laut.de-Kritik

Die Inkarnation der Political Correctness hört sich an wie immer

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Da ist es nun, das neue Album von Tracy Chapman, die in ihrer Vergangenheit schon so einige Scheiben an den Mann gebracht hat. Ihre bislang vier veröffentlichten Longplayer verkaufte sie insgesamt über 18 Millionen mal und sie heimste dabei auch noch vier Grammy-Awards ein.

Doch ist es in den letzten Jahren, wie in ihrer Musik, sehr ruhig um sie geworden. Wobei die letzten Platten auch nicht an ihre 1988 erschienene Debüt-LP "Tracy Chapman" anknüpfen konnten. Jetzt schlägt die Inkarnation der "Political Correctness" wieder zurück und es hört sich an wie immer.

Viel Neues darf der Hörer wahrlich nicht verlangen, Experimente sind halt nicht die Sache von Tracy Chapman. Deshalb kann sich der treue Fan auch schon mal auf die Socken machen um sich die elf neuen (alten) Songs zu besorgen. Lieder die an ihre Hits wie "Fast Car" oder "Talkin 'bout a Revolution" rankommen, sind leider nicht zu hören. Einzig das auch als Single erhältliche "Telling Stories" und "Wedding Song" lassen das Können Chapmans durchblicken.

Wer also wieder ein paar einsame Tage vor sich hat und seinen Depressionen freien Lauf lassen will, für denjenigen ist diese Platte ein absolutes Highlight. Ansonsten muss man nicht traurig sein, sie nicht gehört zu haben.

Trackliste

  1. 1. Telling Stories
  2. 2. Less than Strangers
  3. 3. Speak the World
  4. 4. Wedding Song
  5. 5. It's OK
  6. 6. Unsung psalm
  7. 7. Nothing yet
  8. 8. Paper and Ink
  9. 9. Devotion
  10. 10. The only one
  11. 11. First try

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