sorry laut.de, aber manchmal kann ich nicht nachvollziehen, wieso eure leute teilweise so blind sind! vor allem muss man sagen, dass tomte im vergleich zu kettcar und tocotronic die beste der drei aktuellen platten veröffentlicht hat. kettcar war soundtechnisch zu übersteuert und tocotronic haben sowieso vergessen woher sie kommen oder warum sie überhaupt musik machen. zu tomte:
auf "Heureka" findet sich vor allem eins: Entwicklung. wenn ich dagegen den konsens von "Buchstaben..." dagegenhalte wird klar, dass die jungs (und vor allem uhlmann) neue wege gehen bzw zumindest den versuch starten, die ausgelatschten wege von wiebusch und lowtzow zu verlassen. würde uhlmann heute noch von der nacht, in der er starb singen, wäre er längst tot. und schwimmen kann er mittlerweile auch. wäre heureka ebenso dilletantisch-depressiv wie die ersten beiden alben, würden alle schreien: "Aaah, ich kanns nich mehr hören. Es ist zeit für was neues!! In "es gibt nichts schöneres..." gibt es sogar rhythmus und tempiwechsel...ich mein hallo? was wollt ihr noch? textlich gesehen finde ich das album sehr ansprechend und schröder macht sich am schlagzeug verdammt gut.
naja, das is meine meinung...
