Porträt

laut.de-Biographie

Vetiver

Vetiver ist eigentlich ein Süßgras aus dem südlichen Indien, dessen Öl eine heilende Wirkung besitzt. Süßlich ist auch die Musik der gleichnamigen Band, die sich mit folkigen Klängen auch außerhalb ihres Einzugsgebietes San Francisco einen Namen macht.

Kopf der Band ist der in Virginia geborene Andy Cabic, der in den 90er Jahren als Sänger und Gitarrist von The Raymond Brake aktiv ist. Nach zwei Alben lösen die sich auf und Cabic zieht nach Kalifornien.

In San Francisco entsteht um die Jahrtausendwende eine lebendige Neo-Folk-Szene, der unter anderen Devendra Banhart und Joanna Newsom angehören. Mit wechselnden Besetzungen reisen sie durchs Land und treten in verschiedenen Combos auf. Irgendwann in dieser Zeit entstehen auch Vetiver, die 2004 ihr selbstbetiteltes Debüt veröffentlichen. 2006 folgt der Zweitling "To Find Me Gone".

Zu diesem Zeitpunkt besteht die Band neben Cabic aus Alissa Anderson (Cello), Otto Hauser (Schlagzeug), Carmen Biggers (Geige), Kevin Barker und Sanders Trippe (beide Gitarre), sowie Brent Dunn (Bass), wobei Banhart auch immer wieder mit von der Partie ist. Wie lieblich es zugeht beweist der Umstand, dass Trippe und Dunn bereits bei The Raymond Brake am Werk waren.

Ende 2007 begleiten Vetiver die wiederauferstandene Engländerin Vashti Bunyan bei einer US-Tour. 2008 veröffentlichen sie ihr drittes Album "Thing Of The Past", das eigene Interpretationen von mehr oder weniger obskuren Stücken anderer Gruppen enthält, gefolgt 2009er-Album "Tight Knit" und "The Errant Charme" (2011).

Bereits zum vierten Mal steht Cabic der Prodzuzent Thom Monahan zur Seite, mit dem er auch das Projekt Neighors bildet, das sich mit dem Remixen diverser Songs auseinandersetzt. Vetiver indes arbeiten weiter an ihrer Vorstellung eines Genre sprengenden, schwerleosen Soundgewands, das Folk mit Pop- und Ambient-Anleihen verknüpft.

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