- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
"Wenn du mich fragst ... ich kann natürlich sagen, es war der Hammer, die Crowd war wicked, der Applaus war wicked. Aber du musst da gewesen sein, um zu verstehen, um was es eigentlich geht. Es gibt nichts Schlimmeres als den Zustand zu 'beschreiben', wenn diese Magie passiert. Alles klingt bescheuert. Alle supercoolen Happenings können nicht erklärt werden. Sie lassen einen nur zurück mit dummen Worten, die man dazu finden will". Danke, Keith Flint für diese treffende Beschreibung.
Wenn The Prodigy ihren loyalen Warrior-Stamm zum Betriebsausflug aufrufen, herrscht Ausnahmezustand. So viel weiß der erfahrene Raver von Welt. Auch, dass sich pubertierende Jung-Clubber mit erfahrenen Warehouse-Partylöwen generationsübergreifend auf das gemeinsame Ausrasten einigen können, ist kein Geheimnis mehr. Wie die Luft in der Dunstglocke dieses kollektiven Wahnsinns allerdings tatsächlich brennt, gilt es am eigenen Leib zu erfahren, alles andere kommt mythischen Überlieferungen gleich.
Einen adäquaten Überblick des britischen Bühnenexzesses liefert das Livepaket "World's On Fire", das dem erfolgreichsten Danceact der vergangenen beiden Dekaden ein cineastisches Denkmal setzt. Der Augenzeugenbericht eines Massakers im Milton Keynes Bowl vor 65.000 bedingungslosen Ravern. Welcher Blickwinkel bei diesem Spektakel ehrfürchtiger scheint, ob von oder Richtung Bühne, bleibt dem Zuschauer selbst überlassen.
Bei einer Prodigy-Show wundert es zumindest nicht mehr, warum sich One-Man-Army-Genius Liam zu Anfangszeiten Personal suchte, das diese unbeschreibliche Liveenergie personifizieren kann. Charismatische Rampensäue, denen verschlammte Festivalmassen gehorsam zu Füßen lägen. Inzwischen sprechen wir von über 40-Jährigen, die so frisch und durchtrainiert wirken, wie das gegenüberliegende Menschenmeer, das nicht mehr als ein Fingerschnippen verlangt, um sogleich überdimensionale Kornkreise zu bilden. "Where are my f*#king warriors?" Gänsehaut!
Schweiß und Ekstase vermischen sich auf diesem englischen Schlachtfeld, wenn die Galionsfiguren des Breakbeats und Jungles erhaben über die Bühne pirschen, als wären sie direkt aus dem "Firestarter"-Videoclip entsprungen.
Und wenn diese Performance ein Konzert begleitet, das den Dance-Soundtrack der vergangenen 20 Jahre bildet, bringt das den Einfluss als auch das Ausmaß dieser musikalischen Supermacht ziemlich exakt auf den Punkt. Die geballte Ladung sämtlicher Hits aus "Invaders Must Die", "Fat Of The Land", "Music For The Jilted Generation", "Always Outnumbered, Never Outgunned" und dem Debüt "Experience" lässt dabei auch routinierte Feierbiester nach Luft ringen und unwürdig auf die Knie fallen.
Eine audiovisuelle Konservierung dieses unnachahmlichen, gar unheimlichen Moments als Art dokumentarisches Zeitzeugnis scheint undenkbar, jedoch gelingt sie in "World's On Fire" mit starken Bildern, dynamischen Schnitten als auch einem beiliegenden Tourtagebuch (Invaders Alive - DVD), inklusive kleinen Interviews und Konzertausschnitten verschiedener Epizentren der Verwüstung, erstaunlich gut. Ein schönes Paket, das auch ohne Bilder manche Nackenhaare in Reih und Glied der Warrior-Formation stellt.
Trotzdem: "Alle supercoole Happenings können nicht erklärt werden. Sie lassen einen nur zurück mit dummen Worten, die man dazu finden will". Touché. Ansehen oder Hingehen!
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
The Prodigy - Live - the World's on Fire (Ltd. Edt.Dvd+CD) | Infos (Lieferzeit/Service) | €15,99 | €3,95 | €19,94 |
![]() |
The Prodigy - World'S on Fire-Live | Infos (Lieferzeit/Service) | €17,99 | €3,95 | €21,94 |
![]() |
Prodigy - Worlds on Fire [CD+Bd] | Infos (Lieferzeit/Service) | €22,94 | €0,00 | €22,94 |
Ach Dude scheiss doch drauf hier gehts darum dass jeder der was auf Liveauftritte gibt mal auf nem Prodigykonzert gewesen sein muss. Ich bin jedenfalls froh dass ich das schon hinter mir hab und muss sagen, dass es das härteste Konzert war welches ich bisher besucht habe jaaa noch mehr als Slayer, Slipknot oder Machine Head.
