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Die Ex-Velvets Lou Reed und John Cale zerren die Andy Warhol-Stiftung vor Gericht, weil sie das Bananen-Logo auf Produkte druckt.
Manhattan (lau) - Lou Reed und John Cale mögen nicht dafür bekannt sein, der Presse gerne ausschweifend über die gemeinsame Zeit in ihrer Band The Velvet Underground zu berichten. Geht es um das grafische Trademark der Gruppe, sprechen die beiden umso schneller Klartext.
Weil die Andy Warhol Foundation das Symbol ihres 1967er Debütalbums als Merchandise verwendet, reichten Reed und Cale gestern Klage ein. Darin fordern sie die bisherigen Gewinne der Stiftung für sich ein.
Peel slowly and steal!
"Es geht nicht einfach um eine grafische Reproduktion Andy Warhols von einer Frucht: Es geht um die kultige Velvet Underground-Banane", heißt es in der Begründung. "Velvet Underground hat das Design seit 25 Jahren ununterbrochen als Symbol für die Gruppe und ihr gesamtes Schaffen genutzt".
Das Cover wurde von Warhol in seiner Funktion als Manager und Produzent der Band geschaffen, er beantragte jedoch nie das Copyright. Die Band kennzeichnete das Symbol im Booklet einer CD-Kollektion des Jahres 1995 als ihr Markenzeichen.
"Symbol für die Gruppe und ihr gesamtes Schaffen"
"Die Öffentlichkeit, und gerade die, die Rockmusik hört, verbindet die Banane sofort mit The Velvet Underground", heißt es in der Anklage laut New York Post.
Die Warhol-Stiftung habe sich das Logo illegalerweise zu Eigen gemacht, um den Stellenwert der Band auszubeuten und den Käufern vorzugaukeln, sie unterstütze oder sponsore die Produkte, die unter anderem Taschen oder iPod-Hüllen beinhalten.
Das Album ist ein Klassiker der Rockgeschichte
Des Weiteren besitze die Stiftung mehr als 120 Millionen Dollar des Wertes von Warhols Arbeit. "Bei all diesen einzigartigen und wertvollen Designs ist es nicht nötig, die Banane zu verwenden", finden Reed und Cale. Eine Stellungnahme seitens der Stiftung gibt es nicht.
Der amerikanische Pop Art-Künstler Andy Warhol verstarb 1987 in New York, seitdem kümmert sich die Stiftung um sein Erbe. Das einflussreiche und spät erfolgreiche Werk "The Velvet Underground + Nico" gilt als Klassiker der Rockgeschichte. Zu jener Zeit fungierte Warhol als Manager und Produzent der Band und hatte entscheidenden Anteil an ihrem Aufstieg, da er sie als Zugpferd für seine Perfomanceshows nutzte. Kurz nach der Albumveröffentlichung endete die Zusammenarbeit.
Wer häte gedacht, dass die einstigen "Rocker" so spießig werden. Aber ich denke einfach, dass der arme Lou unbedingt Geld braucht, da sein letzter Output wohl nicht das eingebracht hat was er erhofft hat. Und nun Ring frei für Ulf 
ich frag mich, wieso die das nicht vorher schon gestört hat? War da dann noch nicht "genug Kohle" in der Stiftung zum rausholen (btw. hab ich glaub irgendwie überlesen was diese Stiftung genau unterstützen soll...)
also ich find das irgendwie total Banane...
...na hier gehts sicher um viel Geld. Rocker und oder her, ...diese Anklage hätte auch von einem...Weißnichtwiedieheißen, diese...Fondsmanager, Finanzhaie, gibts so Begriffe für die, sein können. Kennt man ja von Metallica, Stones haben auch wo einen kleinen Beislbesitzer mal verklagt, w/Namensähnlichkeit, hierzulande kennt man das ja von Rammstein, die ihre Fans verklagen.....Oomph! wären da vieeeel großzügiger.
Aber - wie Sancho so schön sagt: Ring frei für den Anwalt, der kann das sicher toll begründen warum die Klage begründet ist ....und Rocker oder Rapper oder Hippie hin oder her, wenns ums Geld geht sind die meisten kleine oder große Finanzhaie.......
moin sanch', bedanke mich für die kleine provokation 
und widerspreche natürlich dem nullwertigen "der braucht kohle" argument.
an der banane haben genau drei lebende noch ein berechtigtes interesse: reed, cale und mo' tucker. kein anderer! das mal als ausgangslage.
andy hätte als 'best mate' alles gedürft und es auch nicht so plump an der band v o r b e i verbraten.
die nicht immer seriös agierende stiftung hingegen ist ja lediglich/ausschließlich im interesse der erbengemeinaschaft als kulturloses vermögensmehrungsprojekt am start; mit ein paar charity-splittern oben drauf.
d a s sind die spießer, die jedes geile kunst -bzw rocksymbol vergewaltigen, bis es als debile grinsetasse endet.
vollkommen richtig, dass cale/reed sich herausnehmen, fremden pennern da nen riegel vorzuschieben. jene weicheier, die immer nur phlegmatisch zugucken, während man sie beklaut, kriegen dafür doch auch keinen respekt im showbiz. wofür auch? everybody
's darling is everybody's depp!
es gibt schon gründe, sanch', warum die stiftungsgurken selbiges nicht schon mit der stoneszunge machten. jagger hat da seinerzeit schon die richtigen verträge geschlossen und gilt ohnehin als sehr bissig. so muss das aussehen! props an cale, reed und die hellsichtigen stones!
"an der banane haben genau drei lebende noch ein berechtigtes interesse..." 
Wieso gibt's bei so was überhaupt Streit? Ist doch sehr wahrscheinlich eindeutig geregelt, bei wem die Rechte liegen. Ich denke, auch in den USA haben Gerichte Besseres zu tun als mit so was ihre Zeit zu verschwenden.
Danke für die Antwort Ulf und ich kann deinen Standpunkt auch verstehen. Dennoch finde ich es ein bisschen dreist zu behaupten jeder denkt sofort an Velvet Underground. Ich für meinen Teil kenne mehr von Andy Warhols Schaffen als von VU.
Das aber mal nur zu der eigentlichen Begründung der Klage welche sich nunmal danach anhört als ob sie sagen "Scheisse die verdienen das Geld welches WIR eigentlich haben sollten".





aber .... trotzdem. Wieso jetzt und nicht früher? Ich mein ... ich will nicht auf die "die ham keine Knete mehr".Schiene. Es macht für mich eher so nen "denen ist halt Langweilig"-Eindruck. Aber ... wieso spielen die nicht Bingo, wie alle anderen normalen Rentner auch? 
1. ist Warhol seit jeher völlig überbewertet und 2. ist die Klage lächerlich, sowas sollte man sich sparen.
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