- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Wieso ist nie ein Eimer zum reinkotzen da, wenn man einen braucht? Wieder einmal hat es eine Band nicht geschafft, mit Würde in den Sarg zu springen und dort mit ein paar unsterblichen Klassikern fröhlich vor sich hin zu modern.
Nein, man muss ja mindestens noch ein Album mehr auf den Markt bringen, das so belanglos, schnarchnasig und einfach nur ärgerlich ist, dass man sich allen Ruhm der vergangenen Tage in die Haare schmieren kann. Fast schon lustlos muss man den Schrammelrock nennen, der einem auf "Crooked Timber" entgegen schallt.
Die Rede ist hier von Therapy?, einer Band, die mit "Nurse", "Troublegum" und vielleicht noch "Shameless" ein paar richtig starke Alben veröffentlicht hat, immer wieder Mut zu neuen Ideen bewies und damit auch hin und wieder mal auf die Schnauze geflogen ist.
Dass nach "One Cure Fits All" erst mal Ruhe war, dürften nur wenige Leute wirklich bedauert haben, aber warum mussten sich die Iren nun mit "Crooked Timber" zurück melden und einen musikalischen Furz ablassen, wie er mir nach 16 Bier nicht trauriger hätte entfleuchen können?
Fragte ich mich eingangs noch, wieso man ein uninspiriertes Stück Musik wie "The Head That Tried To Strangle Itself" als Opener auf seine CD packt, ist spätestens nach dem dritten Song klar, dass da einfach nichts Besseres dabei war. Die Überschrift zu dieser Review sollte eigentlich lauten: "The Ear That Tried To Rip Its Own Eardrum".
Wie kann es sein, dass eine Band, die für Hits wie "Sreamager" und "Going Nowhere" verantwortlich ist, nicht nur kein Feuer mehr im Arsch hat, sondern wahrscheinlich schon so ausgebrannt ist, dass sie morgens erst mal ein Pfund Asche aushustet?
Die größte Frechheit steht allerdings mit dem über zehnminütigen "Magic Mountain" noch bevor. Nennen wirs beim Namen, Leute: Das ist ganz übler Scheiß! Sowas schreibt man normalerweise nur, wenn man auf Magic Mushrooms ist und zuviel "Puff The Magic Dragon" gehört hat. So strecken sonst höchstens Metallica einen Song, ohne auf den Punkt zu kommen.
"Crooked Timber" ist ein zutiefst enttäuschendes Album und auch wenn mancher Text durchaus Charme aufweist und "Somnambulist" zumindest einigermaßen hörbar ist, muss das Urteil über die Scheibe vernichtend ausfallen. Ich schmeiß jetzt "Troublegum" rein und stell mir vor, Andy Cairns hätte noch Eier und würde nicht einen auf Emo machen.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
Therapy? - Crooked Timber | Infos (Lieferzeit/Service) | €11,91 | €3,95 | €15,86 |
![]() |
Therapy? - Crooked Timber-Deluxe Gold Edition | Infos (Lieferzeit/Service) | €20,60 | €0,00 | €20,60 |
![]() |
Therapy - Crooked Timber [Vinyl LP] | Infos (Lieferzeit/Service) | €28,99 | €0,00 | €28,99 |
es ist schon tragisch mit therapy.
ich liebe sie für ihr götteralbum troublegum und in teilen auch für die unterschätzte cd infernal love. auch live waren die jungs 94/95 absolut kämpferische iren mit totaler energie.
wie man so sehr die struktur verlieren kann, obgleich das talent ja irgendwo tief im innern vergraben ist, bleibt echt ein mysterium.
dennoc empfinde ich den rohen sound zumindest als kleinen fortschritt im vergleich zu dem lala-rockalbum one cure fits all.
aber schön ist das alles nicht.
wohl kein trigger mehr inside.
Belanglos lasse ich mir noch gefallen. Aber der Edel'sche Hasskübel scheint mir doch etwas übertrieben.
Kenne die neue Scheibe noch nicht, war aber bisher noch nie wirklich von einer Therapy-Platte enttäuscht. Live kommt da übrigens immer noch ordentlich Energie rüber.
glaub ich dir. live haben die jungs ja auch genug geile songs für ein set.
auch ganz groß:
die acoustic-versionen von screamager, die laughig und co auf der b-seite der diane maxi
Kenne weder die Band noch das Album...aber wie geil is die Kritik denn bitte??
