- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
30.000 MySpace-Freunde noch vor dem ersten Plattenrelease und unisono euphorische Ankündigungen in den Indie-Gazetten weltweit sprechen eine deutliche Sprache: Vampire Weekend sollen uns als der erste wirklich relevante Neuerscheinung des Jahres schmackhaft gemacht werden. Anlass zu Skepsis liefert das Drumherum allerdings genug.
Vier New Yorker aus der vergeistigten Beschaulichkeit der Columbia-Universität wechseln nach Campus-Party und eingehendem Literatur-Studium zu den Gitarren, um der Welt das Ergebnis ihrer (wissenschaftlichen?) Suche nach der perfekten Exotic-Popformel zu präsentieren? Riecht gefährlich nach allzu smarten Pullunder-Boys und Verbindungsmief. Ist aber natürlich in Wirklichkeit absolut grandios.
Das Quartett dient sich uns sozusagen als Luftzerstäuber mit Frische-Garantie an, als panafrikanischer Pustefix für vom westlichen Einheitsschema vernebelte Geister. "Mansard Roof" zum Beispiel macht den Laden ganz entspannt irgendwann gegen Mittag auf, indem es uns mit trillernden Gitarren und strokescher Ästhetik den Übersee-Urlaub wieder ins Bewusstsein holt.
"I see a mansard roof through the trees", heißt es, die Augen noch ganz verklebt von zu viel Schlaf. Weil die Sonne aber so herrlich runterknallt, schnell noch mal in die Hängematte geworfen. Sollten unwahrscheinlicherweise Wolken den Himmel bedecken - einfach den nächstbesten Lampenschirm zum Freestyle-Dancing auffordern.
Wo so viel Leichtigkeit und Vitalität herrühren, erklären diese College-Absolventen gleich selbst: Paul Simons Worldbeat-Coup "Graceland" sei ihre gemeinsame große Liebe. In LoFi übersetzt, ergibt sich hier in der Tat eine unüberhörbare Deckungsgleichheit. Aber darüber hinaus stecken auch jede Menge Talking Heads, kongolesische Soukous Music (Congas, Flutes) und barocke Cembalo-Sounds inklusive eines kleinen Reggaeton-Pausenbrots im Aktenkoffer.
Ihre selbstbetitelte Abschlussarbeit verdient sich Bestnoten, weil sie den Eindruck erweckt, es sei die selbstverständlichste Sache der Welt, Indie- und Afropop zum hellgelben Konglomerat zu verschmelzen. Ein freigeistiges Mash-Up der unbeschwerten Sorte. Schon ziemlich sensationell.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
Vampire Weekend - Vampire Weekend | Infos (Lieferzeit/Service) | €14,98 | €3,95 | €18,93 |
![]() |
Vampire Weekend - Vampire Weekend | Infos (Lieferzeit/Service) | €23,99 | €0,00 | €23,99 |
![]() |
Vampire Weekend - Vampire Weekend | Infos (Lieferzeit/Service) | €23,99 | €0,00 | €23,99 |
Sehr gute Rezensionen allerorten, so auch hier.
Muss wohl sehr interessant sein, werd's mir mal reinziehen.
Kann ja auch eigentllch nur gut sein wenn angeblich die guten alten Talking Heads drin stecken. :-)
hones:" src="/grafiken/smiles/phones.gif" />
hones:" src="/grafiken/smiles/phones.gif" />
hones:" src="/grafiken/smiles/phones.gif" />
muss man mal im auge behalten. "a-punk" ist schon mal überragend.
hab sie mir grad gekauft... wird mit der zeit immer besser... bin jetzt bei durchlauf nummer drei!
Das Album find ich bis jetzt ganz gut... mehr nicht. Vielleicht tut sich noch was.
Ey Leute, was soll der Scheiss?!
Macht doch mal eure Ohren auf, dieses Album ist mal bis jetzt das innovativste und coolste was 2008 zu bieten hat.
Lasst die Sonne in eure Zimmer und dreht die Boxen ordentlich auf.
Abgesehen von "Bryn" und "The Kids Don't Stand A Chance" groovt jedes Lied einfach nur bis ins Blut und bei Übersongs wie "A-Punk" tanzen alle Moleküle mit.
Im krassen Gegensatz dazu sind die lockeren und teilweise schon herrlich sanften Highlights wie der Opener oder "Oxford Comma".
Ich kann mal garnicht verstehen, wie man dieses Album nicht mögen kann. Diese Platte bringt den Frühling, wenn nicht gar den Sommer, zumindestens in meine Wohnung.

Audi S5, phantomschwarz perleffekt.
http://www.audi.de/audi/de/de2/neuwagen/a5/s5.html" rel="nofollow">http://www.audi.de/audi/de/de2/neuwagen/a5/s5.html
knasti?? ganz normale gerichtsverhandlung wie jeden tag. nur heute hatte ich keine lust aus dem hause 


hones:" src="/grafiken/smiles/phones.gif" />is' schon verdammt schnittich.
und "a-punk" einer der besten songs des jahres.
Ich muss sagen, dass ich die Band bis vor ein paar Tagen ignoriert habe, weil ich den Bandnamen so grenzenlos scheiße finde.
Aber jetzt habe ich das Album ausgeliehen und ich finde es doch sehr toll. Ist seit langer, langer Zeit mal wieder eine Band aus dem vermeintlichen Indie-Lager, die mir wirklich gefällt. Der Schlagzeuger ist zwar in etwa so schlecht wie Meg White, und ein oder zwei Songs mehr wären auch nicht schlecht gewesen, aber das macht alles nix: Die Songs stimmen einfach.
Die Platte ist ganz nett, aber "Yesayer" haben aus ähnlichen Zutaten (Talking Heads, Afro-Beats), sprich Weltmusik (Igitt!) ein Meisterwerk erschaffen und wurden nur halb soviel "gehypt" (Nochmal Igitt!).
Herrliches Ding. Seit Freitag bei mir auf Dauerrotation. Ich steh auch auf die Streicherorgien bei The kids don't stand a chance und M79 (Ey für mich auf jeden Fall ein Highlight. Vor allem die letzten 90 Sekunden sind ein Traum). Der Rest geht auch gut rein und will zumindest bei mir auch nicht schnell wieder raus. Einzig One (Blake's got a new face) find ich eher nervig.


Format
Homepage: