In Kooperation mit Tonspion scannen wir euch jede Woche die spannendsten MP3-Downloads. Alles für lau, alles ziemlich super.
Konstanz (mma) - Die spektakulärsten Gratis-Tracks aus Pop, Rock, Elektro und HipHop. Diese Woche mit einem David-Bowie-Cover, souligen Rare Grooves und der Verwandtschaft um Joanna Newsom.
Richard Walters & Faultline - Be My Wife (Bowie Cover)
(aus "Life Beyond Mars: Bowie Covered", Rapster Records)
Rapster Records widmet nach Radiohead und Prince auch David Bowie eine Sammlung ungewöhnlicher Coverversionen, die beweist, dass der trotz Rückzug aufs Altenteil aktuelle Popmusik beeinflusst.
Unter anderem Kelley Polar, Carl Craig, Matthew Dear, Au Revoir Simone, The Emperor Machine oder Joakim versuchen sich mit viel Enthusiasmus und wenig Respekt an Interpretationen von Bowie-Songs. Richard Walters Version von "Be My Wife" fällt ein bisschen aus dem ansonsten sehr elektronischen Rahmen des "Life Beyond Mars".
The Herbaliser - You're Not All That
(aus "Same As It Never Was", !K7)
Das erste Album der Truppe um Olli Teeba für das Label K7 liefert den locker-luftigen, sonnig scheinenden Soundtrack für die Sommermonate. Genug Klischees, zurück zur Realität.
The Herbaliser haben ihrem langjährigen Label Ninja Tunes den Rücken gekehrt, und das Erlebnis, als Band gemeinsam an Musik zu arbeiten, für sich entdeckt. Organischer, grooviger klingen The Herbaliser 2008. Der Referenzrahmen zwischen Rare Grooves, Funk, Soul und HipHop bleibt zwar der gleiche, doch die Grenzen werden wesentlich sorgfältiger abgesteckt.
My Brightest Diamond - Inside A Boy
(aus "A Thousans Shark's Teeth", Asthmatic Kitty)
Im Niemandsland von Michigan aufgewachsen, brav im Kirchenchor gesungen, strebsam Klavier gelernt und sowohl in der Klassik als auch der Opernmusik bestens bewandert. So viel Biederkeit kann nicht gut sein? Shara Worden beweist das Gegenteil.
Düster, geheimnisvoll, in sich ruhend und lyrisch arrangiert verweben sich Streicher, Stimme und Stimmungen miteinander. Auch wenn der Opener "Inside A Boy" eine etwas rockigere Tonart trifft, so ist das gesamte Album doch durch und durch ruhig, elegisch und ätherisch.