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Holla, die Waldfee! Bei den Amis von Trivium hat sich ja einiges getan. Was da durch meine Boxen dröhnt, erinnert nur noch wenig an den alten Metalcore-Einschlag, der die beiden vorigen Alben kennzeichnete. Fronter Matt Heafy scheint seine Stimmbänder trainiert zu haben und beherrscht nun auch den cleanen Gesang, wodurch die Hardcore-Shouts sehr in den Hintergrund treten.
Schon der erste Song "Ignition" lässt mich aufhorchen und den Verdacht spinnen, der sich im folgenden Song bestätigt. Hier wird klar, dass "The Crusade" ziemlich viel von einem Old School Thrash-Album hat. Bei "Detonation" lassen offensichtlich alte Metallica grüßen, und das nicht zum letzten Mal. "Entrance Of The Confligration" schmettert uns fetzige Riffs und Leadgitarren in die Gehörgänge und liefert ein flottes Solo am Ende.
Nach "Anthem (We Are The Fire)" und "Unrepentant" eröffnet sich mir das Konzept für Triviums Kreuzzug: Sie verbinden fette Thrash-Riffs mit catchigen Melodien à la Maiden, bei denen man entweder taub oder tot sein muss, wenn nicht zumindest der Fuß mitwippt. A propos Fuß: Was Travis Smith da an den Drums veranstaltet, ist auch nicht von schlechten Eltern. Damit die Songs nicht zu glatt klingen, gibt es einige Tempowechsel, ab und an Hardcore-Shouts und jede Menge Soli.
Nach dem etwas langsameren "And Sadness Will Sear", rockt "Becoming The Dragon" wieder thrashig und schnell gerade aus. Hier lässt Matt auch seine altbekannten Shouts vom Stapel. In eine etwas andere Kerbe schlägt "To The Rats", bei dem sich sogar Sepultura raushören lassen – bis der melodiöse Refrain einsetzt. Nur einmal driften Trivium in kitschige Gefilde ab, und zwar in "This World Can't Tear Us Apart". Das ist aber schnell vergessen, wenn sie mit "Tread The Floods" wieder genüsslich dahin zocken. Nach "Contempt Breeds Contamination" folgt mit "The Rising" ein echter Singalong, der mit AC/DC-Riffs einsetzt.
Der Titeltrack "The Crusade" ist ein Instrumentalstück der Marke "Wir zeigen noch mal kurz, was wir können", bei dem sich Riffs mit Soli, eingängigen Melodien und Drumattacken überschlagen. Zu Ende der Spielzeit bleibt ein äußerst guter Nachgeschmack: "The Crusade" ist ein Album, das einfach von vorne bis hinten reingeht und kaum einen Durchhänger hat. Vor allem die Refrains reißen einfach mit. Da könnte man doch glatt meinen, dass Trivium den Children Of Bodom den Rang streitig machen wollen, indem sie klassischem Metal einen modernen Stempel aufdrücken. Kreuzzug erfolgreich, unbedingt reinhören!
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wär die platte von metallica, würden sich 90% hier vor freude ins höschen machen (zurecht). enorme steigerung ggü. ascendancy, die quasi nicht vorhandene eigenständigkeit ist das einzige, was ich der scheibe ankreiden würde. aber das kann ja noch werden. ansonsten ist das echt thrash vom allerfeinsten.
MIr gefällt die Scheibe auch gut. Deutlich besser als der Vorgänger. Würde es weniger nach Metallica klingen (ist ja teilweise fast unheimlich), würde es mir noch besser gefallen.
Beste Lieder bislang:
Detonation
Unrepentant
To the Rats
This World can't tear us apart
außer ein paar liedern find ich an dem album eigentlich nicht viel... ember to inferno war grandios, ascendancy fast genau so gut. ohne dem metalcore anteil fehlt mir etwas bei trivium. und der "gesang" wenn man das so nennen kann hört sich zB bei entrance of the conflagration eher an wie eine wütende katze 0o ohne frage jeder von denen beherrscht sein instrument auf höchstem niveau, aber ohne die alt bewährten hardcore shouts hab ich keine lust die ein-minütigen soli abzuwarten.
kann der rezension nur zustimmen!
geniales Album. Besser als ascendancy (naja, ich steh halt mehr auf oldschool-thrash)
Also vor allem Ignition, Detonation, Entrance...., Tread The Floods und der Titeltrack sind genial!
Also. ICh finde sowohl Ember to Inferno, Ascendancy als auch The Crusade ein geiles Album. Sie haben jedesmal ihren Horizont erweitert oder einfach ihren stil ein bissi geändert. und auf crusade gefallen mir besonders oft die refrains. die haben eine geile stimmung
nja
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mfg Anusfalle
Ich fand das The Crusade Album auch zu Beginn nicht so gut. Nur heute hab ich es mir nocheinmal zu Gemüte geführt und ich muss sagen: Eine echt fette Scheibe!!
Das was mich nur an Trivium stört ist, dass sie selbst ihre alten Lieder nicht mehr shouten, sondern nur noch singen. Find ich persönlich schade, da die Songs somit nicht mehr richtig zur Geltung kommen.
Alter. Ein Kumpel von mir findet diese Platte so toll, dass ich sie mir jetzt auch mal gekauft habe. Das war ein Fehler.
Die Musik finde ich größtenteils ziemlich gut (bis auf solchen Kram wie Anthem), aber diese Texte... mein Gott! Das erinnert mich massiv an unsere alte Schulband, so schlecht sind die.
Besonders schlimm bei Unrepentant, wo dieses Frontbübchen meint, soziopolitische Kommentare absondern zu müssen - so in etwa auf Bildzeitungsniveau. Oder The Rising, wo so ein widerliches Gemeinschaftsgefühl beschworen wird. Örx!
Und dann immer mit diesem Emostimmchen... nee, das geht nicht.
Du hörst manche Bands nur wegen den Texten?
Und was, wenn die Musik dann Müll ist?
Also bei uns im Müller steht das Teil schon seit Monaten für 6,99 drin... 
das album ist das beste der band und textlich jatzt auch nett so schlimm wie beschrieben.


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