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Ohje. Was wird man über ein Album von Timbaland schon groß zu sagen haben? Die Bemerkung, "Shock Value" sei exzellent, absolut up to date und mächtig produziert, ist doch im Grunde überflüssig wie ein Kropf. Irgendjemand da draußen, der etwas anderes erwartet hätte? Nein? Also!
Gleich der Opener pflanzt sich mit einer organisch tönenden Kombination aus Piano, Claps, gehetzten Drums, Gitarre, Orgelfetzen und Auszügen aus Nina Simones "Sinnerman" ins Gehör und entwickelt sich dort zum ausgewachsenen Ohrwurm, obwohl die Struktur des Tracks völlig untypisch ist. Die Raps treten, obgleich recht ordentlich, hinter diesem Beat in die zweite Reihe zurück. "Oh Timbaland", was für ein rhythmischer Wahnsinn!
Der druckvolle Bass, das minimalistisch klimpernde Klavier und die peitschenden Drums, die in "Kill Yourself" den Rahmen für Sebastian und Attitude am Mikrofon bilden, gefallen, ebenso das fröhliche Um-sich-Werfen mit klassischen Zitaten von Kurtis Blow bis Kool & The Gang im wie ein epischer Oldschool-Rap-Song angelegten "Boardmeeting". Zudem meldet sich zu rumpelndem Bass Timbalands alter Weggefährte Magoo zu Wort.
Ein bisschen Bollywood steckt im dunklen, unterschwellig groovenden "Bombay". Das Abgleiten des Refrains in Pop-Gefilde wäre für meinen Geschmack zwar nicht nötig gewesen, schmälert den Genuss aber nur unerheblich. In "Throw It On Me" gestattet das temporeiche Aufeinandertreffen von Rock'n'Roll und Hip Hop keinerlei Langeweile. Viel zu kurz wirkt diese Nummer - da hätte man doch gerne ein paar Minuten des nachfolgenden, überaus absehbaren "Time" mit She Wants Revenge für eine Zugabe der Hives geopfert.
"One And Only", eine Kollabo mit Fall Out Boy, erweist sich mit getriebenem Rhythmus als absolut tauglich, wenngleich man über den Gesang geteilter Meinung sein kann. Mein Fall ist solches eben leider ebenso wenig wie eine quäkende und derzeit scheinbar omnipräsente Nelly Furtado, ein ebenso allgegenwärtiger Justin Timberlake oder eine sich durch ihre "Fantasy" kieksende Money.
Geradezu fantastisch gerät dafür die "2 Man Show" mit Elton John: Trotz in aller Regel ermüdender Streicher und erdrückender Uuuh-uuuh-Chöre rankt sich hier das Piano um einen Drumbeat, dass es eine wahre Freude ist: große Konditoreikunst. "'Shock Value' now is officially over." Stimmt: Die Dreingabe "Hello" gibt sich noch einmal entspannt, aber völlig unspektakulär.
Viel Schönes also fährt Timbaland auf, und doch werde ich mit "Shock Value" nicht richtig warm. An den Produktionen bleibt nichts zu rütteln, trotzdem klingt "The Way I Are" verdammt nach einer Kreuzung aus Salt'n'Pepas "Push It" mit einer beliebigen 80er-Jahre-Synthiepopnummer. In "Come And Get Me" zerren 50 Cent und Tony Yayo, zu Tode geloopte Backgroundgesänge und das verzweifelte Warten auf einen Höhepunkt (oder wenigstens eine halbwegs plakative Hookline) um die Wette an den Nerven.
"Tempo has reached critical level", wird zu Beginn von "Bounce" gewarnt. Der Track selbst lässt davon nichts erkennen: Breit, stampfend und behäbig kommt sie angerollt. Was hier anfangs sehr beeindruckt, weicht auf Dauer leider elender Langatmigkeit. Ebenso kommt "Miscommunication" nicht in die Gänge. Keri Hilson reißt mich hier genau so wenig vom Stuhl wie an der Seite von Pussycat Dolls-Frontfrau Nicole Scherzinger in "Scream", das mir von Anfang an wie ein aufgepumptes "Don't Let Me Be Misunderstood" (in der Version von Santa Esmeralda, nicht etwa das tolle Original, interpretiert von - hello, again! - Nina Simone) vorkommt. Aber wirklich meckern lässt sich auch hier nicht. Schließlich ist alles exzellent, absolut up to date und mächtig produziert.
