Ego. Die Welt hätte ihn sonst verpasst, den ohne Zweifel "biggest midget in the game".
Gerade aus dem Teenageralter heraus, verkracht sich Speech Debelle mit ihrer Mutter und lebt ab da in Obdachlosenheimen und auf den Sofas von Freunden - formende Jahre, sagt sie heute, denen sie ihre Karriere verdankt. In Sachen Musik hat dann tatsächlich alles wie am Schnürchen geklappt: Plattenvertrag, Debütalbum und gleich noch einen Mercury Price obendrauf. Gerade ist die zweite Platte der Londonerin "Freedom Of Speech" erschienen. They call it studio backpack rap!
"I'm just Ms. Dy-Na-Mi-Tee / Everybody gotta hear me yo / Hear me bussin' on da radio / Now feel my flow you geht me though." Diese Refrainzeilen aus der entspannten Single "Dy-Na-Mi-Tee" sollten schon bald zur Realität werden. In letzter Zeit ist es um Ms Dynamite zwar etwas ruhiger geworden, doch gerade mit ihrem Debüt "A Little Deeper" von 2002 sorgte die Britin für mächtig Furore. Dank ihrer kreativen Mixtur aus Soul, R'n'B, Hip-Hop und Reggae erhielt sie 2003 den Brit Award als beste weibliche Solokünstlerin.
Manchmal stimmen einfach die Voraussetzungen. Es wäre schon sehr seltsam, wenn die Muse ein Kind zweier passionierter Musiker, das in New York in den Dunstkreis von Talib Kweli und Mos Def gerät, nicht in irgendeiner Weise küssen wollte. Im Falle Jean Grae hat es die Vorsehung gut gemeint. Bald tritt sie mit The Herbaliser, High, Mr. Len von Company Flow, Da Beatminerz und Masta Ace auf - neben vielen anderen. "Rap-Skills jenseits von Gut und Böse", attestierte Kollege Alexander Engelen und feierte Jean Grae als "die neue Speerspitze der weiblichen Rap-Garde". Mit Recht!
Mit ihrem debilen weißblonden Vokuhila verkörpert sie den Realität gewordenen Alptraum sämtlicher White Trash-Klischees. Ob man ihren Kollegen Ninja nun für furchteinflößend hält oder nicht - Yolandi Vi$$er jedenfalls jagt uns eine Heidenangst ein. "I fink u freaky" - aber trotzdem: "I like you a lot!"
In harten Dancehall- und Dubstep-Kontexten trifft man, man sollte es kaum für möglich halten - auf noch weniger Frauen als im ohnehin schon testosterontriefenden Rap-Geschäft. Was eine würdige Warrior Queen ist, die fürchtet sich aber natürlich auch dort nicht. Sie kooperierte unter anderem mit Vex'd, Skream und The Bug. Killer!
Bern hat einfach Style - und mit Steff La Cheffe nicht nur eine über die Maßen versierte Rapperin, sondern auch die Vize-Weltmeisterin im Beatboxing hervor gebracht. "Besser wenn i gah", befand die Eidgenossin unlängst - allerdings nur, um sich ins Studio zu verkrümeln und dort endlich den überfälligen Nachfolger zu "Bittersüessi Pille" auszubrüten. Zeit wird es, sonst bleibt die Frau noch länger das am besten gehütete Hip Hop-Geheimnis der Schweiz - und das wäre wirklich schade.
Als sie noch bei Videoclips Regie führte und in den Reihen des White Girl Mob rappte, kümmerte sich kaum einer um Kreayshawn. Glaubt man einer ihrer Kolleginnen, war das auch besser so: "Du bist eine dämliche Schlampe und du kannst nicht rappen", pfefferte Azealia Banks Kreayshawn nämlich via Twitter um die Lauscher, als die mit "Gucci Gucci" einen YouTube-Hype lostrat, der sich eigentlich nur noch mit MoneyBoy vergleichen lässt.
Mit besagter 20-jährigen Azealia Banks, früher als Miss Bank$ bekannt, macht sich hingegen dieses Jahr eine junge Frau auf, die Rap-Welt erneut zu retten. BBC, Pitchfork und der NME sind sich einig: Die Dame in Hot Pants und Mickey Mouse-Sweater, die sowohl beißende Raps als auch samtigen Soulgesang beherrscht, soll es sein. Außerdem folgt Kanye West ihr auf Twitter, was nur fünf Menschen von sich behaupten können. Gratulation zu dieser zweifelhaften Ehre! Wir warten derweil gespannt auf den ersten Longplayer der Frau, die auch nicht davor zurück schreckt, Peter, Björn & John oder Interpol in ihren Tracks brillant zu verwursten.
