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"Wir spielen so, wie andere es nicht können." Der mit breiter Brust formulierte Satz sagt eigentlich alles. Die aktuelle Heilige Dreifaltigkeit harter Rockmusik - Josh Homme, Dave Grohl und John Paul Jones - schenkt der Anhängerschaft zwar keine neuen Genre-Gebote. Them Crooked Vultures spielten dennoch eine unverwechselbare Platte ein. Eine richtig gute noch dazu.
Natürlich war damit zu rechnen. Sowohl Initiator Grohl ("Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es nicht funktioniert") als auch Homme verfügen über herausragendes Potenzial - an jedem auf der Platte verwendeten Instrument. Von ihren Fähigkeiten als Songwriter und Vokalisten ganz zu schweigen. Stößt dann noch ein Led Zeppelin - mit denselben Talenten ausgestattet - hinzu, ist das Gelingen Formsache.
Lieferten Vorab-Live-Filmchen wenig Aufschluss über die tatsächliche Qualität des Materials, änderte dies die erste Veröffentlichung in Studioqualität. "New Fang" fließt in Arrangement, Eingängigkeit und Groove unverkrampft und direkt mit für die Protagonisten typisch dichter Atmosphäre: Don't think, just feel.
Gleiches gilt für das ruhelose, an die Queens erinnernde "Mind Eraser, No Chaser". Zuvor eröffnet "No One Loves Me & Neither Do I" charmant mit ähnlicher Schlagrichtung, um in eine Art Led Zep-Stampf zu kippen. In "Dead End Friends" geht die Wüstensonne auf, genauso bei einem der Highlights der Scheibe, dem drückend walzenden "Elephants", das allerdings von Uptempo-Hardrock-Parts eingeleitet und beendet wird.
Das Verschmelzen unterschiedlicher Soundcharaktere, Tempi- und Rhythmuswechsel bleibt prägend für die Platte, auch wenn Them Crooked Vultures stets den direkt ansprechenden Weg statt den der prätentiösen Rockoper nehmen. Das gilt im Prinzip auch für das fast achtminütige Psycedelic-Stück "Warsaw ...".
Der eigenwillige Groover "Reptiles" hält mit die besten Vocals parat - luftig und crazy zugleich. Mit der Dampfwalze "Gunman" rollt gegen Schluss noch die wohl tanzbarste Nummer an: heavy handgemachter Kopfnick-Offbeat und unwiderstehlich synchron laufende, recht dicht gespielte Saiteninstrumente.
Welche Wurzeln die Analyse der einzelnen Songs auch freilegen mag: "Es klingt, als ob John Bass spielt, Josh Gitarre und ich die Drums", befindet Grohl. Stimmt, diese Platte zieht einen mit. Das Eintauchen gelingt bei jedem Stück.
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JOSHUA HOMME - DAVE GROHL - JOHN PAUL JONES
1. No One Loves Me & Neither Do I
2. Mind Eraser, No Chaser
3. New Fang
4. Dead End Friends
5. Elephants
6. Scumbag Blues
7. Bandoliers
8. Reptiles
9. Interlude With Ludes
10. Warsaw or the First Breath You Take After You Give Up
11. Caligulove
12. Gunman
13. Spinning in Daffodils
OUT NOVEMBER 17
live:
06.12.2009 München - Zenith
07.12.2009 Berlin - Columbiahalle
08.12.2009 Köln - Palladium
http://www.themcrookedvultures.com/
wenn das keine guten nachrichten sind... 
geil!!!111
am besten fand ich aber immer noch jesse hughes verplapperer:
"Nein, der [josh homme] arbeitet im Moment mit den 'Crooked Vultures', dieser Supergroup mit Dave Grohl und John Paul Jones"
"Wahrscheinlich durfte ich das jetzt gar nicht sagen"

OK gibt ja schon ne Menge Livemittschnitte in bescheidener Qualität...was ich daraus hören konnte lässt genaue Schlüsse darauf zu wer hier die Strippen in den Händen hält. Der gute Josh hat sich nur etwas Prominenz am Bass geholt ansonsten kennt man die Besetzung ja schon...ein ganzes Konzert mit dem besten Fellprügler des Universums ist mir locker die paar Ocken wert 
seit heute gibt es für itunes-nutzer "mind eraser, no chaser" kostenlos zu laden.