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In 2 Wochen ist es endlich draußen und die Vorfreude ist jetzt schon riesig bei mir.
Single "Give it to me" feat. Nelly Furtado und Justin Timberlake ist schon ein netter Vorgeschmack - ziemlich minimalistischer Beat, der jedoch gut abgeht.
Tracklist:
1 - Oh Timbaland.
2 - Give It To Me - (with Nelly Furtado/Justin Timberlake).
3 - Release - (with Justin Timberlake).
4 - Way I Are, The - (with Keri Hilson/D.O.E.).
5 - Bounce - (with Dr. Dre/Missy Elliott/Justin Timberlake).
6 - Come & Get Me - (with Tony Yayo & 50 Cent).
7 - Kill Yourself - (with Sebastian/Attitude).
8 - Boardmeeting - (with Magoo).
9 - Fantasy - (with Money).
10 - Scream - (with Keri Hilson/Nicole Scherzinger).
11 - Miscommunication - (with Keri Hilson/Sebastian).
12 - Bombay - (with Amar/Jim Beanz).
13 - Throw It On Me - (with The Hives).
14 - Time - (with She Wants Revenge).
15 - One & Only - (with Fallout Boy).
16 - Apologize - (with One Republic).
17 - 2 Man Show - (with Elton John).
von hhv.de kopiert.
Ich lese hier The Hives, Fall Out Boy, She Wants Revenge und Elton John. Das kann doch nur ein Irrtum sein...(!!!???)
Ich finde den Kerl absolut langweilig, vom aktuellen, hier wohl immer noch unbeachteten, Young Jeezy-Album abgesehn.
Wird genial! Die Produktionen für Nelly Furtado und Justin Timberlake waren schon erste Sahne, das Album wird wohl ähnlich geil! 
I froi mi! 
1 - Oh Timbaland 3/5
Das Klavier erinnert doch sehr stark an Talib Kwelis "Get by". Ob Timbaland das bewusst war? Auch hört man ein wenig "My Love" raus. Trotz allem recht harmonisch.
2 - Give It To Me feat. Nelly Furtado, Justin Timberlake 5/5
Läuft in den meisten Clubs auf und ab. Die Single gefällt mir mittlerweile richtig gut, v. a. wegen Beat und Nelly.
3 - Release feat. Justin Timberlake 4/5
Im Stile von "Sexy Back". Und tatsächlich hätte dieser Party-Track ohne Weiteres genauso gut auf die "Futuresex / Lovesounds" gepasst. Wird bestimmt noch Single, abwarten.
4 - The Way I Are feat. Keri Hilson, D.O.E. 4/5
Die Melodie in den Strophen hört sich nach "My Love" an. Dazu findet sich eine Melodie, die stark nach Salt n' Pepa's "Push it" klingt. Irgendwie cool.
5 - Bounce feat. Dr. Dre, Missy Elliott, Justin Timberlake 2/5
Beat wirkt ungewohnt hart und rau. Dre mit mittelmäßigem Part, Timberlake's Hook klingt einfallslos und später nervt gar noch Missy. Manchen dürfte der Track gefallen, mir nicht.
6 - Come & Get Me feat. Tony Yayo, 50 Cent 4/5
Überraschend gute Beiträge von Fifty und Yayo. Unterstützt werden sie fast die ganze Zeit über von Backgroundsängern.
7 - Kill Yourself feat. Sebastian, Attitude 4/5
Guter Beat mit schöner Klaviermelodie. Leider fallen die mittelmäßigen Features dagegen ab.
8 - Boardmeeting feat. Magoo 4/5
Fängt an mit einer Hommage an Kurtis Blow ("The Breaks"). Auch hier guter Beat und schwaches Feature. Diesmal ist es Timbo's langjähriger Homie Magoo.
9 - Fantasy feat. Money 4/5
Glatter Popsong, allerdings schön gesungen von Money, von der ich vorher noch nie etwas gehört habe.
10 - Scream feat. Keri Hilson, Nicole Scherzinger 5/5
Scream ist nicht gerade was für den Club, aber hier harmonieren Beat und Frauenstimmen optimal miteinander. Zwischendrin hört man Nicole(vlt. auch Keri) noch ne Zeit lang stöhnen und zum Schluß haucht Timbo noch etwas Sinnliches ins Mic, natürlich nicht ganz ohne Augenzwinkern.
