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U2-Gitarrist The Edge verteidigt die Kosten und Ausmaße der aktuellen Tour. Von mehreren Seiten war Kritik gegen die Band laut geworden.
London (jro) - U2 bläst der Wind ins Gesicht: Erst demonstrierten einige Anwohner nach U2s Dublin-Konzert gegen die Lärmbelästigung des nächtlichen Bühnenabbaus. Kurz darauf kritisierte der frühere Talking Heads-Sänger David Byrne in seinem Blog die Ausmaße und Kosten der 360°-Tour und nannte die Iren "verschwenderisch".
Der irische Journalist Eamonn McCann rechnete in einem viel zitierten Artikel genüsslich vor, dass die 360°-Tour so viel Kohlenstoffdioxid ausstoße und so viel Energie verbrauche, wie nötig sei, um U2, diese "emperors of bombast", zum Mars und zurück zu fliegen. Der Schaden ließe sich aber halbieren, wenn man sich den Rückflug spare.
Nun äußerte sich U2-Gitarrist The Edge in einem BBC-Interview zu den Vorwürfen.
Fans als bester Verwendungszweck
"Wir geben das Geld für unsere Fans aus und ich sehe keinen besseren Zweck, für den wir es ausgeben könnten", sagte er der BBC-Moderatorin Julie Cullen, die ihn im Rahmen der Wembley-Show backstage traf. Jeweils 88.000 Fans besuchten dort an zwei Abenden die U2-Show, mehr als die bisherigen Wembley-Rekordhalter Foo Fighters und Rod Stewart (beide 83.000).
Weiter äußerte sich der Gitarrist: "Ich glaube, dass es unfair ist, den Rock'n'Roll hier herauszugreifen. Es gibt noch viele andere Dinge, die sich in einer gleichen Größenordnung bewegen. Wir haben sogar einen Plan, um unseren 'ökologischen Fußabdruck' auszugleichen".
"Keine Alternative zu Bühnen-Trucks"
Auch zu den Dubliner Protesten nahm er Stellung. Anwohner des Croke Parks versperrten nach dem letzten von drei U2-Heimspielen den Tour-Trucks den Weg, weil die Abbauarbeiten der Bühne bis in die Morgenstunden andauerten. Rund 100 Lastwagen waren unterwegs, um die aufwendige Bühnen-Konstruktion nach Schweden zu transportieren.
The Edge betonte, dass auch die Band nicht glücklich mit dieser Lösung sei: "Wir hätten gerne eine Alternative zu den vielen Trucks, aber man muss auch realistisch sein: es gibt einfach keine!"
U2 wollen Bühne recyceln
Außerdem berichtet die BBC von U2-Plänen, die eigene 360°-Bühne zu recyceln: Aus den drei Bühnenelementen, die jeweils zwischen 16 und 22 Millionen Euro kosten, sollen Konzert-Pavillions entstehen.
Tour-Architekt Mark Fisher soll den Plan bereits mit der Band besprochen haben. "Teile der Tour enden in Australien oder Südamerika, wo die Leute so einen schönen Pavillion im Park sicher gut gebrauchen können", zitiert die BBC Fisher.
http://www.counterpunch.org/mccann07142009.html
Was kümmert den Herrn Byrne die Bühne von U2? Aber gut, immerhin hat er offensichtlich keine dringenderen Probleme und das ist ja auch irgendwie schön.
Finde auch die Reaktion der Anwohner leicht übertrieben, immerhin ist das eine einmalige Sache und da sollte man schon mal in der Lage sein, ein Auge zu zu drücken.
Die U2 360 Tour ist musikalisch wie optisch die absolute Referenz für künftige Stadion-Tourneen aller Combos dieser Welt.
Was macht eigentlich so´n David Byrne wenn er alt ist?
Die Aktion der Anwohner in Dublin war ein Witz, völlig kontraproduktiv.
anscheinend interessiert´s wohl noch genug leute, sonst würden die auch nich mit den horrenden preisen die stadien/hallen füllen.
aber wie man etwas mit hohen preisen für die fans tut bleibt mir schleierhaft. solang die perfomance stimmt, könnte ich gern auf die spektuläre-multi-millionen-bühne verzichten, wenn dadurch die tickets billiger wären, obgleich ich glaube u2 sowieso nich sehen wollen würde, aber das is ein anderes thema.
edit: und bühnenbild und -show hin oder her u2 is sicherlich keine referenz für alle bands von heute, denn bei denen is das haltbarkeitsdatum scho ein weilchen abgelaufen...

Was kosten denn U2 Tickets? Ich finde die Muse tickets mit 50 euronen schon teuer...
aber U2 ist längst nicht so hörenswert mit ihrem gutmenschgefasel...musikalische langeweile trifft ablenkende bühne...
Stehplatz für U2 kostet auch nicht mehr als Depeche Karten. Taz Artikel ist unterste Schublade, total niveaulos und leider nichtmal lustig. Zitate aus dem Zusammenhang reißen und verdrehen mag in den 80zigern mal cool gewesen sein, um die Kommunisten zu bekämpfen, aber heute? Damit macht man sich doch bloß lächerlich.
[quote:399dd97c67="panic!"]
gute musik, wie früher mit den talking heads... und u2 könnten ruhig auch mal damit anfangen...[/quote:399dd97c67]Die Frage ist doch letzendlich BRAUCHT man so eine Bühne und was will man da mit ausdrücken?
Da hier der Depeche Mode Vergleich eh schon angebracht wurde. Die gehen auf eine Tour of the Universe und haben es trotzdem nicht nötig so ein Brimborium zu veranstalten.
Dave Gahan kann mit einer Handbewegung die Massen elektrisieren. Dazu brauchts keine übergroße Metallkrake.
Auch wenn DM und U2 nicht viel gemeinsam haben, sind es doch beide "alte" Bands und da finde ich schon interessant, wie unterschiedlich sie an so eine Tour herangehen.
Letztendlich ist Musik Geschmackssache, aber mir persönlich haben U2 schon lange nichts mehr zu sagen gehabt. Und Bonos Gutmenschtum hat es auch nicht besser gemacht.
Zum Thema TAZ:
Es ist eine richtig gute Zeitung, nur sollte man einfach wissen, was eine Polemik ist. Und genauso hat man das auch zu lesen.Wenn hier undifferenziert behauptet wird, die Zeitung xyz hat gesagt, ohne es zu hinterfragen, ist es sehr sehr dünn.
und bequem!
edit:
und eigentlich ärgerlich!
Fear of Music: du so unreflektiert? Schade!
Pffft...
Also wenn man seinen Fans, für die man ganz allein ein derartiges Spektakel abreißt (Augenbrauen ganz weit hoch), dementsprechend eine horrende Anzahl an Euronen aus den Armen leiert, sollte man das ohne dieses vermeintlich ökologische Geschwätz tun.
Die Leute sind mündig, niemand wird gezwungen, sich ein Ticket zu kaufen. Wer meint, er müsse einem solchen Spectaculum um jeden Preis beiwohnen... Bitte schön. Fanfreundlich ist es natürlich noch lange nicht, aber Bono plant sicherlich schon die Kerosinsteuer für zukünftige Flüge ein und ein paar neue Anzüge brauchen die Jungs ja sicher auch.
Na ja, höher - schneller -weiter...^^
Es gibt viele Bands, die ohne ein solches Brimborium tolle Shows abliefern... hab' ich gehört.
Müsste man denen mal stecken, das scheinen die irgendwie komplett vergessen zu haben.^^
Zu den Protesten...
Gut, man kann von U2 ja mittlerweile halten was man will, aber daß die Anwohner mal einen Abend etwas unruhiger verbringen müssen (Müll, Kotze und Hauereien inklusive) und dann gleich 'nen Protest schieben müssen, ist allerdings in meinen Augen völlig übertrieben.
man, man, man, das diese alten säcke mit ihrer völlig belanglosen musik hier noch so viel wirbel veranstalten is schon ulkig
hier wird immer von live "gesehen" geredet,
aber wer kann schon behaupten das er sie vom oberrang des berliner olympiastadion live "gesehen" hat (! ja ich kenne das stadion und ich weiß was man dort alles so sieht oder auch nicht)
merkt ihr nich wie überflüssig das stadiontourrumgequatsche ist?
wer das so supi findet und sich dafür 100 euronen hinlegt ist selber schuld
ich geh für das geld lieber zu 2-3 konzerten in kleine hallen und kann doch tatsächlich die Bands "sehen"
du kleine Pfeiffe, kannst hier auch nur andere beleidigen du Kastrat!
[/quote]
Wenn Du tumbe Dumpfnuss deinen (wahrscheinlich dicken) Hintern auf ein U2-Konzert bewegt hättest dann hättest selbst Du mit einem IQ unter 50 kapiert worum es der Band geht. Ein Stadionkonzert intimer zu machen. Was ihnen fabelhaft gelungen ist. Und jetzt hör wieder Depeche Mode oder mach Sport![/quote]
nene ich hab nur die pfeiffe von weiter oben gemeint, der dich beleidigt hatte
Moderiert wird in diesem tollen Forum nicht, oder?
Das sich in Musikforen immer der Bodensatz des WWW rumtummeln muss und diese Leute nicht mal gesperrt werden...
Hier haben Leute, wie runner über 600 Beiträge, die fast ausschließlich nur unter die Gürtellinie zielen und die lässt man einfach machen?
Um vernünftiges diskutieren gehts hier anscheinend nicht!
jaja leck deine mami du pfeiffchen
dieses gebashe is doch energieverschwendung ... das hätten U2 sicher nicht gewollt xD
wie schon mal gesagt - u2 predigt wasser, trinkt wein. oder macht die bombastische bühne hauptsächlich die show? das würde die band als unterhalter ziemlich disqualifizieren.
mein vorschlag an u2: kleinere bühne, beweisen dass die band von sich selbst aus unterhaltet, weniger laster, kleinerer ökologischer fußabdruck, weniger lärm, billigere preise und damit den fans einen gefallen getan.
... dann macht ihr noch musik, die auch mir gefällt und ich besuch euer konzert ^^
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