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Bei "Forth" handelt sich wohl um eines der heißersehntesten Comebacks des Jahres: The Verve sind zurück. Die Engländer veröffentlichten vor fast elf Jahren ihr letztes Album "Urban Hymns", die vierte Platte "Forth" soll jetzt an alte Erfolge anschließen. Das Ergebnis des langen Reifeprozesses ist vor allem episch: Zehn Stücke ziehen sich über fast 65 Minuten.
Dabei geht es nicht selten über die Sechs-Minuten-Marke hinaus. Das macht jedoch nichts, brauchen die atmosphärischen Stücke von Richard Ashcroft, Nick McCabe, Simon Jones und Pete Salisbury doch ihre Zeit, um sich entfalten zu können. Das ist dann nicht immer spannend, manchmal sogar regelrecht langatmig, aber wenn man sich der Langsamkeit hingibt, driftet man gediegen ab in Richtung Twilight Zone.
Hits wie "The Drugs Don't Work" oder "Bittersweet Symphony" sucht man auf "Forth" natürlich vergeblich. Ansatzweise rockige Ausbrüche wie "The Rolling People" oder "Neon Wilderness" haben auf dem Nachfolger des legendären Albums ebenfalls keinen Platz. Statt dessen herrscht feinfühlige Introvertiertheit vor, die lediglich die poppige Single "Love Is Noise" unterbricht.
Die meisten Stücke geben sich leicht, verträumt, dezent entrückt, ja manchmal sogar verspielt. Nur selten, wie in der zweiten Hälfte von "Noise Epic", drischt das Quartett auf einmal auf die Instrumente ein. Und da haben sie dann diesen unwiderstehlichen Drive, der auch früher schon hier und da aufblitzte. Geradezu psychedelisch wird es dann. Nur um kurz darauf wieder in watteweiche Ruhe einzusinken.
Das wichtigste am Verve-Sound sind natürlich nach wie vor die Stimme Richard Ashcrofts und die immer wieder gern eingesetzten Streicher. Somit folgt "Forth" der verveschen Traditionslinie, ohne für übermäßig spannende Ausschläge zu sorgen. Dennoch: Eine Tour wäre jetzt noch nett, meine Herren.
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man bin ich enttäuscht,
so was langweiliges ,
ne da passt nichts , kein aufbäumen , keine aufregenden solis, nichts.
noch nicht mal die stimme von Ashcroft kommt irgendwie durch diesen lahmen sound,
keine emotionen , bin fast eingeschlafen , sehr traurig,
da hätte ich verdammt mehr erwartet,
ganz grosses scheisskino
0/5
ps selbst die single ist pure scheisse !!
Ihr seid aber wirklich qualifiziert. Wenn The Verve sich da mal nicht überlegen werden aufzuhören, ihr Experten.
Naja, wer eine zweite Urban Hymns erwartet hatte, wird enttäuscht. Die Platte war sowieso eher eine Ausnahme im Schaffenswerk von den Verves. Die ersten beiden Scheiben (+EP) sind einfach unbeschreiblich emotional und psychedelisch. Auf "Forth" jammen sie wieder munter weiter, haben sich aber auf einen harmloseren Sound eingelassen (da hatte wohl der Ashcroft seine Finger im Spiel). Hier gibt es keine dicken Singles, sondern lange und sperrige Tracks, die sich einem erst nach einer Weile erschließen.
Ich würde unter Vorbehalt 4 Punkte verteilen, weil die Stücke mit jedem Hören dazugewinnen.
Für die nächste Platte wünsche ich mir aber schon wieder etwas wuchtigeres. Ich betrachte "Forth" erstmal als Aufwärmübung ^^
der nme gibt 8von10
ich würde derzeit auf 6von10 tendieren. schon alleine aus der sympathier heraus, dass sie eben keine weitere urban hymns haben folgen lassen und aufgrund des speziellen charakters der platte. sie klingt durch und durch nach einer 'session' platte. hingesetzt, gespielt, aufgenommen. teilweise klingt es dabei noch recht holprig und z.T. unausgereift, aber gerade das macht vllt. gerade den unterschied.
fazit: 'sit and wonder' geht garnicht. 'noise epic' geht gut.
Ich kann und will mich dem Gemecker nicht anschließen: ich gehöre zu den Leuten, die 11 Jahre auf diese Platte gewartet haben und das erhöht natürlich die Erwartungen. Beim ersten Hören dachte ich auch: Naja, nicht sonderlich spannend, aber abends im Bett hatte ich einen Ohrwurm von Appalachian Springs. Also hab ich den Songs eine neue Chance gegeben und sie in Ruhe und ohne Ablenkung gehört. Und siehe da, das Feeling kam.