11 - Miscommunication feat. Keri Hilson, Sebastian 5/5
Mein Fave-Track. Hat sich sofort bei mir eingebrannt. Keri Wilson hat eine fantastische Stimme. Hoffentlich werden wir von der noch viel hören...
12 - Bombay feat. Amar, Jim Beanz 2/5
Im Stile von "Indian Carpet", allerdings längst nicht so gut. Die Strophen werden auf indisch von einer Sängerin gesungen. Die Stimme geht mir leider tierisch aufn Sack.
13 - Throw It On Me feat. The Hives 3/5
http://www.completealbumlyrics.com/lyric/131291/Timbaland+-+Throw+It+On+Me.html
Auf das Video klicken und anhören. Durchaus mit Ohrwurmpotential, allerdings geht es einem auch nach geraumer Zeit, sagen wir 5 Sekunden, etwas auf den Geist.
14 - Time feat. She wants Revenge 2/5
Etwas einschläfernd. Der Sänger von She wants Revenge strotzt ja nicht gerade vor Charisma...
15 - One & Only feat. Fallout Boy 5/5
...ganz im Gegensatz zum Fallout Boy-Sänger, der alles gibt. Fallout Boy machen ziemlich glatte, poppige Songs, die man schon 1000x mal gehört hat. Allerdings wirkt das in Verbindung mit Timbalands Beatspielereien doch sehr interessant.
16 - Apologize feat. One Republic 2/5
Trieft nur so vor Sentimentalität. Seichter Chart-Pop Song.
17 - 2 Man Show feat. Elton John 4/5
Das ist wohl tatsächlich Elton John. Der leistet klasse Arbeit am Klavier und sorgt für einen ruhigen Ausklang zusammen mit einem kleineren Chor.
Bonus - Hello feat. Keri Hilson, Attitude 3/5
Ganz ok.
Durschnitt: 3,61 = 4 Punkte
Das neue Album ist sehr viel experimenteller und abwechslungsreicher ausgefallen, als die vorherigen. Zwar sind nicht alle Experimente geglückt, z. B. das mit She wants Revenge, allerdings muss man den Versuch allein schon als positiv bewerten, zu mal die Kollabo mit Fallout Boy sich wirklich gelohnt hat. Bis Track 12 finden sich jedoch nicht wirkliche Überraschungen. Timbos Features sind mal gut, mal schlecht ausgefallen. Die Beats jedoch sind durchweg sehr gelungen, wie zu erwarten war.
Positiv anrechnen muss man die hohe Zahl von 18 Tracks, darunter keine Skits, worunter aber leider auch einige schwächere Tracks sind.
Habs nur zweimal komplett durchgehört, aber speziell "Give it to me" geht wirklich gut rein.
Hab die Scheibe bei mir in der Dauer-Rotation. Ich schließe mich den Bewertungen von Screwball alles in allem an, würde nur "Oh Timbaland" 5 Punkte und "Bounce" trotz miesem Dre 4 Punkte geben.
Aber 4/5 Punkte insgesamt sind vollkommen in Ordnung.
5 Punkte hätt ich gerne gegeben, habe aber Magoo überall (außer bei "Boardmeeting"
)vermisst...
Btw, Magoo ist sicherlich NIE ein schwaches Feature...
Magoo ist schon immer 'ne Pfeife gewesen! 
"Miscommunication" ist auch mein Fave! 
"Schließlich ist alles exzellent, absolut up to date und mächtig produziert."
da muss der rezensent aber ein völlig anderes album zum anhören bekommen haben... das was ich vor über nem monat hören musste äh durfte war die ewig gleiche formel mit lauter prominenten (zum teil natürlich talentlosen) gästen wegen des mehrwehrts. mit guter musik hat das ganze gar nix zu tun. bei uns heissts schlager, in den usa tim.
Review ist ganz ok - nur bei "Miscommunicaton" und "Scream" vertrete ich eine ganz andere Meinung. Die Beats bei Beiden sind doch einfach nur derbe, und Frau Hilson singt wahrlich nicht schlecht.
"Oh Timbaland" ist auch gut, nur haben mich die Anleihen an "Get by" gestört.
Klingt meiner Meinung nach wie ein hektisch zusammengeworfenes Album, um den derzeitigen Timbo-Hype auszunutzen.
Ich finde, seine Stärke liegt eindeutig bei den effekthaschenden Knallerliedern für den Club. Die R&B-Ausflüge klingen in meinen Ohren nach Sülze.
Mein persönliches Fazit: alle Lieder so wie die ersten 5-7, dann wärs zwar kein Meilenstein der Musikgeschichte, aber wenigstens kurzweilig; so ist die Hälfte ein Dauer-Skip
Bounce ist der böseste beat seit langem!
'Scream' & 'The Way I Are' haben genauso großes hitpotenzial wie 'Give It To Me'; i.e. Nr. 1 Hit in US & UK.
Shock Value = 4/5
Das Album ist leider nicht so toll geworden, wie ich erwartet habe. Zu viel Homie-Business. Auffällig ist, dass die Songs, die am besten gefallen, auch die "populärsten" Gäste haben. "Give It To Me" und "Throw It On Me" sind Meisterwerke erster Güte. Im Endeffekt ist kein wirklich schwacher Song auf dem Album, nur sind einige halt... naja... einfach nicht perfekt. Etwa die Hälfte der Songs entspricht dem erwarteten Qualitätsstandard, der Rest schleift ein wenig. Hängt wohl damit zusammen, dass einige Zusammenarbeiten SO interessant sind, dass sie den Rest in den Schatten stellen.
Naja, geiles Album.
Das Album ist in Ordnung. Was mich aber echt stresst ist der, natürlich, immer ähnliche Producer-Sound. Da fehlt die Abwechslung. Identische (!) Shouts auf dem Nelly Fourtado, JT und Timbaland Album (und vermutlich noch auf mehr), identische Claps, etc.
Das kann man als "Markenzeichen" werten, auf Dauer find ichs nur Boring.
Auf dem Nelly Fourtado Album war das alles noch recht frisch und originell, mittlerweile find ichs ausgelutscht.
Da zieh ich mir lieber zum 1000 Mal das K-Os Album rein.
Timba: Knappe 3 von 5 Punkten.
dir könnte der erste track gefallen.
der rest ... hmm ... ich weiß nicht. das ist halt ordentlich produzierte popmusik. du solltest dich vielleicht lieber mal an cyne versuchen.
nachtrag: [url=http://laut.de/lautstark/cd-reviews/c/cyne/evolution_fight/index.htm]hier entlang
Hm, je länger ich mir das Dingen reintu, umso besser gefällts mir. Find auch "Bombay" recht geil. Vielleicht liegts am Wetter. 
Hqammer Beats wie immer bei Timba aber ich finde es zu poppig und seine Zusammenarbeit mit Justin und Nelly Furtado haben ihn zu weich gemacht finde ich.
Zu viel POP zu wenig Hip Hop
P.S:habs nach 2 tagen vom Player gelöscht, da es mich zu sehr ankäste.
[quote:4f0b3dbc3e="The|SquaLL"]Hammer Beats wie immer bei Timba aber ich finde es zu poppig und seine Zusammenarbeit mit Justin und Nelly Furtado haben ihn zu weich gemacht finde ich.
Zu viel POP zu wenig Hip Hop.
[/quote:4f0b3dbc3e]
Ein Stück Wahrheit steckt drin, aber für mich ist Timbaland vor allem ein Producer und nicht ein Rapper. Klar er rappt auch, aber ich finde sein hauptsächliches musikalisches Werk ist das Produzieren. Gerade seine aktuelle Produktionskollaboration mit Björk zeigt, dass er viel mehr ist als ein Rapper. Er ist ein universell begabter Producer, der unglaublich v
Timbaland nenne ich schon seit vielen Jahren meinen Lieblingsproduzenten, vielleicht ist das der Grund, warum ich so langsam irgendwie gelangweilt von ihm bin. Auf dem Album sind zwar ein paar Knaller, aber leider mehr Songs, die mir nicht so gefallen, als Songs, die mir gefallen. Es wird mal wieder Zeit für eine selbst kompilierte CD mit eigenen Timbo-Favorites, die letzte ist schon ein paar Jahre her (da war "Try Again" noch eins der Neueren, hehee). Da muss man wenigstens nicht so nen Schrott wie Songs mit Fallout Boy oder so weiterskippen.
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