Nen größeren Verriss hab ich hier noch nie gelesen, ganz großes Tennis.
Da ist wol ein ehemaliger Fan schwer enttäuscht worden.
Andere scheinen es aber ähnlich zu sehen. Hier gibt's ein weiteres Review, das zwar nicht ganz so böse klingt, aber dennoch keinen Zweifel daran lässt, dass das neue Album nicht der Renner ist:
http://www.in-your-face.de/reviews/therapy-crooked-timber" rel="nofollow">http://www.in-your-face.de/reviews/therapy-crooked-timber
Ich konnte die noch nie ab, was zugegebenermaßen zum Teil daran liegt, dass ich jedes Mal, wenn ich die olle Hackfresse von Sänger sehe, denke: Was für ein Riesenarschloch.
Definitiv die aller-aller-aller-schlechteste Kritik, die ich jemals auf laut.de lesen durfte.
Es gilt mal wieder: Don't trust anyone. Überall im Internet negative Reviews des Albums, sodass ich es mir beinahe nicht gekauft hätte. Hab ich aber doch. Und habs auch gerade gehört.
Daher will ich beinahe schon eine Beschwerde wegen Irreführung loswerden. Wie man "Shameless" als richtig starkes Album bezeichnen kann, entzieht sich zum einen meiner Vorstellungskraft, zum anderen deutet es darauf hin, dass der Rezensent anscheinend die melodiösen Therapy? lieber mag. Gut, ok, geschenkt.
Doch ich bitte um mehr interne laut.de-Konsistenz. Suicide Pact und Never Apologize haben bei euch einigermaßen gut abgeschnitten, ersteres wurde ja schon fast gefeiert. Und Crooked Timber, welches genau den beiden Alben vor allen anderen Therapy?-Platten am meisten ähnelt, wird mit einem Punkt abgestraft. Als ob das allein nicht merkwürdig genug wäre, liest man hier von Lustlosigkeit und Schrammelrock etc.pp.. Und schon liest man hier in den Kommentaren: "was? doch so schlecht? kauf ich mir nicht" (so ähnlich).
Deshalb von mir kurz an alle, die lärmigere und noisigere und vor allem unangenehmere Therapy-Alben lieber mögen: Kaufen! Wenn euch die alten Sachen gefallen: Kaufen! Wenn euch Suicide Pact und NANE gefallen: Kaufen! Ihr werdet es nicht bereuen!
Und laut.de möchte ich bitten, in Zukuft bandbezogen kompetentere Mitarbeiter Reviews schreiben zu lassen. Subjektiv hin oder her, aber diese Kritik ist einfach eine Frechheit und eine Beleidigung jeglichen musikalischen Sachverstandes!
Ich habe gesprochen.
Ok, Moment, ich habe ihm nicht jegliche Kompetenz abgesprochen, wollte den Elan der ersten Aufregung aber erhalten und mag etwas vorschnell geschrieben haben. Wenn das persönlich wurde: sorry.
Fakt ist, dass ich beim Lesen der Review eine ziemliche Voreingenommenheit festgestellt habe. Mein (zugegebenermaßen subjektiver) Eindruck ist einfach, dass der Rezensent von Therapy? auf dieselbe Weise immer das gleiche will, wie andere Leute von Metallica: im einen Fall Troublegum, im anderen Fall Master of Puppets. Und der Objektivität halber hätte es mich gefreut, wenn darauf hingewiesen worden wäre, dass das Album Fans von Troublegum, Infernal Love etc. vermutlich nicht gefallen würde, dem Rest der Therapy?-Interessierten aber vermutlich mehr liegt. Denn, bei allem Respekt, der Inhalt der Review und vor allem die Art der Präsentation ist dermaßen voller persönlichem Hass (ja, Hass) auf die Band, dass es einem potentiellen Käufer der Musik wirklich nicht sehr hilfreich sein kann. Und ist das nicht ein bisschen auch die Aufgabe eines Online-Musikmagazins? Dass man in einer Albumkritik den Lesern Anhaltspunkte über die Qualität gibt? Ich finde einfach, dass das hier gründlich daneben gegangen ist, das ist mein einziger Punkt.
PS: laut.de-interne Konstistenz heißt, dass man zwei vom Stil her ziemlich ähnlichen Alben einer Band nicht einmal 4 und dann 1 Punkt gibt.
