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laut.de-Biographie

Transatlantic

"Mike said 'Hey, I have a cool idea for a project together with you and Jim Matheos from Fates Warning, are you interested?' I said yes straight away, of course, but Jim couldn't do it. Anyway, that's how it got off the ground", erläutert Neal Morse den Beginn von Transatlantic Ende der 90er Jahre.

Transatlantic - Kaleidoscope
Transatlantic Kaleidoscope
Bei höchstem Anspruch erstarrt Progrock so in seinen Mustern.
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Der Kontakt kommt zustande, als Morse mit seiner Band Spock's Beard einige Konzerte für Mike Portnoys Dream Theater eröffnet. Beide sind von der Idee begeistert, nebenher in einer Band zu spielen, die seine Mitglieder aus dem neueren Progressive Rock rekrutiert und den Sound von Vorbildern wie Yes oder Pink Floyd zur Grundlage nimmt.

Zu den US-Amerikanern Morse (Keyboard, Gesang) und Portnoy (Schlagzeug, Gesang) gesellen sich der Engländer Pete Trewavas (Bass, Gesang) von Marillion und der Schwede Roine Stolt (Gitarre, Gesang) von Flower Kings. Sie schlagen sich zur "Supergroup" und leiten ihren Bandnamen von den unterschiedlichen Herkunftsländern ab.

Nach ausgiebigem Jammen entsteht 2000 ihr Debüt "SMPTe". Auf ihrer Webseite führen sie neben Pink Floyd und Yes auch Genesis, King Crimson, Steely Dan und Beatles als Inspirationsquellen für das Album an. Wie sehr sie sich von den Vorbildern entfernen zeigt sich bei der Länge des Openers "All Of The Above", der es auf über 30 Minuten bringt.

 - Aktuelles Interview
Transatlantic E-Mail von Gottes Gnaden
Neal Morse vernimmt Gottes Flüstern und plaudert aus dem Prog-Nähkästchen.

Obwohl sie mit ihren eigenen Bands weiterhin beschäftigt sind, begeben sie sich auf eine US-Tour, die sie mit "Live In America" 2001 auch als Doppel-CD dokumentieren. Ein Jahr später begeben sie sich wieder ins Studio, um "Bridge Across Forever" aufzunehmen. Neben den vier Stücken, von denen zwei 26 Minuten lang sind, enthält die limitierte Auflage des Albums zusätzlich Coverversionen von Pink Floyd ("Shine On You Crazy Diamond"), Deep Purple ("Smoke On the Water") und Beatles ("And I Love Her").

Ihre Eingespieltheit beweisen sei bei einer Europatour im Herbst 2001. Völlig überraschend erklärt Neal Morse ein Jahr später aus persönlichen Gründen seinen Austritt aus der Band. Während er seine Solokarriere ausbaut, lösen sich Transatlantic ohne ihre treibende Kraft auf. Als letztes Zeugnis veröffentlichen sie im November 2003 ein "Live In Europe" als Doppel-CD und Doppel-DVD. Dass die Beziehung zwischen den ehemaligen Mitgliedern aber noch recht herzlich ist, beweist die Teilnahme Portnoys an Morses Solotour im Herbst 2003.

Interviews

Alben

Transatlantic - Kaleidoscope: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2014 Kaleidoscope

Kritik von Yan Vogel

Bei höchstem Anspruch erstarrt Progrock so in seinen Mustern. (0 Kommentare)

Surftipps

  • Offizielle Seite

    Umfangreich, mit Infos, Lyrics und Downloads.

    http://www.transatlanticweb.com

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