Porträt

laut.de-Biographie

Waterdown

Aus der Asche von diversen anderen Hardcore-Bands im Umkreis von Osnabrück ersteht Anfang 2000 Waterdown. Basser Christian Kruse und Drummer Jörg waren schon zusammen bei Pendikel aktiv, Gitarrist Axel Pralatt und Sänger Marcel Bischoff stammen von Crackage, Shouter Ingo malträtiert die Stimmbänder bei Fallow und Klampfer Holger Behrens quälte die Saiten bei einer Metalband.

Zusammen spielen sie ihren ersten Gig im Vorprogramm der Terrorgruppe und machen sich auch schnell daran, ein paar Songs aufzunehmen. Diese erscheinen schließlich über das kleine Label Two Friends Recordings und sie begleiten Grade auf deren Deutschlandtour. Grade zeigen sich schwer begeistert von der Band und empfehlen sie dem Chef von Victory Records weiter. Der meldet sich auch bei Waterdown und während sie noch verhandeln, spielen die Jungs den ein oder anderen Gig mit Snapcase und Boysetsfire. Die sprechen ebenfalls eine Empfehlung aus und der Deal ist in trockenen Tüchern.

Das Ergebnis erscheint im Mai 2002 und hört auf den Namen "Never Kill The Boy On The First Date". Natürlich holen Victory Records die Band rüber in die Staaten und schicken sie dort im Juli für fünf Wochen mit Drowningman, Thursday und Skycamefalling auf Tour. Außerdem spielen sie noch auf ein paar Festivals u.a. mit den Misfits, Biohazard, Pro-Pain und Hatebreed. Im Anschluss bekommt Axel das Angebot, bei Thumb einzusteigen, was er auch dankend annimmt. Zunächst versucht er zwar noch, beide Bands unter einen Hut zu bringen, verschwindet aber dann doch in Richtung Thumb.

Auch Jörg verkrümelt sich und die Band findet Ersatz in Phillip Meyer von Quecksilber. An der Gitarre steht zwischenzeitlich Claus Wilgenbusch, der auch schon bei Caliban gespielt hat. Beide sind bereits auf den Europa-Tourneen mit Jimmy Eat World und Sick Of It All dabei und somit auch auf "The Files You Have On Me" zu hören. Um für dieses Album ausreichend Werbung zu machen, teilen sie sich auf dem heimischen Kontinent die Bühnen mit Acts wie Blink 182, Motion City Soundtrack oder Anthrax. Zu dieser Zeit packt Claus auch schon wieder seine Koffer und Alex kehrt zu Waterdown zurück.

Dummerweise macht sich 2004 auch Sänger Marcel vom Acker, was die Band aber nicht daran hindert, weiter an neuen Songs zu schreiben. Da sich so schnell kein adäquater Ersatz findet, beschließt man, dass Christian und Axel die cleanen Vocals übernehmen sollen. Das ziehen sie auch eine Zeit lang durch und eher zufällig finden sie in Michael 'Zacken' Janczak einen geeigneten Sänger. Mit ihm zusammen und Produzent Ingo Knollmann (Donots) machen sie sich an die Aufnahmen zu "All Riot". Das Album erscheint Ende Januar 2006 und für Februar/März stehen eigentlich schon die Dates mit Aiden und Eighteen Visions in den USA. Diese müssen aber abgesagt werden, dafür geht es mit Johnny Truant durch Großbritannien.

Alben

Waterdown - All Riot: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2006 All Riot

Kritik von Michael Edele

Riffsalven aus der Hardcore- und Emocore-Ecke. (0 Kommentare)

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