@ Sancho: Dagegen sag ich ja nix. Klar gehen Prodigy live ab wie sonst kaum wer. Aber wenn der Rezensent/die Rezensentin keine Ahnung von der Materie hat, soll er/sie es halt bleiben lassen. The Prodigy haben mit Jungle in etwa so viel zu tun, wie Justin Bieber mit irgendeiner Form von guter Musik. Und sie dann noch als Galleonsfiguren dieses Genres hinzustellen zeugt halt von Unwissen.
Nach meinem Prodigy- Konzert konnte ich 3 Tage nicht mehr richtig gehen.
Muskelkater dank 2 Stunden Dauerspringen.
@ cade.: Sorry aber dann ist es ne schlechte Rezension. Er hätte einfach bei breakbeat bleiben sollen. "Schweiß und Ekstase vermischen sich auf diesem englischen Schlachtfeld, wenn die Galionsfiguren des Breakbeats und Jungles erhaben über die Bühne pirschen, als wären sie direkt aus dem "Firestarter"-Videoclip entsprungen."
Du Meinst also, er hat Jungle geschrieben, weil er weis, dass es nicht stimmt? Das meinst du doch nicht ernst.
Wie kann man einem der besten Live-Mitschnitte aller Zeiten nur 4/5 geben?!
Das ist eine Über-5 man!!
Es kann zwar nicht ansatzweise das Gefühl vom Konzertbesuch/Überlebenstraining '97 in HH wiedergeben (mein Gott, war ich im Arsch danach und die Ohren haben noch 2 Wochen gepfiffen), aber das hängt auch mit der damaligen, nie wieder dagewesenen Stimmung aufgrund des gerade erschienenen Monsters The Fat Of The Land zusammen.
@El Duderinho
Die Bezeichnung Jungle ist in der Tat etwas unglücklich. Aber deshalb muss man sich doch nicht so dermaßen dran hochziehen. Herrje, nimms locker. Würde der Dude auch machen...
ach dude, du alter knippkopp. dasist doch alles nicht so schlimm. ok, die sind nicht jungle-goldie.
doch selbst, wenn man diesen mini-fauxpas mal als fehlerchen einsortierte.
was wäre dir lieber?
eine hausmeisterlich beamtentaugliche review, damit auch jede pissige schublade ihr deutsch hausmeisterliches musikrecht bekommt?
oder doch lieber bunte sprachgewalt mit dem sprachlichen quentchen pathos für ne geile live-rezension?
ich für meinen teil, preferiere letzteres. sinnlichkeit vor musikpolizei, digger!!!
du willst es doch auch....
Prodigy live ist ein absolutes Must-See! Mit Sicherheit einer der Top-Live-Acts überhaupt! Vor allem was die beiden Sänger immer abziehen ist der Oberhammer - mich würde echt mal interessieren was die sich vor dem Konzert reinpfeifen!
Ich denke, was Sancho mit einem "harten Konzert" sagen wollte, ist daran gemessen, wie heftig die Leute auf die Musik abgehen. Dafür war aber dann Slayer kein allzu gutes Beispiel. :P
Hättest lieber As I Lay Dying oder Hatebreed oder etwas in die Richtung nehmen sollen. 

@Sancho:
Das hat nichts mit Egoproblemen meinerseits zu tun, wenn man sich über dein kindische Gerede (oh Prodigy Konzert war sogar"härter" als Slipknot und Machine Head) lustig macht. Sind schon eher deine Egoprobleme, die sich aus solchen Postings auftun oder nicht?
"Ausserdem, seit wann sagt das Alter etwas darüber aus, wie sehr ein Publikum abgeht?"
bei Rolf Zuckowski Konzerten geht's echt rund.
ich les hier immer live...ich musste mir gezwungenermaßen mal ein Konzert antun und da kam fast alles aus der Dose (außer das Geschreie und Gehampel) ... LAAAANGWEIIIIILIG
@ Ulf: Damn wieder erwischt
. Natürlich ist letzteres ansprechender, sprich das Lesen soll in erster Linie Spaß machen. Stimmt schon. Was das Genre angeht: Das ist mir hier so ins Gesicht gesprungen, weil die Band sich im Laufe der Jahre selbst in ne Schublade gezwängt hat
. Da fällt mir sowas halt umso mehr auf.
Du weist doch, dass ich mit Schubladen-Denken eigentlich mal so gar nichts am Hut hab. Insofern: Hell yeah 
Ps: Hast du ne Ahnung, wann man mit den Monkeys bei euch rechnen darf? Bzw. rezensierst du die? Es wurde ja schon irgendwo erwähnt, dass die Scheibe eingetroffen ist.

.
@ Sancho: Hehehe. Hab ich schon lang nicht mehr gemacht fällt mir grad auf. Aber ich kann manchmal schon sehr eitel sein was meinen Musikgeschmack betrifft. Vielleicht hängt das ja mit der Dosis Genussmittel zusammen, die ich dann intus hab
.
Ach ja du musst dir unbedgint das hier geben : http://www.youtube.com/watch?v=IDoV5bmrbDk
und das hier: http://www.youtube.com/watch?v=jCeCIXqj64Y So herrlich abgefahren
.
.
.






Sympathy for mr. vengeance ist auch der schlechteste Teil der Trilogie. Wobei das nichts heist^^. Ich zieh dann Vergleiche zwischen Oldboy und I saw the Devil, sobald ich ihn gesehen hab, und soweit das möglich ist.
Was hälst du von der Mucke?
@dudi: keine ahnung, wer die monkeys macht.
und wenn, würde ich es vorher nicht verraten.
pro spannung!
ich mache den - wenig überraschend - den "goth-gott" peter 'bauhaus' murphy.
offtopic ende
Wieder einmal eine der wenigen positiven Beispiele, in denen ich Bands schon völlig abgehakt hatte, welche dann aus gesenkter Erwartungshaltung frenetisch von mir zu ihrem Comeback gefeiert wurden...
Das letzte Album war musikalisch sicher kein Meilenstein, eher eine guter Aufguss ihrer althergebrachten Trademarks, aber live sind/waren die eine der wenigen Bands, die Festivalauftritte ebenso souverän und mitreißend abziehen wie Einzelkonzerte oder muffige Mini-Clubgigs.
Die DVD ist mehr Erinnerungshilfe denn würdiger Ersatz für die Erfahrung am eigenen Leibe - Wer das noch nicht erlebt hat, sollte sich sputen, bevor Mr. Flint nach seinem ersten echten Amphi-initiierten Infarkt ärztlich verordnet kürzer tritt...
Das erste Album von Prodigy war schon mehr oder minder Jungle...danach war´s was anderes.
Egal, Prodigy hab ich auch schon live gesehen. Nett, jede Menge guter Stimmung und fette Beats. Mehr aber auch nicht - und das ist der Haken an der Sache: Der einzige (wenn man so will) Musiker ist ohnehin Liam, der Rest geht als Anheizer und Tänzer durch, punktum.
Wenn man nen Abend Spaß und Getanze sucht ist man mit Prodigy bestens bedient, wahrscheinlich besser als mit Scooter. Wenn man richtige Musik von richtigen Musikern möchte, dann geht man woanders hin. Unterm Strich sind die alten Herren schon ihr Geld wert, aber mehr als eine dicke "Party" ist es nicht. Und die DVD lohnt demnach kaum, da man es tatsächlich live erleben muss. Es sei denn man will sich die Erinnerungen wachrufen.
Im Wohnzimmer rumpogen und mit dem Arsch wackeln wäre irgendwie nicht dasselbe...?!
@ der dude "The Prodigy haben mit Jungle in etwa so viel zu tun, wie Justin Bieber mit irgendeiner Form von guter Musik" Wie sehr kennst du dich in der Szene aus? wie du sagst...am besten nicht mehr darüber diskutieren.
Im Moment haben the prodigy mit Jungle nicht viel zu tun, ihre Wurzeln kommen aber ohne daß man es leugnen kann auch aus der jungle szene.
@ Funksoulbrotha: Wer hat gesagt, dass ich The Prodigy von 1990 meine? Und ja wow. Ein Beat der Jungle-Elemente hat. Ist Lady Gaga jetzt Dubstep versiert, weil sie in nem Song ne grottige Stelle davon hat einbauen lassen? Versuch bitte nicht davon abzulenken, dass dein Gefasel von Outfits ohne jeden Belang ist. Zuweilen find ich es äußerst seltsam, mir erst zu unterstellen ich hätte keine Ahnung, nur um direkt danach die Diskussion erneut beenden zu wollen. Hab ich dir deine Kenntnis zu dem Thema abgesprochen? Nein es sei denn du bist der Rezensent. Oder warum sonst solltest du so affektiert reagieren?
@der dude: Wenn du von einer Band sprichst, dann auch von ihrer ganzen Biografie und Diskografie. Da kann man nicht einfach einen gewissen Zeitraum zb: 1990-1994 einfach ausklammern. Sie haben damals schon the prodigy geheissen, also haben ihre künstlerischen outputs auch belang. Um zur Klamottenfrage zu kommen: Wenn du heute auf eine Party gehst, werden dir Leute von verschiedenen Szenen unterkommen. Jede Szene wird sich von einer Anderen Unterscheiden, in Klamotten, Accesoir, Codes und Tanzstil. Auch die Dazugehörigkeit zu gewissen Genres wird man als Insider zu deuten wissen. Wieso nochmal soll das früher anders gewesen sein? Da sind diese Szenen gerade entstanden, sich von einer anderen im Stil zu unterscheiden und sich abzuheben war genauso wichtig wie es heute ist. Ich spreche dir auf kenen Fall dein Wissen ab, ich wollte Dir nur meine Meinung Kundtun, weil ich die Dinge ein bißchen anders sehe. Und wieso soll ich der Rezensent sein nur weil ich eine Meinung habe und sie gegenüber einem "Typen" aus dem Forum vertrete? Ist dir das sonst noch nie passiert, daß dich jemand anquatscht und sagt ich seh das anders?
@der dude: Wenn du von einer Band sprichst, dann auch von ihrer ganzen Biografie und Diskografie. Da kann man nicht einfach einen gewissen Zeitraum zb: 1990-1994 einfach ausklammern. Sie haben damals schon the prodigy geheissen, also haben ihre künstlerischen outputs auch belang. Um zur Klamottenfrage zu kommen: Wenn du heute auf eine Party gehst, werden dir Leute von verschiedenen Szenen unterkommen. Jede Szene wird sich von einer Anderen Unterscheiden, in Klamotten, Accesoir, Codes und Tanzstil. Auch die Dazugehörigkeit zu gewissen Genres wird man als Insider zu deuten wissen. Wieso nochmal soll das früher anders gewesen sein? Da sind diese Szenen gerade entstanden, sich von einer anderen im Stil zu unterscheiden und sich abzuheben war genauso wichtig wie es heute ist. Sich dann öffentlich in Videos in diesen Klamotten zu zeigen deutet für mich schon darauf hin sich zu dieser Szene zu bekennen.
Ich spreche dir auf kenen Fall dein Wissen ab, ich wollte Dir nur meine Meinung Kundtun, weil ich die Dinge ein bißchen anders sehe. Und wieso soll ich der Rezensent sein nur weil ich eine Meinung habe und sie gegenüber einem "Typen" aus dem Forum vertrete? Ist dir das sonst noch nie passiert, daß dich jemand anquatscht und sagt ich seh das anders? Außerdem stößts mir sauer auf wenn ich The Prodigy und Justin Bieber in einem Satz lesen muss.
muss ja auch nicht.
für lange kohlrabenschwarze mäntel und ebensolche haare sind hier ganz andere zuständig 
@sancho Ne is auch nicht wirklich meines. Ich zieh an was bequem is, und meinem persönlichen Geschmack trifft. Da gehts ja dann auch um unser Geld, und jedem Trend hinterher zu rennen, wird schnell teuer.
@Bodenseenebel: ja die sind sowas von 90er na und? An den 90ern gabs schlimmeres als Prodigy und wenig besseres.
Und die Sache mit "Jungle" ist sowas von falsch aber ich halts mit unserem Anwalt ... deswegen wird die Review sicher nicht schlecht.
Apropos 90er: Die Tage hab ich 2unlimited live gesehen - im TV - das ist dann mal 90er im underground style ... wenn ihr wisst was ich meine...
[quote="Sancho"
Ach naja ich vermeide es eigentlich schon mich klamottenmäßig in ein Genre zwängen zu lassen. Nur weil hauptsächlich Metal höre renn ich auch nicht mit langen Haaren und schwarzen Mäntel rum, auch wenn Sodhahn das gerne hätte.[/quote]
.
this
Meinen Musikgeschmak brauch ich nicht jedem auf die Nase binden, wers wissen will soll einfach fragen. Und im Beruf bei Sitzungen und so kommt n Anzug halt doch besser als das Netzshirt mit Nippelpiercing. :P

Format
Homepage: