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Das fünfte Tomte-Album bietet 48 Minuten lang Stillstand und Fortschritt, aber durchgängige Spannung mag dabei nicht aufkommen.
Warum auch? Thees Uhlmann blickt - von der Muse geküsst - über eine gewachsene Fanschar und lässt sich ständig vom Glück überrollen. Da bleibt kein Platz für die Dämonen, die Kettcars "Sylt" so verfinsterten oder Tocotronic zur "Kapitulation" zwangen. Dem Kopf der Band geht es gut - sehr gut. Selbst die mitunter alkoholschwangeren Zeilen bieten keinen Anlass zur Sorge.
Im Vergleich zum Vorgänger "Buchstaben Über Der Stadt" bleiben nur Uhlmann (Gesang, Gitarre) und Dennis Becker (Gitarre) auf ihren Positionen. Der Rest wechselt das Instrument, ersetzt andere oder verschwindet ohne Paukenschlag (ausgerechnet Ex-Schlagzeuger Timo Bodenstein). Der neue Klang unterscheidet sich jedoch kaum von dem der vergangenen Jahre.
Zwischen polternden Oasis, inszeniertem Morrissey und einem latent gut gelaunten Elliott Smith reiht das Quintett die erhabenen Momente aneinander. Mehr muss nicht sein und gibt die unspektakuläre Instrumentierung auch nicht her. Der Gruß hinaus in die Welt erfolgt auch nicht mehr von Hamburg aus, sondern führt von Berlin in die Hansestadt. "Wie Sieht's Aus In Hamburg" fragt Uhlmann mit Melancholie in der Stimme und Egomanie im Kopf. Die Hansestadt hat einen festen Platz in seinem Herzen, aber der Weg des Grand Hotel van Cleef Co-Labelchefs führt hörbar fort von dort. Die ungestümen Zeiten dilettantischen Musizierens sind längst vorbei.
Einmal mehr geizt Sänger, Texter und Kopf Uhlmann nicht mit Zeilen für Bücher, T-Shirts und Lebensabschnitte: "Wir heben unser Glas in Demut, ich erinnere mich an alles und jeden. Such Dir jemanden, der Dir nicht wehtut. Du nennst das Pathos und ich nenn es Leben." ("Küss Mich Wach, Gloria"), "Du bringst die Storys (Ich Bring Den Wein)" oder "Nichts Ist So Schön Auf Der Welt, Wie Betrunken Traurige Musik Zu Hören". Erst auf "Heureka" verdichten sich die Weisheiten zusammen mit dem nötigen Mut. Als auf "Buchstaben Über der Stadt" der Optimismus überhand nahm, sorgte das für erste Irritationen. Wie mag es nun manchen ergehen, denen die Vorzeigeband in "Das Orchester Spielt Einen Walzer" ein inbrünstiges "Mein Gott, ist das Leben schön" ins Gehör knallt?
Während manche Lieder der ersten Albumhälfte auch nach dem zehnten Durchlauf nicht zünden, spielen Tomte im zweiten Teil gleich mehrfach große funkelnde Momente herbei. "Nichts Ist So Schön ..." oder auch "Das Orchster Spielt Einen Walzer" explodieren genau zum richtigen Zeitpunkt, kurz bevor "Heureka" als unspektakuläres Werk in der Gleichgültigkeit zu versinken droht.
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"Heureka" hinterliess bei mir nur Frust.
Wieder eine deutsche Band, die ihre besten Zeiten schon hinter sich hat. "Heureka" kommt bei weitem nicht an die Vorgänger ran und enttäuscht auf voller Linie.
Bis auf "Der letzte große Wal" und "Heureka" finde ich alle Songs auf dieser Platte langweilig.
grad die langweiligen, die am Ende kamen, waren die Songs die mir noch ein bisschen gefallen haben.
passen so schön zum wetter
3/5 geht wohlwollend vollkommend ok
Also ich kann den Kritiken absolut nicht zustimmen. Für mich ist Heureka das bisher gelungenste Album von Tomte. Auch wenn - oder gerade weil - das Album spürbar positiver wirkt als die Vorgänger. Und Parts wie die Explosion in "Nichts ist so schön..." und Ähnliches hauen einen meiner Meinung nach wirklich vom Hocker. Ich denke man sollte einer Band ruhig mal die Gelegenheit geben ihre Ansichten und damit auch den Klang ihrer Musik zu ändern.
Zudem finde ich, dass die Lieder sehr dynamisch klingen, was sicherlich nicht zuletzt daran liegt, dass Tomte die Platte Live eingespielt hat.
Hab's jetzt erst ein mal gehört. Ich bin nicht der absolute Tomte-Fan (kettcar schon eher :-) ), deshalb konnte ich auch bei Heureka nicht sagen: "boah, wie geil". Dafür sprechen mich die Texte nicht genug an. Aber dennoch: 3-4 der Titel, vor allem weiter hinten, gingen schon ganz gut ins Ohr, also würde ich keinesfalls sagen, dass das Album langweilig wäre. Auch wenn ich mir schon sehr sicher bin, dass es nicht an Buchstaben ranreicht, aber das hat auch persönliche Gründe :-).
sorry laut.de, aber manchmal kann ich nicht nachvollziehen, wieso eure leute teilweise so blind sind! vor allem muss man sagen, dass tomte im vergleich zu kettcar und tocotronic die beste der drei aktuellen platten veröffentlicht hat. kettcar war soundtechnisch zu übersteuert und tocotronic haben sowieso vergessen woher sie kommen oder warum sie überhaupt musik machen. zu tomte:
auf "Heureka" findet sich vor allem eins: Entwicklung. wenn ich dagegen den konsens von "Buchstaben..." dagegenhalte wird klar, dass die jungs (und vor allem uhlmann) neue wege gehen bzw zumindest den versuch starten, die ausgelatschten wege von wiebusch und lowtzow zu verlassen. würde uhlmann heute noch von der nacht, in der er starb singen, wäre er längst tot. und schwimmen kann er mittlerweile auch. wäre heureka ebenso dilletantisch-depressiv wie die ersten beiden alben, würden alle schreien: "Aaah, ich kanns nich mehr hören. Es ist zeit für was neues!! In "es gibt nichts schöneres..." gibt es sogar rhythmus und tempiwechsel...ich mein hallo? was wollt ihr noch? textlich gesehen finde ich das album sehr ansprechend und schröder macht sich am schlagzeug verdammt gut.
naja, das is meine meinung... 
okay... "Heureka" kommt bei weitem nicht an "buchstaben über der stadt" ran - allerdings für mich wenig verwunderlich da "Buchstaben..." meines Erachtens nach eines dieser wenigen Außnahmealben ist die auch nach dem 1000sten Durchlauf aufs neue begeistern - und auch "Hinter all diesen Fenstern" hat mich mehr mitgerissen... dennoch ist "Heureka" meiner Meinung nach ein solides und angenehmes Album was bestimmt mehr als ein paar Ehrenrunden in meinem Player laufen wird...
"und ich weiß das du geknechtet wirst heut nacht"

das stimmt schon...die musik ist allgemein "zugänglicher" geworden...da kann man jetzt froh drüber sein oder nicht...am ende zählt für mich aber nicht, wieviele andere menschen es auch hören..hauptsache mein persönlicher bezug bleibt weiter bestehen...klar, anhand der kompatibilität messen sich auch die texte und aussagen innerhalb der songs...aber dagegen (oder dafür) kann man eh nix tun 
soll ja auch jeder seine meinung haben... 
wobei ich glaube, dass wir uns alle einig sind, dass das plattencover mal gar nich geht^^ dieses hier is echt völlig ohne jedwede aussage oder wenigstens ästhetik^^
Ist schon witzig wie unterschiedlich die Geschmäcker sein können. Das Cover finde ich sowas von genial und es drückt für mich unheimlich viel aus. Ganz viel Emotionen werden da wach, was Musik in einem so alles bewegen kann.
Die Platte gefällt mir bislang sehr gut. Einfach tolle Textstellen. Keiner schafft es meines Erachtens so gut die Dinge nicht genau beim Namen zu nennen aber dennoch hat man das Gefühl der gute Thees singt genau von dieser Situation, die man neulich erlebt hat.
Für mich ein würdiger Nachfolger der letzten beiden Alben. Stärker als die Buchstaben, auf Augenhöhe mit den Fenstern.
richtig richtig gutes album, egal was benny sagt. 
die erste albumhälfte knüpft an die qualität von "eine sonnige nacht" und "hinter all diesen fenstern" an.
Ich habe noch keine Meinung über das Album:
Erstes hören - nicht enttäuscht aber ein wenig gelangweilt.
Zweites hören - es lauert die Genialität, ich weiß noch nicht wo.
Drittes hören - im Vollrausch, zählt nicht.
Bisweilen läuft bei mir nichts anderes als Heureka, angeknüpft ans zweite hören weiß ich noch immer nicht weshalb...aber es läuft und ich möchte nicht umschalten.
Fazit: Es muss gut sein, lasst uns herausfinden weshalb!
Zum Cover...Der erste flüchtige Blick lässt einen kotzen, sobald aber das Gehirn mitspielt und die Verbindung zur durchaus positiven Stimmung des Albums herstellt ist dies das stimmigste Cover der Tomte Männer.
Und im übrigen: voran voran!
ok das ist jetzt vllt. ein bisschen spät. aber ich bin total empört. ich wollte das album eigentlich nicht kaufen, weil die erste singe schon so schwul war, aber thees ist mir wirklcih im traum erschienen und wir haben uns "versöhnt". daraufhin hab ich das album gekauft und ich könte echt kotzen so scheiße ist das. und das wird irgendwie nicht gut. da ist irgendwie nix was mich anspricht. das hat ja alles verloren, was da mal gut war. und ich hab die echt mal geliebt und liebe die alten sachen immernoch (danke benny).
wenn sich thees nochmal in meine träume wagt, dann schlag ich ihn.
alter ich hab die band echt geliebt (und ich mein jetzt nicht halbherzig sonder so richtig), aber man muss sich doch echt nicht sone scheiße geben.
ich nenn es schade, ALTER!
ich hab so oft bei der platte total die aggressionen bekommen aufgrund der total (sogar für thees) überzogenen pathetischen zeilen.
und die lieder klingen so voll und triefend. schon von den instrumenten her. und wenn dann noch solche texte kommen. dann ist das nicht das, wofür ich sie immer geliebt hab.
ich sag ja nicht, dass das bei buchstaben anders war, das war schon arg grenzwertig. nach buchstaben hab ich aber auch überlegt, ob ich überhaupt nochmal tomte hören will. das war schlimm. also nach ner weile. viele sachen waren da noch gut. aber ich hab da einfach zu viel gekriegt.
und den weg will ich jetzt irgendwie nicht mitgehen. nichtmal für tomte.
edit: ich kann das längere kommentar von benny oben total unterschreiben. das triffts glaub ich mit am besten.
ich weiß nicht. mich spricht das zum großteil doch sehr an.
allerdings würde ich keine band so sehr verteidigen wie diese. fanboi. 

"Buchstaben..." war das bisher schwächste Tomte Album.
"Heureka" ist das bisher stärkste Tomte Album, knapp vorm "Fenster".
Ihr wisst bescheid, der Rezensent is raus.
peeze
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