für nicht itunes-nutzer gäbe es da folgende option:
http://www.pigeonsandplanes.com/2009/11/them-crooked-vultures-mind-eraser-no.html
cooler song, klingt recht qotsa-typisch, gefällt mir auch besser als "new fang". das ende ist etwas
...aber will da nicht zu viel verraten 
Das YouTube-Fenster nach 15 Sekunden wieder geschlossen, es ist graesslich. Homme haette seine Verstaerker nach dem Ende von Kyuss in den Schrank stellen und an einer Tankstelle in der Wueste anheuern sollen.
Wer den Newsletter nicht bekommt...hier streamt ihr schon mal das Album probe
http://cl.exct.net/?qs=c20c560c3e553300a2b5d41dfb5b200586e957498605752740b9028efb2a3826
auch wen ich recht wenig auf solche bewertungen gebe ... was ich nich verstehe ist, warum in letzter zeit (ein freundliches hallo auch an die großartige the antlers-platte) in den reviews keinerlei kritik geäußert wird und dann 4/5... (was nicht heißen soll, dass die 5/5 sein muss, bloß dann kann man auch kritik auf hohem niveau äußern)
... aber jetzt soll erstmal der postbote kommen!
stream hab ich noch nich gehört, deshalb ist die spannung doppelt so groß. mal schauen wie es bei mir abschneidet.
naja würde hier längst nich alle platten die 5 punkte,( in den genre die mich interessieren) kriegen als meilenstein einschätzen [und so kommt es mir manchmal auch nicht in der review rüber]. als "gut" sicherlich schon. und mit meinen post wollte ich auch ein wenig diese dahingehend fehlende konstanz kritisieren. obwohl in letzter zeit die 5 punkte spärlicher geworden sind, nach meinen eindruck. das könnte man als beleg einer bereits geschehenen verbesserung sehen....
ja aber wie gesagt, is eh nich so dramatisch wichtig.
lieber auf das album freuen
Na, da bin ich schon etwas überrascht von Herrn Dobler, denn ich hätte eine glatte 5 erwartet. Einfach weil es nach langem Warten endlich wieder eine so geile Platte gibt.
Songs for the Deaf war ja auch nicht bahnbrechend, da ja schon das 3. Album von QOTSA, aber das bis dahin Erfolgreichste und vielleicht auch Beste.
Ich will auch gar keinen bahnbrechenden Scheiss. Wenn sich Homme 20x kopiert und die 20. Kopie immer noch genau so genial ist, dann ist mir das scheissegal und es gibt von mir aus 20x eine 5.
Was die Wertungen von laut.de angeht - Viel Wert auf die Verteilung der finalen Punktzahl würde ich hier nicht setzen. 1984 haben für ihr Debüt 5/5 bekommen, wenns nach mir geht verdient, aber die Verteilung liegt meines Erachtens immer noch in den Augen der Artikelautors - wichtig ist zur eigenen Meinungsbildung kritische Auseinandersetzung mit dem Material.
Umso trauriger, das hier im schriftlichen Sinne nichts Ausführliches über die Schwachpunkte und Stärken der Platte steht :/
So nach dem ersten Durchlauf bin ich doch etwas ernüchtert: Irgendwie bleibt da nichts wirklich hängen... Okay, einige gute Ansätze sind da, aber insgesamt ist die Scheibe viel zu eintönig geworden. Die Songs plätschern grösstenteils einfach vor sich hin, echte Höhepunkte sucht man vergebens...
Album des Jahres? Niemals. Public Enemy hatten eben doch recht:
http://www.youtube.com/watch?v=LK8sxngSWaU
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