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Jubelschreie tönen 'gen Himmel. Die Prodigy-Fangemeinde darf sich endlich wieder einen offiziellen Silberling an die Wand nageln. Sage und schreibe sieben Jahre ist es nun her, seit sich Bühnen-Turner Keith Flint ob der Nachricht der ersten US-Nummer eins einen von der Palme wedeln durfte. Nach dem musikalischen Milchbrötchen "Baby's Got A Temper", das Howlett mittlerweile selbst nicht mehr verbrochen haben möchte, und einem Gerüchten zufolge komplett eingestampftem Album-Projekt steht nun das Neue in den Läden.
Die Aufnahmen zu "Always Outnumbered, Never Outgunned" fanden ohne die Beteiligung von Flint und Maxime statt. Liam wollte anscheinend neue Wege gehen, um sich nicht selbst in die künstlerische Sackgasse zu manövrieren. Schön und gut, aber das Vorhaben, den Elektro-Kahn nach Jahren des Dahindümpelns wieder in flottere Strömung zu manövrieren, geht mit Album Nummer vier gehörig in die Hose. Schon der Opener "Spitfire" verheißt nichts Gutes. Über fünf Minuten passiert nämlich überhaupt nichts.
Über ein indisch anmutendes Sample und ein gehauchtes "uuuhaaahuuu" rumpeln altbekannte Beats Seite an Seite mit einer verzerrten Klampfe. Juliette Lewis darf "if I was in world war 2 they'd call me spitfire" sowie "cause you know that i can" singbrüllen, und das war's auch schon mit der Songidee. Die Engländer scheinen immer noch nicht verwunden zu haben, dass sie den 2. Weltkrieg gewonnen haben. Wie heißt es doch so schön in Fawlty Towers: "Don't mention the war".
Der zweite Schlag "Girls" ist ein starker, und zwar ins Wasser. Über die anfänglichen Breakdance-Beats des "Style Of Streets-Samples" knallt Howlett den altbekannten Bass-Wumms, den Vocal-Part steuern "The Magnificent Ping Pong Bitches" bei, die auch besser bei den kleinen weißen Bällchen hätten bleiben sollen. Peinlich, dass hier qualitativ das Original vor der Zweitverwertung über die Ziellinie geht. Besserung kehrt erst mit "Memphis Balls" ein, vielleicht auch deshalb, weil Howlett auf Samples verzichtet und seinen eigenen Scheiß auf die Beine stellt. Richtig überzeugen kann aber auch diese Nummer nicht.
Twista macht seine Sache bei "Get Up Get Off" zwar gut, aber auch er geht in der howlett'schen Beatologie unter. Da kickt nichts, was den Track bemerkenswert machen würde. Plötzlich aber taucht im Einheitsbrei der Programmierung ein Brecher wie "Hotride" auf. zum ersten Mal schwingt sich Liam in luftige Höhen und macht vor, wie hypnotisch Monotonie sein kann. Ein knüppelhartes Beat-Brett im gehobenen Tempo gibt dem Songtitel die richtige Bedeutung. Am Mikro steht wieder Juliette Lewis, und diesmal verpasst sie dem supersonischen Ritt den richtigen Drive. Ihre rauchig-heißere Interpretation der Lyrics passen wie der Arsch auf die Pfanne, selbst wenn Juliette in einem imaginären Ballon unterwegs ist.
Ein einsamer Lichtblick im Dunkeln, wummert und distorted sich Mr. Prodigy im weiteren Verlauf doch konzeptlos und nervend durch seine Klanglandschaften. Die immer wieder eingeblendete Bimmel in "Wake Up Call" scheint prophetisch die letzte Runde der prodigy'schen Kreativität einzuläuten. "Action Radar" könnte glatt aus einem alten Wave-Album von Ministry stammen. Und so wummert, kratzt und doomt es in einem furchtbar langweiligen Einerlei fort. Lediglich "You'll Be Under My Wheels" sticht noch einmal aus der Zwerchfell-Quälerei heraus, kann aber ebenfalls nicht an vergangene Glanztaten anknüpfen.
Nicht dass Prodigy früher den Stein der Elektro-Weisen gefunden hätten, sie schüttelten aber immer wieder Dance-Granaten aus dem Ärmel, die auf den Tanzböden dieser Welt für enorme Wellen sorgten. Anno 2004 ist von dieser Magie nur noch ein kümmerlicher Rest von Selbstreferenzen und düsterem Beat-Brei übrig geblieben, den in dieser Form keiner mehr braucht. Da kann zum Abschluss hin Liam Gallagher nölen wie er will, auch seine Worte hallen unheilvoll in den Ohren: "Your time is running out" ...
| Shop | Titel | Preis | Porto | Gesamt |
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Neuer Sänger bzw Sängerin
Keith Flint ist verschwunden wo bleibt er denn
kaum rauszuhören bei
Girls
Hot Ride
Spitfire
Das is eben nicht The Prodigy ohne Keith is eben alles anders
Meine Lieblingsprodigytracks:
Out of Space 1992
Wind it Up 1992-93
No Good 1994
Vodooo People 1994
Smack my Bitch Up 1997
Breathe 1997
Firestarter 1997
Babys got a temper 2002
Ihr seht kein Song von AONO
Is so ohne Keith gibts nich Prodigy 
Also ich weiß nich, entweder geht man hier bei laut nach dem mainstream, der redakteur hatte nen echt beschissenen tag oder er ist taub, aber ich muss sagen, die alten nummern in ehren, sind auch echt geile sachend abei, aber fettere prodigy synthies gabs meiner meinung noch nie, also ich kanns echt nich verstehen warum hier so rumgemeckert wird..
ich habe manchmal das gefühl die redakteure bei laut.de werden öfters mal mit alben konfrontiert, die sie eigentlich mal so gar keine lust haben zu rezensieren, oder aber mit denen sie sich überhaupt nicht identifizieren können... deswegen wird das album dann halt einfach einmal kurz durchgehört, sich ein paar vermeintlich lustige sarkastische kommentare ausgedacht, zu papier gebracht und als seriöse rezension ausgeschildert. sowas nennt sich dann musik-journalismus. herzlichen glückwunsch laut.de,meiner meinung nach sollte es so etwas wie eine goldene himbeere für musik-journalismus geben, nur um sie euch zu verleihen.
eben genannter kommentar bezieht sich im übrigen nicht nur auf dieses album; dieser gedanke kam mir bereits des öfteren bei von euch verfassten rezensionen. dieser hat halt einfach nur das berühmte fass zum überlaufen gebracht.
mit freundlichen grüßen,
ein bewunderer eurer großartigen arbeit
Um diese eloquente Riposte zu formulieren hat der sympathische Alex nun einen Monat gebraucht.
Mann.
So einen miesen Artikel habe ich ja noch nie gelesen. Also wirklich noch nie in meinem Leben.
Ich würde diesen Redakteur sofort feuern... und vielleicht ein paar Skorpione in seinem Haus unterbringen.
Ich meine, das vierte Album ist das beste Prodigy Album ever.
Es entspricht dem Begriff "Elektro Punk" noch mehr als alles andere.
Ich glaube, die Leute versteifen sich zu sehr auf The Fat of the Land.
Es war der Hammer, doch das gibts eben nur einmal.
So gerockt wie ihr letztes Album jedenfalls haben Sie noch nicht.
Beziehungsweise Liam Howlett, denn er ist der Macher.
Sooo viele schlechte Kritiker, es kann ja nicht wahr sein.
Terry Gilliam z.B. wird auch immer übel kritisiert, dabei ist er ein Genie.
Ich meine, Kritiker sollten das Kritisierte unvoreingenommen bewerten.
Und da dass vierte Album rockt wie Sau, kann man nicht alles schlecht machen.
Kritik ist gut und wichtig, aber so nicht.
So weit zu dem Thema.
Na ich weiß nicht so recht. Electro Punk hin, Electro Punk her. Für mich ist das Album näher am Kirmes-Techno als am Electro Punk.
Da gefällt mir ja "First Warning" vom "Smokin' Aces"-Soundtrack noch besser.
http://de.youtube.com/watch?v=D3rEgnmbugs

NME: 6/10
Mojo: 3/5
The Observer: 4/5
PlayLouder: 3/5
PopMatters: 3/5
Kludge: 6/10
Allmusic: 2,5/5
Ja?
Metacritic: 5.3
[url=http://www.metacritic.com/music/artists/prodigy/alwaysoutnumberedneveroutgunned?q=prodigy]klick
Also stichhaltige Argumentation sieht anders aus, Para. 
laut 2/5
plattentests 4/10
wigger 2/10
rolling stone 2 sterne
deine aufgezählten bewertungen kommen über "ganz in ordnung" auch nicht hinaus. 
Das ist wiederum vollkommen richtig. Nur, dass eben das Gros nicht das Album scheiße fand und Wigger, Laut.de, RS und Plattentests für einen Musikhörer wie dich nicht das Gros darstellen sollten.
Oder lebst du im Mikrokosmos dieser vier Seiten/Kritiken?
Nein, keine Frage, ich selbst bin kein großer Fan von dem Album, aber es ist jetzt nicht Guns N' Roses-mäßig abgewatscht worden. 2-3 Songs sind wirklich gut, als EP hätte es was getaugt.
mir ist das album wie auch the prodigy ziemlich egal. ohne jetzt deren berechtigung in frage zu stellen.
mir ging es doch eher darum, paolo wegen seines schwachsinns-postings zu dissen. 


ich sehe irgendwie keinen grund, dass set zu verkaufen 
warum nicht bei erscheinen ein exemplar geordert?
70 Euro? Da beweg' ich ja nicht mal meinen kleinen Finger, um das Boxset aus dem Schrank zu ziehen...
Ok... 100!
Was weißt du schon, was ich monatlich für Platten ausgebe, die du niemals besitzen wirst?
Ich meine, ich bin echt arm geworden, da muss man jede Investition reichlich überlegen. Habe aber jetzt sehr günstig eine frühe Pulp und die ultrarare Primal-Scream-Platte Give Out... sehr günstig erstanden. 
Okay, geht mir nicht anders. Deswegen wären jetzt 70 Euro für ein Boxset aus England mir auch zu wenig.
"Give Out But Don't Give Up" hättest sogar von mir haben können, die hab ich sogar zweimal, einmal geschenkt bekommen, einmal selbst gekauft. Nur kann ich mich von meinem Kram so extrem schwer trennen 
Du meinst doch jetzt nicht ernsthaft, dass ich die Discbox verkaufe, niemals!!!!
Ziemlich langweilig. Medusa´s Path und Shoot down sind ganz cool, ansonsten naja. 
Könnt ihr Bauern vllt. woanders euren geistigen Dünnschiss verzapfen? Danke.
Gutes Prodigy Album, dass aber mit Sicherheit viele Fans die Stirn runzeln lässt: Kein Keith Flint? Kein Maxim Reality? Dafür Frauenstimmen á la No Good? Es fehlt meiner Meinung etwas an Pepp, ansonsten ist das Album net schlecht. WOllte schon immer mal "Love Buzz" vo Nirvana auf elektronischer Interpretation hören.
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