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Das letzte Album "They Think They Are The Robocop Kraus" katapultierte die Nürnberger aus der Indienische in den Indiemainstream. Auch live bekamen die Leute nun langsam mit, was für eine hervorragende Band Franken da hervor gebracht hatte. Zwei Jahre sind ins Land gezogen, in denen The Robocop Kraus gewachsen sind. Im Bewusstsein der indiephilen Öffentlichkeit genau so wie an ihrer Musik. "Blunders And Mistakes" legt Zeugnis davon ab.
"Waiting Above The Ocean" lädt flott, aber smooth ein, dem neuen Album seine Aufmerksamkeit zu schenken. Pompös gerät der Opener, fast so, als wären die Krausis zu einem Orchester gewachsen. Damit es nicht allzu glatt abläuft, haben sie lässig ein Break in der Mitte eingebaut.
Die Gitarre, die "Hyenas" eröffnet, weckt das Gefühl von Exotik, fremden Ländern, vielleicht einer dschungelbewachsenen Insel, die die Musik von The Robocop Kraus darstellt. Fantasievoll, bunt, fremdartig, aber nicht fremd. Einzelne Songideen fliegen wie Paradiesvögel umher und schmeicheln dem Gehör.
Die Zeit ist ein schmaler, sich windender Pfad, hinter jeder Biegung in diesem Dschungel verbergen sich kleine Schätze, jeder trägt seinen Namen: "Blunders And Mistakes", "Standing In The Punchline" oder "Gibraltar". Letztgenannter ist übrigens einer der wenigen ganz direkten Songs. Es geht um Flüchtlinge und ihre hoffnungslosen Versuche, nach Europa zu gelangen.
In "Snakes" erzählt Sänger Thomas, wie er als Bub einmal eine Schlange fing. Damit hat sichs dann aber auch gleich mit der Zugänglichkeit, zumindest wenn es nach der Band selbst geht.
Dabei sind die Lyrics nicht so wahnsinnig wichtig bei The Robocop Kraus. Auch wenn sie durchaus etwas zu sagen haben, die Musik steht hier ganz eindeutig im Vordergrund. Und die wandelt mit einer erfreulichen Eigenständigkeit zwischen tanzbarer Poppigkeit und fränkisch-weltmännischem Exotenstatus. Nummern wie "Minions Of Satan" kommen dem Hörer dabei beruhigend vertraut vor, das folgende "Chances" reüssiert irgendwie auf einem leicht düsteren Eighties-Synthiesound.
Den Vogel schießt der Frontmann allerdings in "Ease The Pain" ab. Hier klingt er streckenweise haargenauso wie Prince. In den Achtzigern. Respekt!
Den Labelwechsel vom verstorbenen Lado zu Anti sowie den Verlust von Tobias Helmlinger und damit verbundene Integration von Peter Tiedeken am Bass stecken The Robocop Kraus scheinbar unbeschadet weg. Die zwölf Stücke wirken wie aus einem Guss, ohne dass irgendwann Eintönigkeit aufkommen würde. Auch heuer gehören sie mit "Blunders And Mistakes" zu den großen Innovatoren zeitgenössischen Indiepops aus deutschen Landen.
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letzte platte war verdammt überproduziert und langweilig.
der opener jetzt klingt auch schon scheiße.
und der dicke aka helminger aka icq buddy ist ja ausgestiegen 
aber eine Living With Other People darf es auch nur einmal geben. mörderplatte!
fand das letzte zeug auch echt lahm.
"standing in the punchline" klingt aber schon anständig. 
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