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Wiederkennungspotenzial: sehr hoch. Unterhaltungsfaktor: großartig wie eh und je. Der charakteristische Sound des selbstbenannten Erfolgsdebüts von Vampire Weekend findet sich auch auf "Contra" wieder, klingt aber trotzdem frisch und sogar eine Prise frecher als zuvor.
Nicht ohne Grund verspricht Drummer Tomson: "Ich denke, wir klingen mehr wie Vampire Weekend als auf dem ersten Album." Anscheinend haben die vier auf ihrer 18-monatigen Welttournee reichhaltige Eindrücke sammeln können, die schließlich auf "Contra" zum Ausdruck kommen. Immerhin begannen die Aufnahmen im Januar 2009 nur zwei Wochen nach dem Ende der Tour.
Der erste Track "Horchata" jedenfalls bestätigt diesen Eindruck und wirft mit diversen Fremdwörtern um sich ("Balaclava", "Aranciata", "Masada") und ist ja eigentlich auch selbst eins. Horchata steht nämlich für den spanischen Namen eines Erfrischungsgetränks. Danke, Wikipedia!
Aber zurück zur Musik. Spätestens beim zweiten Hören ertappt man sich beim Mitsummen. Ähnlich leichtfüßig und mit fröhlichem Gedudel kommen auch "White Sky" und "Holiday" daher.
Besonders heraus stechen die energiegeladenen Titel "California English", "Run" und "Cousins". Vor allem "Run" verbreitet mit südländischem Touch Urlaubsstimmung. Dass der flotte Tanztrack "Cousins" zur ersten Single wurde, verwundert nicht sonderlich, ähnelt er stilistisch doch am ehesten dem Hit "A-Punk" von 2008.
Zeilen wie "Baby, please don't lose your faith in the good earth" in "California English" sind repräsentativ für die positive Stimmung des ganzen Albums. Der Song überrascht mit digital verzerrten Vocals. Mit ebenfalls ordentlich Schwung kommt "Giving Up The Gun" um die Ecke und klingt ausnahmsweise gar nicht so sehr nach den New Yorkern. Owl City und der frühe PlayRadioPlay!-Sound rufen sich hier spontan in Erinnerung.
Tanzen, Lachen, Singen – all das möchte man bei diesen Klängen sofort tun. Vampire Weekend machen einfach glücklich! Dank unbeschwerten Melodien mit feschen Beats und innovativen Klangstrukturen entpuppt sich "Contra" als rundum gelungenes Werk.
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In Sachen Ausfall hätte ich jetzt eher auf One (Blake bla...) getippt.
Kenne vom neuen bisher nur Cousins und Horchata. Hat beides bis jetzt nicht unbedingt gezündet. Album wird trotzdem besorgt. Anders wird einem ja nicht warm bei den Temperaturen.
M79 war imho sogar ein Highlight auf dem Vorgänger. One war da tatsächlich schon eher das schwächste Lied.
Das neue Album bekommt von mir eine 7/10. Für den Vorgänger gab es eine 8.
Also ich würde auch auf One tippen,
aber irgendwie kann ich dem nicht zustimmen.
Is zwar ein elendig merkwürdiges Lied, aber man muss sich nur mal überlegen wieviel Spaß das live macht und schon sieht die Sache wieder anders aus.
Zum neuen album:
Ich hab gerade reingehört, und es zündet bei mir nicht so recht, noch.
Mal sehen ob sich da was ändert, hab auch nur california english und run angespielt.
Ersteres klingt sehr merkwürdig in meinen Ohren
Wen interessiert es wie bekannt eine Band ist? Is doch völlig schnurz.

Musik hat ja an und für sich nichts mit Jahreszeiten zu tun, aber irgendwie mag ich im tiefsten Winter Vampire Weekend nicht hören müssen - obwohl ich das erste Album für äußerst gelungen erachte. "Contra" wird daher wohl auf das Frühjahr verschoben.
Halte mich daher an das neue Get Well Soon-Album, ein ordentlich schwerer Brocken, welcher mir in der dunklen Jahreszeit mehr zusagt.
das album is eig ganz gut.
nur ein tick schwächer als der vorgänger, obwohl es deutlich ruhiger ist.
die highlights sind "cousins", "give up the gun" und "california english", welches sich ein wenig nach animal collective anhört.
wenn sie den weg weiter folgen, könnte das dritte das beste werden.
Ich muss zugeben, dass ich den Vorgänger nicht kannte. Durch die positiven Kritiken bin ich jetzt auf das Album aufmerksam geworden und bin nicht enttäuscht worden.
Ich musste aber auch mehrmals durchhören und letztendlich es nicht nur nebenbei laufen lassen sondern mich einfach intensiver mit beschäftigen.
Was ich aber nie verstehen werde ist, warum werden solche Alben im tiefsten Winter released? Frühling würde meiner Meinung nach besser passen.
ich fand ihr debut umwerfend gut ... die frage ist nur, ob sich der stil auf mehrere alben strecken lässt.
habe da eher so meine zweifel und werde sie mir eher später günstig kaufen, wenn überhaupt.
Ich finde es ist das hässlichste Albumcover der letzten Zeit.
wieso? die zahlreichen, versnobten studentenparties wissen demnach gleich, was sie auflegen müssen.
todeswayne, solange die musik stimmt. konnte leider noch nicht reinhören. das debut hat mir leider zu gut gefallen, d.h. ich ertrag ihren sound eigentlich nicht mehr. man wird hörn..
zeitweise kann das ganze durchaus sinn und spaß machen.. aber insbesondere bei dieser band ist das abnutzungspotential unverschämt groß.

habs durch jetzt. vor zwei jahren war es halt was neues, im hier und jetzt fistet mich die blödelnde hektik der musik, die stimme des sängers und die übertriebene und oft erzwungen wirkende anwendung von achso exotischen arrangements schon erheblich.
Hab das dunkle Gefühl, "fisten" ist hier irgendwie negativ gemeint.
Album gestern gekauft, auch erst einmal durch. Der Stil ist irgendwie etwas elektronischer geworden, oder irre ich mich da? Melodien aber wieder toll, so auf den ersten Eindruck.
Bei will das aber auch nicht so wirklich. Im Gegensatz zum Debüt (das sich bei mir übrigens kaum bis gar nicht abgenutzt hat) geht mir Koenigs Gesang hier desöfteren auf die Nerven. Das Gejaule in White Sky etwa ist schon sehr grenzwertig. Und dieser Autotune-Dreck macht California English für mich beinahe unhörbar. Warum tun Menschen so etwas? 
Richtig großartig ist aber "Giving Up The Gun"
Genau die Art von Musikkritik, die wirklich gar nichts über die Musik aussagt und sich damit selbst überflüssig macht. Herzlichen Glückwunsch.
ich hab reingehört und nach 2 songs einen rappel bekommen. da klingt jede afrikanische straßenkombo authentischer. nur, weil wir 2010 zufällig in südafrika wm haben, müssen jetzt nicht auf krampf pseudo-indie-möchtegern-durchstarter noch gehyped werden.
das ist so ein substanzloser müll, dass sich jeder skrupelloserweise mitschuldigt macht, wer dieses wirre musikinstrumente-experimentierfeld als grandiose musik bezeichnet.
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