Engagierte Emanze, die im männlich dominierten Rap-Sandkasten gleiches Recht für alle fordert - oder doch nur ziemlich verzweifelte, geschmacklose Provokateurin? An Lady Bitch Ray scheiden sich die Geister wie kaum sonst irgendwo. Vermutlich hat ihre inzwischen abgeschlossene Dissertation die Frauenbewegung aber deutlich weiter voran gebracht als der armselige Versuch, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit inflationärer Verwendung der Vokabel "Fotze" einen Windhauch im Wasserglas zu entfesseln.
2009 war das Jahr der Amanda Blank. Mit ihrem frechen, mal verführerischen, mal schüchternen, mal fordernden Debüt bestimmte die Amerikanerin die Schlagzeilen des bundesdeutschen Feuilletons. Eine Frau, die sexuelle Freizügigkeit in Texte verpackt - die offenbar überrumpelten Moralhüter feierten den vermeintlichen Feminismus aufs Äußerste. Tatsächlich war "I Love You" ein abwechslungsreicher Hinhörer, der wie so mancher Hype zuvor und danach jedoch schnell an Fahrt verlor. Seither ist von Amanda Blank kaum mehr etwas zu hören.
Akua Naru steht für zeitgenössischen weiblichen Concious Rap der alten Schule. Dass die Amerikanerin den ausgerechnet von Köln aus unter die Leute bringt, hört man kaum - zu viele musikalische Einflüsse finden sich allein auf ihrem Debüt "The Journey Aflame". Ach, ja: Passend zu unserer Liste hat Akua Naru einen ganzen Song geschrieben, der ausschließlich "femcees" gewidmet ist.
Glaubt man der Geschichte, hat Nina Sonnenberg tatsächlich ganze vier Jahre heimlich geübt, ehe sie sich 1999 mit ihrem ersten Freestyle an die Öffentlichkeit traut. Die Belohnung für den Fleiß folgt nur ein Jahr später, als MC Rene sie und ihren Hausproduzenten DJ Radrum mit auf Tour nimmt. Zwölf Jahre später zählt Fiva, die nebenher im Radio moderiert, längst zu den beliebtesten deutschen Rapperinnen. Mit ihren gut gelaunten und klugen Lyrics ohne Plattitüden und hohle Phrasen hat sie sich fernab der rappenden Männerwelt ein breites Publikum und zahlreiche Festival-Auftritte erkämpft.
Sie färbte einst die Wände im malerischen Luzern und operierte eine Zeit lang, wie DAIM und Can2, in den Reihen der internationalen Writer-Crew Stick Up Kidz. Ähnlich wie bei uns Cora E fand auch sie über Graffiti zum Rap. Sie begegnet einem unter anderem auf DJ Thomillas "Genuine Draft" oder Thomas Ds "Solo", machte aber auch auf diversen eigenen Veröffentlichungen eine gute Figur. Nicht einmal Massiv rollt das R schöner. "Wer isches?" Genau. Zora!
Mit 214 Facebook-Likes gehört Ensilence wohl noch nicht zu den most wanted female MCs. Jedoch gefällt besonders ihr Hang zum Soul, über den ihre Stimme wie von selbst zu flowen scheint. Undergroundigster Underground aus New Castle, Pennsylvania.
Was ist an ihr so magisch? Fleur Earth wird ja gerne mal als "die deutsche Erykah Badu" bezeichnet. Das wird so wohl nicht jeder Badu-Fan unterschreiben. Fest steht aber, dass Fleur Earth sowieso nur schwer zu vergleichen ist, denn sie hat eines ganz sicher: ihren eigenen Stil. Verworrene Poesie, jazzig-rauhe Melodien und im Gepäck Deutschlands Beat-Avantgarde (darunter Twit One, Hulk Hodn, etc.). Ihr "Straßenköter-Soul" ist das geniale Ergebnis.
Iggy Azalea: 22 Jahre jung und ein klarer Fall von "Ich kann was, stell' das kostenlos ins Internet und werde fame". Ihr absolut empfehlenswertes Debüt kann man dementsprechend auf http://iggyazalea.com herunterladen. Der Plan ging auf: Inzwischen ist die Australierin, die streckenweise schwer nach Nicki Minaj klingt, bei Interscope unter der Haube und bringt noch 2012 ihr erstes offizielles Studioalbum "The New Classic".
Midwest meets New York Style: SigNif liefert den Beweis, dass das verdammt gut zusammen passt. Ihr Herz schlägt für Boom Bap, Stimme und Flow sind lässiger als die vieler männlicher Kollegen. Von dieser Frau wird noch Einiges kommen ... Die ersten drei Alben gibts übrigens gratis auf ihrer Website.
Dynasty mag es straight: kein Gesang, kein unnötiges Booty-Gepose. Aus Queens verschlug es sie vor einigen Jahren trotzdem in den Dirty South. Hierzulande nahezu unbekannt, ist sie in den Staaten schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr - Dy teilte sich schon die Bühne mit Little Brother und dem Wu-Tang Clan, DJ Premier produzierte einen Track für sie.
Früh übt sich. Kate Tempest ist neben Speech Debelle wohl eine der jüngsten Vertreterinnen in Sachen UK-Rap. Als 16-jähriges Mädchen schmeißt sie sich in die Londoner Battle Rap Szene - dafür allein verdient sie schon Props ohne Ende. Dass sie mit Anfang 20 für ihre Band Sound Of Rum Lobeshymnen von Roots Manuva, Scroobius Pip und internationaler Presse verzeichnet, beweist: Kate hats drauf!
Big Pun, DJ Khaled, das Producerteam Cool & Dre ... Sie alle entstammten dem Terror Squad, der seine Wurzeln in der New Yorker Bronx schlug. Auch, wenn letztgenannter eine beachtliche Oberweite spazieren trug, mit Female MCs haben alle diese schweren Jungs nichts zu tun. Sehr im Gegensatz zu ihrer Crew-Kollegin Remy Ma. Auch sie keinesfalls ein leichtes Mädchen: 2008 wurde sie wegen versuchten Mordes zu acht Jahren Haft verurteilt. Sie hatte vor einem Nachtclub eine Frau angeschossen, mit der sie einst ganz dicke war. Solche Freundinnen wünscht man sich doch.
A propos leichtes Mädchen: Mit Schwesta Ewa begibt sich - unseres Wissens erstmalig im deutschen Rap-Zirkus - angeblich eine waschechte Professionelle an den Start. Die "Frank-fur-te-rinn aus Bahn-hofs-vier-tell" kam - dort hatte man aus offensichtlichen Gründen gerade Kapazitäten frei - bei Xatars Label unter. Realness auf einem neuen Level? Vor Ewas angedrohtem Debüt-Album gruselt es jetzt schon manchen Rap-Redakteur. Eins aber muss man ihr lassen: Wenn man nicht hinsieht und ihre vom Rotlicht gefärbten Texte außen vor lässt, dann klingt die Alte ein bisschen wie Cora E.
Immerhin so halb dem Gewerbe entstammt Eve. Sie arbeitete in Philadelphia als Stripperin, ehe sie ihrem späteren Kollegen Mase auffiel. Er stellte sie Dr. Dre vor, der sie bei Aftermath unter Vertrag nahm. Trotzdem wechselte die Rapperin und Songwriterin bald zu DMX und seinen Ruff Ryders, schwang sich zu deren First Lady auf und und kommandierte: "Let Thete Be Eve". Ma'am, aye, Ma'am!
Einen eindeutigeren Titel zu finden, als den, den Khia ihrer Hit-Single verpasste, wäre vermutlich sogar den an Rotlicht gewöhnten Kolleginnen schwer gefallen. "My Neck, My Back (Lick It)". Too Short fühlte sich berufen, noch einen drauf zu setzen, und antwortete mit "My Dick, My Sack" aus der Perspektive der Männer. Doch um die kümmern wir uns heute ja ausnahmsweise nicht ...
Nun aber zu etwas völlig anderem: Wer Geschichtsforschung betreibt, darf sich nicht wundern, wenn das Wühlen in den Plattenkisten zuweilen ganz ... merkwürdige Dinge zutage fördert. Aus dem Jahr 1982 stammt der "Katz Rap" der NDW-Combo Ja Ja Ja. Gut möglich, dass wir hier tatsächlich der ersten in Europa auf Platte gepresste Rapperin lauschen. Ihr Name? Julie Jigsaw.
Oma, erzählst du uns eine Geschichte? "Zwischen Diss und Dialyse schreib ich 1.000 tighte Tracks und shredder' junges Gemüse." Soviel zum stockfuchtelnden Alltag der ältesten Rapperin Deutschlands. MC Enkelschreck liefert passend zur bundesdeutschen Vergreisung 2011 "Acid Auf Rädern". De facto spricht hier aber die wesentlich jüngere Synchronsprechin und Schaupielerin Luise Lunow (Bibi Blocksberg, Pappa ante Portas). Dass das Ganze nur das Experiment einer offenbar irre unterforderten Agentur war, die sich selbst mit der viralen Vermarkung irgendeines Hypes im Radio beauftragt hatte, möchte man eigentlich gar nicht wissen – zu schön doof ist der Geriatrie-Gestus.
Ebenfalls eher ins Kuriositätenkabinett passt die aufgeregte Mitteilung unseres Kollegen Josef Gasteiger zum Thema Female MCs: "Sogar auf dem neuen Bruce Springsteen-Album gibts acht Takte weiblichen Sprechgesang: etwas halbgar, aber immerhin RAP auf einem BRUCE SPRINGSTEEN-Album! Verantwortlich zeichnet eine gewisse Michelle Moore, eigentlich Gospel-Sängerin." Wir bedanken uns bei Madame Moore für das Durchbrechen enger Rock-Horizonte, beim Boss dafür, dass er solches zugelassen hat und bei unserem Alpen-Korrespondenten für die Aufmerksamkeit.
Pyranja begann mit Breakdance und tat erst später den Schritt ans Mic. Spätestens als sie 2001 mit Curse, DCS, Tefla & Jaleel und Lenny unter dem Namen Swingerclub tourte, machte sich die Rostockerin in der hiesigen Deutschrap-Szene einen Namen. Im gleichen Jahr trat sie zudem erstmals beim Splash! Festival auf. Mit Pyranja Records schuf sie ihre eigene Labelplattform. Ihre 2008 fertig gestellte Diplomarbeit birgt möglicherweise - lässt zumindest ihr Titel vermuten - die Antwort auf die eine, die alles beherrschende Frage: "Warum so wenig Frauen rappen". Wobei ... so wenige waren das doch gar nicht.
Wo ist Crazy MC?
Facebook: http://www.facebook.com/pages/Crazy-Kokolores/400678615049
Myspace: http://www.myspace.com/crazymc1 (hörproben)
Haha, wie schlecht ist Schwester Ewa denn...sowas kann auch nur Xatar signen.
Ansonsten die besten imo: Jean Grae und Lauryn Hill!
Kelis ist völlig fehl am Platz, die singt gut, aber rappt wack! Melbeatz gehört auch nicht unbedingt rein.
@stummerzeuge: Da hast du wohl noch nicht das tolle Female Battle von Feuer über Deutschland gesehen, fremdschämen deluxe! (auch wenn die eine da ganz gute Schlampen-Punchlines hat)
http://www.youtube.com/watch?v=4Peu6k9FqGw
tolle liste!
lauryn hill, she-raw, jean grae, lady souvereign und erykah badu können sich wohl mit jedem männlichen kontrahenten messen
Hab die Schwesta Ewa mal gefickt, hat mich damals 70? gekostet. Taunusstraße
Gute Liste. Jean Grae, Erykah Badu und "the biggest midget in the game" sind natürlich top! Bei deutschem Female Rap ist der Fremdschämfaktor doch oft ziemlich groß.
Kashmir fehlt meiner Meinung nach aber noch.
http://www.youtube.com/watch?v=5Fbiqe9BgxA
frauen in die küche, küche in den keller!
nein spaß.
tolle liste, besonders azealia banks hats mir angetan 
wenn ich so einen scheiss schon lesen muss...frauen sind seit jeher allerhöchstens mäßig relevant im hiphop. lediglich halbnackt in videos oder im backstage bereich als animierdamen zu gebrauchen...der schwester ewa diss setzt dem ganzen aber die krone auf. die frau bekommt mit abstand die amtlichsten beats vorgesetzt aber den rap-redakteur schauderts!? was soll den so ein scheiss? da wird wieder aus prinzip ein ganzes label gedisst ohne die mukke überhaupt zu kennen
@Django77: bist du etwas schwer von begriff? ein raptrack besteht immer aus dem zusammenspiel von beats und dem rap. wenn der rap schlecht ist, was bei schwester ewa aber auch nicht der fall ist, aber die beats sind gut, dann ist es immernoch ein mindestens durchschnittlicher track. kein grund zumschaudern für irgendwelche rap redakteure...
Sodi, ich weiss, worauf du hinaus willst...aber halbwegs anständige Rapper kriegen auch mit nem mittelmäßigen oder schlechten Beat nen guten Track hin. Und bzgl. Schwester Ewa muss ich laut.de halt einfach recht geben...die klingt wie Cora E., also ziemlich veralteter/schlechter Flow. Und in solchen Fällen sind gute Beats einfach Verschwendung mMn.
Fuck Frauenrap!
Ab heute abend bin ich absoluter Hafti G. Fan!
Sympathischer Dude und sehr geil rübergebracht!
http://vimeo.com/38246478
Lady Bitch Ray!!!!!11einself
Ernst gemeint, tolle Künstlerin. In besagter Show ist Pocher u.A. wegen ihr auf Atomgröße geschrumpft.
Der Track von Bahamida ist ja wohl ein Brett.
Und Eve, E. Badu, Da Brat, so viele gute MCs...
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