Ein einziger Auftritt hierzulande Anfang September im Berliner Admiralspalast - zwar war das neue Album "Coexist" noch nicht einmal erschienen, doch konnte sich jeder an einer Hand abzählen, dass dieses Angebot die Nachfrage niemals befriedigen würde.
Nun also der überfällige Konzertnachschlag kurz vor Jahresende. Mehr noch als vor drei Jahren elektrisiert das Trio aus London die Massen irgendwo zwischen Mazzy Star, The Cure und My Bloody Valentine.
Ein kristallklar zurückgenommener Sound, unaufdringlich, fließend, sphärisch. Die gehauchten Vocals im Verbund mit splitternackter Gitarre, Bass und dem live bedienten Elektronikpark lassen eine einzigartige Konzertatmosphäre entstehen.