Wie kann man nur als vermeintlicher Musikjournalist über acht Absätze hinweg einen derartigen Bullshit von sich geben?
Wer sich mit "Crooked Timber" gebührend beschäftigt, wird es in keinster Weise bereuen! Sollen sich doch all die ganzen Troublegum-Trittbrettfahrer 'n Loch ins Knie hauen und Milch reinschütten ...
Eines muss man Therapy? lassen: Die Jungs ziehen konsequent ihr Ding durch - ohne Rücksicht auf durchaus zu verkraftende Verluste.
@Rezensent: Jamba sucht geraden 'nen neuen Klingelton-Tester.
Also ich stimme gorecommander666 auch zu:
der autor hat wohl das album zu oberflächlich gehört (weil sowieso schon voreingenommen?)!
Ich kann auch nicht verstehen wie man troublegum überhaupt noch als vergleich heranziehen kann! Großartiges Album, ganz klar. Aber therapy? haben sich immer weiter entwickelt und viel ausprobiert. das verdient allergrößten respekt. das neue album ist wieder härter und, wie hier bereits erwähnt, wohl für die fans der härteren therapy?-scheiben.
achja: was mir noch aufgefallen ist: der kritiker bewertet hier zum großteil metalalben. ich weiß ja nicht, ob das "ideale" Voraussetzungen für ein Therapy?-Review sind...
Verdammt, jetzt habt ihr mich aber alle
Genau, ich hasse Musik und alle voran Therapy? Das liest sich doch eindeutig aus meiner Review raus... aua, aua, aua. Ich wa bis zu dem Album wirklich Fan von der Band und bin einfach nur enttäuscht. Das gibt es bei anderen Bands auch immer wieder, aber um eine Band zu hassen, ist mir meine Zeit zu schade, Leute. Ganz ehrlich, ihr nehmt hier ein paar Sachen zu wichtig, mitunter auch sicher euch selbst. Für mich ist das Album großer Rotz und ich kann jedem, der wie ich Fan von "Troublegum" und ähnlichem war, nur empfehlen die Finger davon zu lassen. Na sowas, genau das in der Art steht ja auch in meiner Review ... Sachen gibts.
Ok, ich finds gut, dass sich der Rezensent meldet. Eddy, du scheinst dich missverstanden zu fühlen, aber vielleicht solltest du dir deine Review nochmal durchlesen. Möglicherweise kannst du unser Aufgebrachtsein dann etwas besser nachvollziehen. Ich hab das Album wirklich voller Angst, dass es, wie du geschrieben hast, der letzte Müll wäre, gekauft (als alter T?-Recke). Dann leg ichs ein und erwarte Schnarchnasigkeit und Geschrammel(!) und was blowt mir fett entgegen? Mörderische Drums, noisige Gitarren und einfach gute Songs!?! Ich war verwirrt!
Naja, die Subjektivität. Ich will jetzt auch gar nicht weiter kritisieren, werde mich aber wirklich hüten, weiter irgendwelche Reviews ernst zu nehmen (ich weiß ja schon vorher, dass ich mir die CDs ja dann doch meistens kaufen werde
).
Bescheuerte Idee. Wie soll das denn aussehen? Die User können abstimmen, und wenn 75% ein Album gut finden, dann gibt's eine positive Kritik? Nee komm, lass mal.
Ich will schon, dass der Rezensent seine Meinung sagt. Und wenn er ein Album schlecht findet, dann ist das halt so.

Ich fühl mich eigentlich nicht missverstanden. Ich frag mich nur, warum ich eine Band hassen sollte? Ich hasse noch nicht mal Dieter Bohlen, der langweilt mich höchstens. Ich versuch einen Eindruck von einer CD zu liefern und dass da meine Meinung mit reinläuft, lässt sich kaum vermeiden.
@mrmug: Nur mal nebenbei. Wenn einer der Meinug ist, die Scheibe ist spitzenklasse und den Nachmittag nichts zu tun hat, dann setzt der sich da hin und klickt das Ding mit vier oder fünf Punkten bis in den Rockolymp. Das hat mit der Leserwertung so viel zu tun wie Schinken mit Getreideröstlingen ...
Naja, hab sie jetzt zweimal gehört und verstehe weder die 5 Sterne noch den Komplettverriss. Das Album ist nicht so schlecht, vor allem 1,2,3,10 rocken und erinnern an Nurse-Zeiten, sprich Schlagzeug und Bass gehen gut ab. Das Mittelfeld der Platte ist aber äußerst mau und plätschert so vor sich hin. Da man bei Therapy? einfach immer ne gewisse Erwartungshaltung an den Tag legt, würd ich sagen 3 Punkte. Aber weder spielen sie mit Küblböck in einer Liga, noch toppen sie Nurse oder Troublegum.
Dass ein Kritiker das Recht hat eine Platte scheiße zu finden, brauchen wir denk ich nicht zu diskutieren. Dass er mal einen schlechten Tag haben darf oder von den Helden seiner Jugend enttäuscht wurde, liegt auch im bereich des menschlichen. Insofern versteh ich die Diskussion nicht, jedem seine Meinung.
Und wo wir beim Thema sind: Wo ist Satanic?
echt? hab ich am wochenende auch versucht. klappt nicht.
dabei möchte ich das so gern mögen
klingt für mich immer noch wie ne relativ unausgegorene ansammlung von nurse-outtakes/b-seiten, die zwar lecker roh und handwerklich gelungen produziert/arrangiert wurden, aber dennoch nicht im ohr bleiben wollen.
dieses zwingende element früherer tage - diese mischung aus wut, aggression und gutem songwriting - fehlt mir da.
welche tracks könnte man denn down strippen und als therapy klassiker auch minimalistisch am piano oder der akustischen bringen, ohne dass es banal wird?
Aber das mit dem Downstrippen ist doch keine Voraussetzung für nen guten Song. Ich mein, nimm Punishment Kiss oder Dancin' With Manson von der Babyteeth oder Teethgrinder, alles absolute Klassiker (für mich wenigstens), bei denen das auch nicht klappen würde.
Die neue Platte gefällt mir nach fünf Mal hören verdammt gut. Nur Exiles hat mich am Anfang ganz schön erschreckt, wegen dem Gothik-Gefül, das ich im Refrain kriege und nicht mag. Aber der Bass spielt stellenweise ziemlich tolle Dinge in dem Song.
Crooked Timber kriegt so ziemlich überall entweder Totallverrisse oder Lobhudeleien. Für'n Therapy? Album rangiert das ganze derzeit recht hoch im Kurs bei mir und läuft auf Dauerrotation, aber das ein Album, das Stellenweise wie Grungeband XY vor 15 Jahren klingt nicht jedem passt ist verständlich.
Egal, ich feier das. Drums sind wie von Neil gewohnt lecker, der Bass wummert ganz schön bei den meisten Songs. Lediglich Andy hätte mit seiner Klampfe und am Micro n bischen spannenderes Zaubern können.
nickelback's letztem album 3 punkte gegeben hat ...
mann, "crooked timber" ist das beste was ich seit langer zeit den weg in meinen player gefunden hat. und ich hört verdammt viel.
die songs sind verdammt intensiv und man wird förmlich in die musik hineingezogen ... die produktion ist erste sahne, andy gill hat da einen mörderjob gemacht. die drums&bass sind so verdammt fett, die gitarren wechseln je nach stimmung des songs von atmosphärisch zu halsbrecher-riffs und der gesang ist so wie er bei therapy? schon immer war und wie ihn nur andy cairns hinbekommt.
wer das album nicht mag (und stattdessen lieber troublegum 2 haben will) hat diese band wahrscheinlich nie verstanden und sollte kein review darüber schreiben!
nachdem ich crooked timber jetzt mehrfach intensiv durchgehört habe muss ich sagen:
das album ist klasse - eigenständig, schräg und voller ideen und hat einen bombensound -
dass es leuten die ihre musikalische entwicklung in den 90ern eingestellt haben nicht gefällt kann ich mir vorstellen - wieso solche aber den schund, den sie für ihre meinung halten hier veröffenlichen dürfen ist mir schleierhaft - noch dazu wenn sie wie in diesem fall so offensichtlich gar keinen zugang zu musik haben, sondern sich zur sicherheit auf den 2 jahrzehnte alten mainstreamgeschack zurückziehen müssen.
solche ärgerlichen und überflüssigen ergüsse wie diese "CD-Kritik", die sich nicht mit der musik aussernandersetzt, sollten am besten durch ausschluss von dieser seite verhindert werden.
Format
Homepage: