Porträt

laut.de-Biographie

Valentine

Als Valentine im Alter von 13 Jahren am Flügel sitzt und eine Melodie vor sich hin klimpert, ist das gewissermaßen der Startschuss für ihre Karriere. Als sie nämlich so da sitzt und spielt, kommt ihr Stiefvater Robert Gläser ins Zimmer und findet Gefallen an der Melodie. Er ermuntert sie, das weiter auszuführen und einen Text dazu zu verfassen. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sie nie selbst gesungen, wenn sie am Piano sitzt und spielt. Bei den Aufnahmen für das Demo - das später einmal ihre Debüt-Single "Feel So Bad" werden soll - betritt sie also Neuland.

Valentine - Love Like Gold
Valentine Love Like Gold
Pop-Gefälligkeiten ohne große Überraschungen.
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Valentine stammt aus Berlin, also nichts mit 'Wälentein'. 'Walentiene' ist die korrekte Aussprache ihres Namens, den sie - laut Legende - von einer Figur aus dem Roman "Der Graf Von Monte Christo" haben soll. Sie wächst als Tochter eines Toningenieurs (Puhdys) und einer Musikerin in Berlin Friedrichshain auf. Als Fünfjährige beginnt sie mit dem Klavierunterricht. Kein Wunder, dass später Alicia Keys und Coldplay zwei ihrer Haupteinflussquellen darstellen. Besitzt das Piano doch bei beiden einen zentralen Stellenwert. Neben diesen Superstars schwärmt sie noch für Muse und Richard Ashcroft. Den Ex-Verve Frontmann sieht sie im Juni 2005 im Vorprogramm der Mannen um Chris Martin in Berlin und ist hin und weg. Zu diesem Zeitpunkt ist ihr Debüt-Album "Ocean Full Of Tears" bereits im Kasten, aber noch nicht erschienen. Sie kann sich also noch recht unbemerkt bewegen.

Das Debüt entsteht in Zusammenarbeit mit erwähntem Robert Gläser. Jener ist kein Unbekannter in der deutschen Musikszene, er hat schon mit Dirk Zöllner, dem 'Chamäleon des Ostens' zusammen gespielt. Unter seiner Ägide begibt sich Valentine im September 2004 ins Soundgarden Studio nach Hamburg. Chris von Rautenkranz (Blumfeld, Spillsbury, Die Sterne, Superpunk, usw.) produziert die Songs, zum Mastern schicken sie die Tracks zu Greg Calbi nach New York. Unter seinen geschickten Fingern bekommen Alben so ziemlich aller Superstars der Rock-Popmusik ihren letzten Schliff. Unter anderem Bob Dylan, Lenny Kravitz, Bruce Springsteen, David Bowie, Paul Simon, Pet Shop Boys, um nur die bekanntesten Namen zu nennen.

Zehn der zwölf Songs auf dem Debüt schreibt sie komplett alleine, einen weiteren verfasst sie mit, nur ein einziges Lied ("Ocean Full Of Tears") stammt nicht aus ihrer Feder. Somit drückt sie dem Album ihren ureigenen Stempel auf. Dass sie für Muse schwärmt, ist den Liedern nicht unbedingt anzuhören, aber den Coldplay-Einfluss sowie ihr Faible für dezent Britpoppiges kann sie nicht verbergen.

Ende Mai 2005 erscheint als Vorbote die Single "Feel So Bad", dessen erste Fragmente sie als 13-Jährige in Angriff nimmt. Der Charteintritt gelingt, und mit ihm geht ein gesteigertes öffentliches Interesse an Valentines Person einher. Artikel in Spiegel, Stern und der Bravo folgen ebenso wie Fernsehauftritte bei Stefan Raabs TV Total und im ZDF Fernsehgarten. Bei den Sommerterminen der Meat Loaf-Tour steht sie als Support auf der Bühne, und sogar ein Megastar wie Paul McCartney versteigt sich zu der Äußerung "this girl is amazing", als sie im Rahmen der Adopt A Minefield-Gala neben Yussuf Islam (aka Cat Stevens) und Nigel Kennedy auf der Bühne steht. Valentines steckt ihre Ziele bewusst hoch. "Ich will versuchen, in der Popmusik neue Wendungen zu erreichen. Es gibt nichts zur Zeit, was in vier Jahren noch geil sein kann".

Den Riesenerfolg kann sie mit ihrem Debüt zwar nicht landen, aber immerhin macht sie sich als Sängerin und Musikerin einen Namen. Nicht lange nach ihrem ersten Streich macht sie sich an die Arbeiten zum Nachfolger. Ende September 2006 steht "Blue Merry-Go-Round" in den Läden.

Doch danach folgen schwere Jahre: die Plattenfirma beendet die Zusammenarbeit, und Valentine steht ohne Aussicht auf einen neuen Kontrakt bei einem anderen Label da. Sie hält sich mit verschiedenen Jobs über Wasser, gibt das Musikmachen aber nicht auf. Sie schreibt weiter Songs, und nutzt intensiv bestehende Kontakte. Erst 2010 gibt Sony der Künstlerin eine weitere Chance - das Album "Love Like Gold" erscheint Ende Oktober.

Valentines Musik kombiniert radio-kompatiblen Pop, garniert mit Singer/Songwriter-Elementen und einer Prise Folk. Elemente aus Dance und Elektronik ergeben im Verbund mit ihrer warmen, modulationsreichen Stimme lebendig inszenierte, und oft an skandinavische Künstlerinnen wie Marit Larsen erinnernde Songs.

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Walentiene beim Foto-Shooting Die Newcomerin macht eine gute Figur.

Die Newcomerin macht eine gute Figur., Walentiene beim Foto-Shooting | © Emi Music (Fotograf: Kasskara) Die Newcomerin macht eine gute Figur., Walentiene beim Foto-Shooting | © Emi Music (Fotograf: Kasskara) Die Newcomerin macht eine gute Figur., Walentiene beim Foto-Shooting | © Emi Music (Fotograf: Kasskara) Die Newcomerin macht eine gute Figur., Walentiene beim Foto-Shooting | © Emi Music (Fotograf: Kasskara)
  • Valentine

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    http://www.valentine-official.com
  • Valentine

    Der begleitende MySpace-Auftritt.

    http://www.myspace.com/valentineofficial

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