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"Kalt", sagt das Cover. Eine Rose auf weißem Grund, die Schrift klar, schnörkellos ziert ein minimalistisch designtes Bild. Das Cover sagt zwei Dinge, die auch teilweise auf den Klang zutreffen. Die Musik wirkt ähnlich aseptisch, kalt, auch ein Stück weit kalkuliert. Auf der anderen Seite schnörkellos im Vergleich zum Debüt, es als minimalistisch zu bezeichnen wäre dann aber doch übertrieben.
Die Single "Attack" zeigt sofort, wo es lang geht in Richtung Breitwandrock. Während die Strophe recht ruhig und melancholisch bleibt, bricht der Refrain mit fetten Gitarrenwänden die vermeintliche Ruhe. Lautstarker, hymnischer Gesang sorgt für den nötigen Wiedererkennungswert. Musik für Jugendliche, die sich unverstanden fühlen.
Es wundert nicht, dass Josh Abraham die Produktion besorgt hat, er hat auch seine fünf Pfennig doch auch bei Linkin Park und Velvet Revolver eingebracht, die ebenso für das stehen, was es bei dem vorliegenden Album zu hören gibt: Pathetischer Rock, sauber vorgetragen, selbst Ecken und Kanten werden scheinbar gezielt gesetzt.
Um die halbe Welt musste die Band reisen, um das Album aufzunehmen. Es ist nicht leicht, wenn der Sänger ein vielbeschäftigter Schauspieler ist. Da bleibt nur Zeit für kurze Sessions zwischendurch. Nicht ungewöhnlich, dass es drei Jahre benötigte, ein neues Album auf den Tisch zu legen. Kein Anzeichen von Faulheit - andere Bands, die das hauptberuflich machen, brauchen schließlich oft noch länger.
"Was It A Dream" beginnt mit einem klischeeträchtigen Gewitter, das uns sagt: Jetzt wird's düster. Eine Mystery-Gitarre unterstützt die gewollte Gothpopatmosphäre.
Songstrukturen wiederholen sich auf dem Album immer wieder. Drauf auf den Verzerrer, Ruhe zwischen dem Sturm und wieder draufgereten. Geradezu erfrischend wirkt das Björk-Cover "Hunter", dem die bedrückende Sterilität ganz gut steht, bei dem sich Leto die Seele aus dem Leib schreit. Authentisch wirkt der Ausdruck in seiner Stimme deshalb noch lange nicht. Auch jeder Björk-Verächter würde das Original vorziehen. Der Song landete übrigens auf "A Beautiful Lie", weil die ursprüngliche Version des Albums schon lange vor der Veröffentlichung durchs Netz schwirrte.
Alternative-Rock, den man zeitlich ans Ende der 90er einordnen würde gibt's schon reichlich, auch besser. Zu durchgestyled, um zu bewegen. Braucht das irgendwer?
Hi Leute,
ich weiß wirklich nicht, welches Album ihr da gehört habt. Ihr seid auch die einzigen, die solch eine negative Kritik abgeben. Stehe selbst auf Tool, Porcupine Tree, Muse und Archive, habe also ggü. kalkulierten Retortenprodukten eine gewisse Sensibilität. Hört Euch das teil doch nochmal an. Ich gebe (zumindest für die ersten 10 Titel) die Höchstnote.
André
An beiden 30 Seconds To Mars Alben gibt's absolut nichts zu moppern. Super-solide alternative Kost, die auch in 10 Jahren noch Spass machen wird. Ein gutes Maß Eigenständikeit ist auch dabei, also kann überzogene Kritik nur aus Prinzip stattfinden IMHO.
Ich finde das Album sehr langweilig. Irgendwie zünden die Melodien nicht in meinem Hirn. Da finde ich meine eigenen Melodien, die ich beispielsweise beim Einkaufen im Kopf habe größtenteils besser. Nicht alle (sind auch ein paar eigene Melodien dabei, die ich nicht so prall finde), aber doch schon viele. Zum Beispiel heute hatte ich vor dem Käseregal 'ne Bomben-Hookline im Kopf. Holy Shit, war das ein geiles Teil in Moll. Viel besser als alles von 30 Seconds to Mars.
Finde das Album zwar durchschnittlich gut gelungen, jedoch steht beim ersten hören der Vergleich zu Bands wie my chemical romance oder funeral for friend! Es ist einfach nichts neues. Auch wenn man "the kill" durchaus "ohrwurm-qualitäten" andichten könnte, bleibt es dabei auch, der Rest hört sich vollkommen identisch an. Das Album überzeugt nicht, hatte mehr erwartet.
also für mich sind die songs schon sehr orwurmträchtig... das erste album war unzugänglicher...
das sie sich in richtung emo-(pop)rock bewegen ist nicht verwunderlich... falls jemand von euch Kill Hannah kennt (nicht auf laut.de zu finden)... die neuen sachen gehen auch in die richtung... und die ganzen bands sind befreundet miteinander (die beinflussen sich wahrscheinlich gegenseitig, oder was weiß ich)...
naja egal... mir gefällts... aber ich bin sowieso in den späten 80ern und den 90ern hängen geblieben ^^°
und ich find die version von hunter super... ich mag das orginal auch... aber ich finde es immer interessant, andere versionen von guten liedern zu hören (ich liebe Martin Gore's Soloplatten)
Also zwei von fünne 
find ich auch a bissel wenig.
Bin z.b. letztens über die Kritiken der 4Lyn Platten gestolpert. Wenn ich mich recht entsinne waren es bei der netten Band konstant 3 Punkte.
Bei beiden Bands ist technisch (Sound & Instrument) nichts außer die vlt. für mancher Leute geschmack fehlende Innovation zu beanstanden. Sound-Technisch sind beide Bands schon fast überproduziert. Aber seit wann ist eine gute Sound-Abstimmung Begründung für wenig Punkte ?
Naja, worauf ich eigentlich hinnaus wollte war:
4Lyn, 3 Punkte
30 Secs, 2 Punkte
4Lyn,
- reiner gut abgemischter power-sound (neue alben)
- Gesang ? naja...wohl nich die hammer stimme oder ?
- Innovation ? wohl eher nich so
30 Secs,
- mindst. ebenwürdiger sound, wenn nicht sogar noch etwas klarer und aufgeräumter (grund zur kritik ?? Künstlerische Freiheit ?)
- Gesang ? Also für mich eine sehr gute Stimme bzw. Gesangsleistung die da abgeliefert wurde...und auf keinen Fall schlechter als die von 4Lyn...
- Innovation ? läßt sich drüber streiten....
also da versteh ich dann das verhältnis bei den berwertungen nicht....
ich muss zugeben ich mag 4Lyn nicht sonderlich, und 30 secs höre ich relativ häufig
will mir also nicht herrausnehmen von totaler objektivität zu sprechen aber auffällig ist das in diesem Falle irgendwie schon.
Kann ehrlich gesagt nicht verstehen wie man 30 Seconds To Mars mit poppigen Emosachen vergleichen kann (ich mag auch Funeral For Friend), für mich ist das ganz klar atmosphärischer Alternativerock.
Vor allem das erste Album find ich gelungen. Am besten finde ich gerade die Stimme, die Texte (ich mag diese düstere Bildsprache die extrem gelungen ist) und die daraus entstehende Atmosphäre. Klar ist das ganze vom musikalischen her relativ schnell erschloßen, aber ich finde es nicht kommerziell/radiofreundlich/anbiedernd.
Vor allem Buddha For Mary und Edge Of the Earth auf dem ersten Album sind durch ihre Intensität gelungen.
Diese fehlt auf dem zweiten Album leider meistens.
Also nur 2 Punkte in der Bewertung finde ich doch auch arg kümmerlich. Das hat dieses Album einfach nicht verdient. Sicher es hört sich vieles irgend wo gleich an nach einiger Zeit aber man verliert nicht die lust daran es zu hören. "A Beautiful Lie" und "The Kill" werd ich wahrscheinlich imemr hören können egal wie oft es schon gespeilt wurde. also mindestens drei punkte wären drinne gewesen
ich würd ihm mindestens 3 geben...
über den 4. ließe sich dann echt streiten....
naja...the kill, attack, the fantasy, abeautiful lie...das sind echt geile titel, die 4 sterne auf jeden verdient hätten...aba was danach kommt dann nich nich mehr so...
ich denke es ist reine gescmackssache, ob man diese musik mag oder nicht...sie hat meistens so nen düsteren begeschmack...den find ich echt gut, vor allem wenn ich seelisch grad nich so gut drauf bin...
Ich mag beide 30stm Alben.
Aber ich finde das erste Album besser, weil das irgendwie mehr Platz für die Gitarren lässt.
So viel Variabilität, so viel Wiedererkennungswert, ein Sound zum reinlegen, eine riesige Stimme und einfach großartige Songs. Welche CD hat die Redaktion da gehört!?
liebe Grüße von jemandem, der sonst vor allem Folk und Akustik hört - 30STM haben mit mich mit "A Beautiful Lie" und "This is War" wirklich vom Hocker gehauen!
Olive
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