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Pornostars sind in der Mehrzahl für Obama - aber wie siehts bei Musikern aus? Wir zeigen euch, wer welchen Kandidaten unterstützt.
Washington (laut) - Alle Jahre wieder entspinnt sich in den USA ein Schauspiel der besonderen Art mit ureigenen amerikanischen Besonderheiten, die ein gemeiner Mitteleuropäer nicht wirklich verstehen kann oder will: Es ist Wahlkampf.
Dass sich jedesmal zwei unversöhnliche Lager gegenüber stehen, ist dem Parteiensystem der Staaten geschuldet, das eine breite Vertretung von Interessen aufgrund des Wahlrechts verhindert. Eine Veränderung muss aus dem System kommen. Wie schwer sich auch ein Präsident damit tun kann, wirkliche Veränderungen anzustoßen, merkt nun auch Obama. Mit großen Versprechen angetreten, muss er sich an dem messen lassen, was er bislang erreicht hat. Und das ist leider bei allem Good Will nicht wirklich viel.
Hier kommt sein Kontrahent Mitt Romney ins Spiel. Eigentlich hätte der Prototyp eines Big Business-Kapitalisten kein großes Hindernis für Obama auf dem Weg zu einer zweiten Amtszeit darstellen sollen. Jetzt muss dieser aber um seine Wiederwahl fürchten. Sogar das von 2008 allseits bekannte Obama Girl wendete sich zuletzt vom charismatischen Demokraten ab.
Auch im Wahlkampf 2012 nehmen Künstler wieder eindeutig Stellung und unterstützen Romney oder Obama. Welche Musiker dabei auf welcher Seite stehen, seht ihr hier:
"Wenn es die Wirtschaft betrifft, Romney! Amerika ist ein Business und sollte von einem Businessman regiert werden."
Ein Beispiel, wie in den USA auf dem Murdoch-Sender Fox über Politik geredet wird, sieht man hier in einem herzerfrischenden Statement des Irren mit der Gitarre: "Nach einem langen Gespräch auf Herz und Nieren mit Mitt Romney ziehe ich den Schluss, dass dieser gute Mann uns am besten repräsentiert. Ich unterstütze ihn!"
"Wir haben einen Moslem-Präsidenten, der Farmer, das Militär und die USA hasst, und wir hassen ihn!"
"Ich bin einfach nur enttäuscht. Ich hatte hohe Erwartungen und Hoffnungen und war von Präsident Obama inspiriert. Ich denke immer noch, dass er ein beeindruckender Redner ist. Aber meiner Meinung nach hat seine Regierung viele Versprechungen gemacht und nicht geliefert."
Spendete schon für Tipper Gores PMRC (die Organisation, die den Aufkleber "Parental Advisory Explicit Content" erfunden hat) und tritt mit seiner Version der Beach Boys bei Republikaner-Events auf.
Die Republikanische Partei benutzt "Born Free" mit Kid Rocks Genehmigung. Rock trat außerdem bei einer Spenden-Gala der Republikaner auf.
"Ich glaube, gerade ist das Thema Arbeitslosigkeit wirklich wichtig. Deshalb bin ich derzeit für Mitt Romney. Derzeit!"
Sie schrieb den Song "Tough People Do" für die Republikaner, der im Text beschwört, dass die "schlechten Zeiten" bald vorbei seien.
"Ich habe nicht für Präsident Obama gestimmt. Sein Programm war change, change. Für unsere Fans hat sich sehr wenig geändert."
"Egal, wer ins Weiße Haus einzieht, ich hoffe, es ist ein Republikaner", so der wiedergeborene Christ.
Der Mann aus der kalifornischen Wüste schreibt Reden für die Republikanische Partei und bezeichnet Obama als Kommunist.
"Den Weg, den wir mit Obama nehmen, können wir uns nicht leisten. Wir können keine Geldgeschenke mehr verteilen, weil das Geld weg ist."
"Seine Taten ergeben keinen Sinn. Er hat gezeigt, dass ein afroamerikanischer Präsident so gut ist wie jeder andere, aber abseits davon hat er nichts zustande gebracht. Leck mich am Arsch."
Die Songs und Texte der Band Madison Rising würden in Deutschland als ultranationalistisch durchgehen. Keine Frage, wen sie unterstützen.
Der ehemalige Bush-Fan hat die Seiten gewechselt: "Ich werde Obama wählen. Wenn ich höre, was das Romney-Lager so erzählt, will ich Obama wählen."
Die Foos spielen nicht nur auf Apple-Events, sondern auch bei einem Fundraising-Konzert für Obama.
Mick Jagger, B.B. King, Jeff Beck and Buddy Guy standen mit Obama im Weißen Haus bei "Sweet Home Chicago" auf der Bühne.
"Es geht nicht nur darum, den Präsidenten wieder zu wählen. Es geht um die Zukunft meiner Tochter."
"Jetzt nehmen die Leute endlich ihr Recht wahr und man erkennt die Macht unserer Stimmen. Dank Obama hat das Ganze für viele Leute zum ersten Mal einen Sinn ergeben."
Lady Gaga stimmt für Obama, unter anderem wegen seines Engagements gegen Mobbing. Außerdem unterstützt sie sein Einstehen für die gleichgeschlechtliche Ehe.
Lopez ist Teil der "Women For Obama"-Kampagne.
Madonna ist großer Fan der Obamas, vor allem von Michelle. Das verkündet sie auch von Konzertbühnen herab.
Der Brite engagierte sich bei Fundraising-Konzerten für Obama.
Katy Perry gab ein Konzert für Obama und hatte dabei ein Kleid an, das eine klare Wahlempfehlung für den amtierenden Präsidenten darstellte.
Pink verkündete bei den vergangenen VMAs ihre Unterstützung für Präsident Obama.
Die Red Hot Chili Peppers spielen extra ein Werbe-Konzert für Obama.

"Obama braucht weitere vier Jahre. Bush hat es acht Jahre abgefuckt, also muss man Obama noch vier geben. Es ist ja nicht so, dass die Republikaner ihm ein funktionierendes Haus hinterlassen hätten. Sie haben ihm eines hinterlassen, in dem das Klo verstopft ist und der Fernseher nicht funktioniert. Alles war kaputt. Er hat unseren größten Feind (Bin Laden) ausgeknockt. Also gebt ihm noch vier Jahre, um seinen Job zu erledigen."
"Seit 30 Jahren schreibe ich über die Kluft zwischen dem amerikanischen Traum und der amerikanischen Realität. Unsere Stimme ist die wichtigste Möglichkeit, diesen Abstand zu bestimmen." Springsteen hatte Obama bereits im Wahlkampf 2008 unterstützt.
Nachdem sich Obama für die gleichgeschlechtliche Ehe ausgesprochen hat, twitterte Timberlake: "Obama inspiriert mich einmal mehr. Wahre Führungsqualitäten zeigen sich dann, wenn einer bereit ist, seine Macht aufs Spiel zu setzen, um allen eine Stimme zu geben."
Immerhin sieht es bei der Anzahl der Porno-Stars, die Obama unterstützen, ziemlich gut für den Präsidenten aus. Romney weiß mit Jenna Jameson zwar die wohl bekannteste Actrice aus dem horizontalen Gewerbe auf seiner Seite, doch die pure Masse an Bums-Epigonen drückt Obama die Daumen, oder was auch immer gerade zur Hand ist: 16:2 für Obama.
verläßlich wie immer beweisen die republikaner mit kid rocks born free ihr künstlerisches banausentum. fühle mich bestätigt,"Für jedes Reborn Christ-Barbecue prima kompatibel...."
http://www.laut.de/Kid-Rock/Born-Free-(Album)
oh mann, klar darum gehts bei der wahl, jetz kapier ich's ... wer hat die "besseren" "stars"? naja, wenn man sonst nix zu bieten hat, dann eben rock oder pornostars als fans. die masse braucht ja was zum aufschauen und nachäffen, wenn madonna den obama oder kidrock den rep-heini wählt, dann mach ich das auch je nachdem welchen star ich besser finde ...
trauriger zustand der menschheit...
... ach ja, absolut dümmste und verblendende sprüche vom ehepaar jay-z / knowles: denke nicht, dass sich eine beyonce über die zukunft ihrer reichen tochter sorgen machn muss, so oder so egal wär die stelle der neu zu besetzenden marionettenregierung ausfüllt, und jayz spricht tatsäclich von wertvollen stimmen, ja? du liebe güte, für was denn?? man sieht daran wieder mal wie abgehoben und weltfremd die pop-eliten doch geworden sind ...
eigentlich nicht weltfremd, finde ich.
sondern für sich genommen eben auch repräsentanten einer gesellschaft, die konsequent und nahezu komplett dem lagerdenken anheim gefallen zu sein scheint, und das nicht erst seit gestern....wenn dann noch zwei, drei leute darunter sind, die zufällig das richtige sagen, isses wieder genau wie bei uns in der alten welt.....
Was viele nicht verstehen (wollen?): Die Wahl zwischen Romney und Obama ist nicht wirklich eine Wahl... Solange die USA weiterhin einem völlig überzogenen außenpolitischen Interventionismus fröhnen, der nicht nur Unsummen an Geld verschlingt, sondern auch für immer mehr Hass gegenüber der USA sorgt, solange des Weiteren Geld aus "thin air" durch die Federal Reserve kreiert wird, um die Probleme der Inflation mit noch mehr Inflation zu lösen (super Plan...) und solange die Macht der "federal government" weiter wächst und den Menschen so letztlich bald als gesamtpolitischer Tyrann entgegentreten wird, wird sich dort gar nichts zum Besseren wenden; und an diesen Punkten (und einigen Weiteren mehr) würden weder Obama noch Romney etwas ändern.
Also bei Nugent und Hank Williams Jr. habt ihr ja eher harmlose Zitate genommen, wenn man sich anguckt, wie die sich sonst so zu Obama äußern 
Gebe dem Anwalt und Santiago uneingeschränkt recht.
Diese Liste ist für mich eigentlich nur insofern interessant, weil sie wieder einmal zeigt, was da für ein extremes Lagerdenken vorherrscht. Dabei spielen die Politiker dort auch nur "böser Bulle, guter Bulle" mit den Wählern - die einen lassen sich von Obama erschrecken und flüchten zu Romney, die anderen umgekehrt. Da haben die Schafe im Grunde aber auch nur die "Wahl"-Möglichkeit zwischen Metzger und Metzgergeselle.
Gibt es eigentlich noch US-Promis, die nicht so dumm sind, sich von der Politik vor den Karren spannen zu lassen?
Ich warte immer noch auf den Star, der sagt: "Demokraten und Republikaner sind beides Feinde des amerikanischen Volkes und können mich gleichermaßen am A.... lecken. Wer sich für solche Marionetten wie Romney und Obama engagiert, verschwendet nur wertvolle Zeit und Energie." Einem wie Billy Corgan würde ich so einen Standpunkt vielleicht noch am ehesten zutrauen.
Daß ein US-Präsident wirklich etwas verändern will (und kann), werden wir wohl alle nicht mehr erleben.
Dem Letzten, der sich bsw. mit der Federal Reserve angelegt hat, Kennedy, ist das auch nicht gut bekommen.
Ich bin nicht so Fan davon wenn man Politiker pauschal an den Pranger stellt. Frei nach Helge Schneider "Und die Herren Politiker.. die solln doch alle nach Hause gehn! Die sind doch alle doof, die wolln nur unser Geld - alle!".
Dass das Gut/Böse-Lagerdenken und der wahnsinnige PR-Zirkus viel Lärm um nichts ist, weil egal wie die Wahl ausgeht die eigentliche Macht sowieso großteils von anderen Leuten ausgeht, da geb ich euch recht
Da keiner dieser beiden Präsidenten etwas an der drohenden (eig schon längst überfälligen) Pleite und der Außenpolitik der USA ändern kann, ist die Wahl völlig unrelevant.Und dann noch diese ganzen dümmlichen Popstars.Wann wachen die Amerikaner denn endlich mal alle auf ? Streiten in Talkshows,welcher Kandidat eine bessere Gestik beherrscht ....
Da keiner dieser beiden Präsidenten etwas an der drohenden (eig schon längst überfälligen) Pleite und der Außenpolitik der USA ändern kann, ist die Wahl völlig unrelevant.Und dann noch diese ganzen dümmlichen Popstars.Wann wachen die Amerikaner denn endlich mal alle auf ? Streiten in Talkshows,welcher Kandidat eine bessere Gestik beherrscht ....
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