Die Songs sind, bis auf Love is Noise, kein Radiopop, sie sind kein Remake von Urban Hymns und das danke ich den Herren the Verve. In meinen Augen ist das neue Album ein sehr gutes Album nach der Reunion: jeder der Musiker hat seinen Einfluss deutlich machen können und das Album versprüht Harmonie und den Wunsch, als Band wieder zusammen zu wachsen. Und ich denke, wenn das Bandgefühl wieder komplett ist, wird der Nachfolger großartig.
"Love Is Noise" ist ein belangloses, banales Nichts von einem Popsong und das ist für eine Band dieses Standings schon schwer enttäuschend, aber ist wenigstens das Album etwas besser? Die Urteile in ME und Co. waren vernichtend, mich würde interessieren, ob die Anhängerschaft der Band das ähnlich sieht....
Hallo Zusammen...
Also ich muss sagen, dass mir das Album ganz gut gefällt...ich kann es nicht wie die meisten "Experten" hier im Forum mit verblendeten Fachworten, die man aus irgendwelchen schlauen Rezensionen gehört hat beschreiben...und nein ich werde hier keine blöden Punkte verteilen...mein Bauch und mein Herz mögen die Sounds, die Inhalte und das Feeling!!! Und überhaupt kann ich diese wachsende Kritikgeilheit von allen Seiten nicht verstehen...bei jedem neuen Album wird als erstes über nicht erreichte Erwartungen geschrieben, über fehlende Soli, über Spannungsbögen...oh mann...dann ist die Leistungsgesellschaft wohl endgültig beim Hörer angekommen...das man ein Album nicht mag ist ja absolut verständlich...aber die Erklärungen warum es einem nicht gefällt sind teilweise nicht nachvollziehbar! Aus meiner Sicht hören die meisten doch gar nicht mehr richtig hin...mal schnell reinhören...hmmm...nicht gut, also das nächste Album...ich lasse mich davon nicht blenden...im Gegenteil...ich lasse die Musik noch mehr wirken...im Wissen, dass dies wohl nicht mehr soooo viele auf dieser Welt machen...
uiuiui... bahnt sich da was zwischen dem fussballler und dem gurkenbrötchen an 

ey, wir sind schon längst liiert 
musiktechnisch jedenfalls 
... nicht gleich jammern und nach der zweiten "Urban Hymns" schreien..
Forth ist durchaus hörbar, es herscht eben eine soveräne Entspanntheit vor, die keine Charthits mehr nötig hat. Ich bin eher positiv überrascht, die Songs klingen ausgereift, man hat sich anscheinend Zeit genommen. Nur Ashcroft klingt mir gelegentlich arg nach Bono, wie mich auch der Sound der Platte manchmal an U2 ("Unforgetable Fire"-Zeiten) erinnert.
Trotzdem, für mich das beste seit "A Storm in Heaven" (unerreicht!)
Wirklich Schade!
Nach dem ersten Durchhören bin ich doch enttäuscht!
Nur NOISE EPIC erinnert an diesen wirrklich einzigartigen psychodelischen VerveSound, den die Band von z.B. Oasis abgehoben hat. Natürlich nicht schlecht der Rest, aber bestimmt nicht mehr so Einzigartig und mitreisend wie eh. Also, wieder raus die alten Scheiben.
So zu allerstmal zu den ganzen Reviews, welche es von Verve aufm Musikmarkt gibt.
"Forth" hat vorallem aufm deutschen Markt der Reviews schlecht abgeschnitten und im internationalen Markt meistens gut bis sehr gut.
Dies liegt aber vorallem daran, dass das Niveau des deutschen Kritikertums ziemlich schlecht ist und oftmals dort ein ziemliche "Kram" raus kommt.
Ebenso finde ich es sehr merkwürdig, dass soooo viele Menschen das Wort eines Kritikers so ernst nehmen.
Denn seien wir mal ehrlich:
1.)ein guter Kritiker oder Journalist wird sicherlich nicht für ein Musikmagazin oder Musikportal arbeiten, sondern meistens bei grossen Zeitungen sich um die Themen Politik und Wirtschaft kümmern.
...und 2.) selbst, wenn ein Journalist Musikkritiker geworden ist, aufgrund seiner Liebe zur Musik, muss man doch festhalten, dass scheinbar sein eigenes musikalisches Talent nie dazu ausgereicht hat, selbst zu den kreativen und schaffenden Künstlern zu gehören, welche er nun (teilweise) übertrieben hart bewertet.
So müsste also praktisch jeder Musikjournalist die Note 6 bekommen. Entweder, weil er ein schlchter Journalist ist oder weil er ein schlechter Musiker ist.
Sie haben also in ihrem Berufsleben versagt.
Daher frage ich mich, wieso ich auf die Beurteilung eines beruflich Gescheiterten hören soll ?
Da sollte man sich doch lieber selbst ein Bild machen!
Zu The Verve kann ich nur sagen, dass das Album mal wieder überrragend ist und bis auf ein paar kleine Kinderkrankheiten absolut perfekt ist.
Eure ganze Kritik kann ich nicht verstehen und vllt. solltet ihr das Album noch ein paar mal öfter hören, bevor ihr hier eure "sinnvollen" Kommentare schreibt, da dies sicherlich nicht ein Album wie "Urban Hymns" ist, wo man die Hits quasi serviert bekommt.
"Forth" muss wachsen, bevor es seine voll Pracht entfaltet.
ok ich hab nen komplex und du fireflyer bist ein absolutes musikalisches und jouranlistisches Genie.
Herzlichen Glückwunsch, dass du dein Abitur auf ner Baumschule im Osten geschaft hast.
Ganz grosse Leistung.
Top.
So nun aber mal ernsthaft:
Wenn ich deine "Lebensgeschichte" richtig gelesen habe, schliesse ich daraus, dass du erst Musik-Reviews geschrieben hast und dann deine Band gegründet.
Das heisst doch aber nur, dass dir die reine Bewertung von Werken anderer zu langweilig wurde und du selbst in jene Welt der schaffenden und kreativen Künstler einsteigen wolltest.
Scheinbar waren wohl nur deine eigenen Kritiken zu deiner Musik überragend, denn sonst würden wir sicherlich mehr von dir hören, als bloss ein paar Einträge in Foren.
Somit habe ich also doch recht, dass dein Vorhaben, musikalisch durch zu starten gescheitert ist.
Mir ist sehr wohl bewusst, dass nicht alle Musikjournalisten in meinen oberen Schema rein passen(hab ja auch "praktisch alle" geschrieben), du jedoch fireflyer passt relativ gut in dieses Schema, da du beide von mir genannten Voraussetzungen erfüllst.
Dir mangelt es an Sachkenntnis und Bildung, als das du in der Lage wirst, dich mit höheren Anforderungen als der Thematik Musik zu beschäftigen; und das du musikalisch gescheitert bist, hast du ja bereits allen Leuten mitgeteilt.
So muss ich allerdings zugeben, dass du mir einen Fehler in meinem Schema auf gezeit hast.
Denn soooo schlecht, wie deine Antwort war, gibt es scheinbar sogar Journalisten, die noch nicht einmal eine 6 erreichen würden.
Also danke für deine tolle Unterstützung meiner These :-*
So viel Aufregung...
Ich habe mir sehr viel Zeit für die CD genommen und durchaus meine Zuneigung für selbige entwickelt. Sicherlich habe ich weder ein Storm in Heaven noch ein Urban Hymns erwartet, zumal die Ausflüge von Rich ja wirklich teilweise sehr langweilig gewesen sind. Ein Storm in Heaven wird es nie wieder geben, manchmal glaube ich wirklich, dass das eine andere Band gewesen ist. Die She's A Superstar EP, No Come Down... ich komme wieder ins Schwärmen, wenn ich daran denke, wie viel Zeit ich in den letzten Jahren mit der Aufarbeitung der Shoegazing/Noise-Bewegung verbracht habe.
Nun ja, das alles ist im Jahre 2008 irgendwie ein wenig antiquiert und nostalgisch. Aber mit dieser seltsamen Form von Nostalgie kann ich das Album wirklich genießen. Da ich die goldenen Zeiten Anfang der 90er verpasst habe, vergnüge ich mich mit dem Versuch einer Jam-Session von Verve und versuche so etwas wie eine Verbindung zu den früheren Werken finden, die ich so liebe. Wenn man sich von dem ganzen Rezensionswahn löst und das Radio bei der Verve-Single abschaltet und nur das nackte Album bewertet, dann kann man nicht von schlecht reden.
Ein von seltsamen Dingen verquaster Daniel gibt im Nebel spacige 9/10. Nach hinten raus wird das Album ganz ganz stark, Leute.
Und jetzt Gravity Grave rein, klar?
Enthemmt hat einen negativen Beigeschmack und trifft die Stimmungslage eigentlich ganz gut. Das Dosenwerfen geht dann bei My Bloody Valentine weiter. Auch die Kritiken zu dem letzten Happy-Mondays-Album hielt ich für übersteigert.
So, über 2 Jahre später:
absolut zeitloses Album mit einem sehr eigenen Charakter. Hört Euch das Album jetzt noch einmal ohne die Erwartungshaltungen von vor 2 Jahren an und lasst Euch ein Licht aufgehen.
(Mal ehrlich: wer hört denn heute noch die Urban Hymns?)
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