21. Dezember 2013

"Arcade Fire sind Mainstream!"

Interview geführt von

The National, diese fünf für Pop-Verhältnisse fast schon greisen Vierzigjährigen, werden wohl nie eine klassische Indie-Rockband sein. Doch als Geheimtipp für Poeten und Denker können die New Yorker seit ihrem 2010er-Album "High Violet" ebenfalls nicht mehr her halten.

Seit der diesjährigen Pressung "Trouble Will Find Me" stehen der Band sämtliche Multifunktionshallen dieser Welt offen - und selbst die Festival-Veranstalter lecken sich die Finger nach den Amerikanern. Der bärtige Sänger Matt Berninger und Bassist Scott Devendorf empfangen mich getreu des Band-Images in Düsseldorf (!) auf einen Kamillentee. Ganz un-rock'n'roll eben, dafür umso erfüllender.

"Trouble Will Find Me" ist euer sechstes Album. Bisher ist die Publikumsresonanz mit jedem eurer Alben größer geworden – sieht so aus, als wäre das auch dieses Mal der Fall. Denkt ihr, das qualifiziert euch für den Arcade-Fire-Gedächtnis-Grammy?

Matt: Nein! Ich denke zwar, dass wir uns den Erfolg langsam und ehrlich erarbeitet haben. Aber um einen Grammy zu gewinnen, musst du irgendwie in diese Mainstream-Welt hineinrutschen. Und die meisten unserer Songs haben ja nicht einmal großes Airplay. Wir haben unser Publikum glaube ich auf eine andere, etwas untypische Art gefunden. Also außerhalb dieser Hype-Zone, in der wir definitiv noch nicht gelandet sind.

Und da musst du wiederum zwangsläufig drin sein, um für die Grammys und das ganze andere Zeug überhaupt relevant zu werden. Das ist eine Sache der Widererkennung, es geht darum, den Leuten ein Begriff zu sein. Das sind wir ja nicht. Aber soll sich jetzt auch nicht danach anhören, als wäre das etwas, was wir unbedingt verhindern wollten (lacht) Wir haben einfach noch nie darüber nachgedacht.

Bei Arcade Fire war es doch genauso, als "The Suburbs" im Jahr 2011 erschienen ist. Sag nicht, dass du damals mit einem Grammy für Win Butler und die anderen gerechnet hättest?

Matt: Die Tatsache an sich ist natürlich großartig! Arcade Fire haben es geschafft, in diese Mainstream-Welt zu gelangen. Es macht mich sehr glücklich zu sehen, dass so etwas auch mit dieser Art von Indie-Rock geschehen kann. Doch man darf nicht vergessen: Anfangs waren R.E.M. auch mal eine kleine Indie-Rock-Band. Und U2 haben einen ähnlichen Weg beschritten und jetzt sind sie eine der größten Bands der Welt. Nirvana zählte auch mal zu diesem Kreis mit dem College-Punk-Metal der "Bleach"-Zeit.

Was ich damit sagen will ist, dass es auf der anderen Seite doch gar keine so große Überraschung war, dass Arcade Fire diesen Durchbruch hatten. Mit uns verhält sich das anders. Wir stehen immer noch mit einem Bein im Untergrund. Nicht, weil wir uns es so ausgesucht haben. Klar würden wir uns freuen, wenn einer unserer Songs mal im Radio gespielt würde. Bei unserer Musik ist das halt schwer. Obwohl wir natürlich gerne so viele Leute wie möglich erreichen wollen.

Dennoch seid ihr in den letzten Jahren – zumindest am klassischen Indie-Verständnis gemessen – ziemlich erfolgreich geworden. Mich erstaunt, dass diese Entwicklung erst mit den letzten zwei Platten passiert ist. Immerhin habt ihr davor schon vier großartige Platten veröffentlicht!

Matt: Man darf glaube ich den Anteil, den Mundpropaganda an unserem Erfolg hat, nicht unterschätzen. Am Anfang hatten wir eine überschaubare Fanbasis, aber diese wenigen Fans haben uns über die Jahre immer weiterempfohlen. So eine Art Schneeball-Effekt. Und deshalb wachsen wir irgendwie mit jedem Album. Das kommt bei uns ja nicht von einem berühmten Video oder einem großen TV-Auftritt. Ich wette, 9 von 10 Leuten, die zu unseren Shows kommen oder unsere Platten kaufen, haben zuerst über ihre Freunde von uns gehört. Die haben denen MP3s rumgereicht – und deshalb wächst unsere Anhängerschaft so sehr.

Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob unsere Band in der Vergangenheit so funktioniert hätte. Denn die Art, wie Leute Musik verbreiten und über Musik reden, auf Blogs und auf Facebook und wie Musik heute in jegliche Online-Interaktion mit eingebunden wird, die gab es ja vor zehn Jahren gar nicht. Hätten wir die Band früher gegründet, hätte wahrscheinlich niemals jemand unsere Songs gehört. Ein klassisches Zur-richtigen-Zeit-am-richtigen-Ort-Ding.

Wenn man sich eure Alben anhört, dann hat jede Platte ihr ganz eigenes Profil, was den Sound betrifft – ohne den National-Kern zu verleugnen. Gibt es spezielle Riten, wie ihr diesen Effekt provoziert?

Matt: Erst einmal geht man jedes Album automatisch von einem anderen Ausgangspunkt an. Dabei ist es klar, dass wir uns nicht jedes Mal neu erfinden können. Auch wenn wir das versuchen würden. Ich klinge halt so, wie ich klinge. Selbst wenn ich mal höher oder tiefer singe. Nick Cave klingt ja auch immer gleich – das ist jetzt nicht negativ gemeint.

Es ist eben egal, ob er gerade was mit Grinderman macht oder "Boatman's Call" aufnimmt. Es fühlt sich immer noch nach Nick Cave an. Genau deswegen machen wir uns nie so viele Gedanken über unseren Sound. Wir suchen einfach immer nach Songs und Melodien, die für uns gut klingen. Die Chemie in unserer Band wird über kurz oder lang immer dieselbe sein.

"Ich hatte nicht begriffen, wie sehr ich meinen Bruder vermisst habe"

Deine Lyrics sind ja immer mehrdeutig. Tief und zugleich direkt irgendwelchen Alltagsbeobachtungen entlehnt. Oft verschiebst du Dinge, die für jeden Menschen normal sind, in einen grotesken, phantastischen Kosmos. Waren die vielen persönlichen Inhalte der Grund, warum ihr die Texte bis vor "Trouble Will Find Me" nie in den Booklets abgedruckt habt?

Matt: Bisher habe ich es immer vermieden, die Texte aufzuschreiben. Weil ich denke, dass sie auf Papier einfach nicht so gut funktionieren. Sie sind eben nicht geschrieben, um gelesen zu werden. Ich setze die Texte zusammen, während ich unsere Musik höre – sie existieren also nie allein und nur für sich, sondern immer nur mit den Instrumentals zusammen. Deshalb wollte ich sie auch nie im Booklet haben. Inzwischen haben wir aber festgestellt, dass unsere Fans manchmal einfach mitlesen wollen, weil sie erfahren möchten, um was sich der Song eigentlich dreht.

Nur haben wir es sehr schwer gemacht, sie zu lesen. Mit auseinander gebrochenen Wörtern, keinen Zeilenumbrüchen und Leerzeichen. Ich will nicht, dass die Texte zu sehr in einen klassisch poetischen Kontext gestellt werden. Deshalb würde ich es auch niemandem empfehlen, sich einfach nur hinzusetzen und unsere Texte zu lesen.

Bevor im Mai euer Album erschienen ist, war eure Band-Doku "Mistaken For Strangers" auf einigen ausgewählten Film-Festivals zu sehen. Die Leute, die sie sehen durften, waren hellauf begeistert – Pitchfork frohlockte sogar, die beste Band-Doku seit "Spinal Tap" gesehen zu haben. Plant ihr, das Material noch größerem Publikum zugänglich zu machen?

Matt: Der Film feierte ja kurz vor dem Album auf dem Tribeca-Filmfestival Premiere und lief dann auf einigen anderen Festivals weltweit. Aber es wird im Frühling sicher ein Release des Films geben, er wird vielleicht sogar in ein paar Kinos kommen und auf jeden Fall irgendwo online zugänglich sein.

Der Grund warum ich darauf zu sprechen komme ist, dass dein Bruder diesen Film gedreht hat.

Matt: Ja, mein jüngerer Bruder Tom.

Das war das erste Mal, dass du deinen Bruder mit auf Tour genommen hast. Ich meine, die Dessners (die Gitarristen Aaron und Bryce; Anm. d Red.) und die Devendorfs (Bassist Scott und Drummer Bryan) haben zwangsläufig ihren Bruder dabei – aber du warst bisher immer allein. Wie hat sich das angefühlt?

Matt: Der Film konzentriert sich zwar nur auf die Probleme, die wir als Band mit ihm hatten, aber ich habe es sehr genossen, ihn dabei zu haben! Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass er nun einmal neun Jahre jünger ist als ich und wir bisher nicht so viel Zeit mit einander verbringen konnten. Ich bin ja schon aufs College, als er gerade einmal neun war. Es war interessant, wieder zusammen zu leben, im Bus oder im Hotelzimmer. Bis dahin hatte ich nicht begriffen, wie sehr ich ihn eigentlich vermisst habe.

Dennoch sind wir zwei völlig verschiedene Typen. Das sieht man auch schon daran, dass er sich etwas ganz anderes davon versprochen hat, mit einer Rockband mitzureisen – und dann ging eben richtig viel schief. Ich möchte nicht genau drauf eingehen, was alles passiert ist, aber schlussendlich wurde er von uns gefeuert (lacht). Alles in allem war es eine strapaziöse, letztendlich aber schöne Erfahrung.

Was bedeutet es denn für The National insgesamt, eine Band zu sein, die aus zwei Brüderpaaren besteht?

Scott: Das Familien-Ding ist erst einmal zweitrangig, denn wir waren ja alle schon Freunde, bevor wir die Band gründeten. So viele gemeinsame Erfahrungen außerhalb der Band gemacht zu haben, das bindet dann natürlich noch stärker an einander. Die Band war ja dann zuerst auch nur ein Hobby und wurde erst später ernst. Aber wir hatten natürlich schon immer Spaß daran, gemeinsam Musik zu hören oder zu spielen. Das hält uns mit Sicherheit auf eine andere Art zusammen, als wenn wir fünf Typen wären, die außerhalb der Musik keine Beziehung zu einander haben.

Matt: Vielleicht hätten wir uns längst getrennt, wenn diese vier nicht wären. Grade in Zeiten von schmerzhaften Erfahrungen, in denen andere Bands sich aufgelöst hätten. Die Tatsache, dass wir diese Art von familiärem Zusammenhalt innerhalb der Band haben, hat uns geholfen, so manche zerbrechliche Phase zu überstehen. Obwohl ich der einzige ohne Bruder in der Band bin, glaube ich, dass das einfach eine maßgebliche Tatsache ist. Diese Erkenntnis kam so mit der Zeit, uns gibt es jetzt ja immerhin schon 14 Jahre. Früher konnte ich mir nicht vorstellen, dass es einen Unterschied macht, zwei Brüderpaare in der Band zu haben. Heute weiß ich, dass es unbezahlbar ist.

Heißt das, dass ihr euch ohne diesen Familien-Bonus spätestens zwischen "Alligator" und "Boxer" aufgelöst hättet?

Matt: Ich hätte diese zusätzliche Bindung jedenfalls nicht missen wollen. Mein Gefühl sagt mir, dass uns das so einiges erleichtert hat.

"Es ist immer gut, ein Risiko auf sich zu nehmen - so lange du keine Kinder hast"

Vielleicht rührt dieser Zusammenhalt ja auch ein Stück weit daher, dass ihr die Band unter ungewöhnlichen Umständen gegründet habt. Immerhin wart ihr alle bereits Ende Zwanzig und mitten im Berufsleben.

Matt: Ja, Scott und ich haben damals beide als kreative Leiter in einer Online-Werbeagentur gearbeitet.

Wie schwierig war es für euch, als der Punkt kam, an dem ihr euch bewusst entscheiden musstet: Normales Leben – oder Musiker?

Matt: Ich glaube nicht, dass diese Entscheidung so schwierig war. Es waren gute Jobs und wir hätten auch wohl jederzeit wieder anfangen können. Aber wir waren so neugierig, was die Band betraf. Das war aufregend. Und wenn du diese Chance vor Augen hast, dann fängst du natürlich an, deinen Job zu hassen. Weil wir das mit der Musik einfach ausprobieren wollten. Als wir dann wirklich gekündigt haben, war das eine ganz einfache Entscheidung. Eigentlich hat das sogar eher Last von unseren Schultern genommen.

Finanziell befanden wir uns dank der Jobs in einer ganz komfortablen Ausgangslage, so dass wir wussten, die nächsten Jahre über die Runden kommen zu können, selbst wenn wir nicht zehntausende Dollar verdienen würden. Wir mussten sozusagen nicht blind über eine Klippe springen, weil wir wussten: Wenn das Geld ausgeht, können wir diesen Abhang wieder hochklettern und ein bisschen arbeiten. Eigentlich haben wir genau das ein paar Jahre lang gemacht. (lacht) Zwischendurch immer mal wieder freiberuflich gearbeitet.

Scott: Ich glaube, das machen heute viele Bands. Besonders kurz nachdem sie sich gegründet haben. Das ist ja kein beständiges Geschäft. Bei uns hat dieses ausgewogene Verhältnis dafür gesorgt, dass wir uns in dieser Hinsicht nicht zerreißen mussten. Hin und wieder haben wir gearbeitet, aber immer nebenbei Songs geschrieben – mit einem Ziel vor Augen, das natürlich lange Zeit ziemlich unrealistisch erschien. Es fühlte sich trotzdem erstaunlich bodenständig an, von allem ein bisschen zu machen. Eben auch teilweise einem normalen Alltag nachzugehen. Unsere Songs bauen da auch ein bisschen drauf auf, und vielleicht können sich deshalb so viele Leute mit ihnen identifizieren.

Ihr hattet also jederzeit alles unter Kontrolle? Das klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein.

Matt: Es kümmerte uns einfach nicht! Wir haben ein paar Alben gemacht, dazu ein paar Tourneen gespielt – und es ist nichts Negatives passiert. Klar haben wir manchmal über den Worst Case nachgedacht. Aber dann sagst du dir: Im schlimmsten Fall verdiene ich kein Geld und muss in meinen alten Job zurückkehren. Und so hatten wir den großen Luxus, dass wir es uns einige Jahre lang erlauben konnten, zu scheitern (lacht). Aber ich denke eben, dass es immer gut ist, ein Risiko auf sich zu nehmen. So lange du keine Kinder hast, denen du eine Ausbildung finanzieren musst. Aber das mussten wir ja damals noch nicht. Das war wirklich keine große Sache! (lacht)

Stellt euch mal vor, das mit der Band hätte nicht geklappt. Was würdet ihr dann jetzt wohl tun?

Matt: Ich glaube nicht, dass unsere Leben grundlegend anders wären, als sie es jetzt sind. Wir definieren uns ja als Einzelpersonen nicht über die Band. Ich würde wahrscheinlich irgendwo als Designer arbeiten und wäre mit Sicherheit auch mit derselben Frau verheiratet. Die meisten Dinge in meinem Leben hätten sich einfach genau gleich zugetragen.

Weil das alles vor The National passiert ist?

Matt: Einzig die Prioritäten, für was ich meine Zeit widme, wären anders. Glaube ich zumindest.

Und du würdest vielleicht Lyrik schreiben oder so etwas in der Art.

Matt: Weiß ich nicht, vielleicht würden wir trotzdem noch Platten machen. Auch wenn der Erfolg ausgeblieben wäre. Der einzige Unterschied zu früher ist ja, dass wir inzwischen in größeren Locations spielen und uns mehr Leute zuhören. Aber auch, als das noch nicht der Fall war, haben wir es auf dieselbe Art und Weise genossen, Musik zu schreiben und ins Studio zu gehen. Wahrscheinlich wären unsere Alben genau gleich, nur würde sie niemand hören (lacht). Ich glaube auch nicht, dass unser kleiner Erfolg unser Songwriting in irgendwelcher Art beeinflusst hat.

Macht ihr euch eigentlich trotz des großen Hypes um euch manchmal Gedanken um das Ende der Band? Einfach ganz kontrolliert einen Schlussstrich zu ziehen, wie R.E.M. oder James Murphy?

Matt: Ich finde es auf jeden Fall beeindruckend, was R.E.M. und LCD Soundsystem getan haben. Aber ich kann das jetzt nicht direkt auf uns beziehen. Ich habe vorhin erwähnt, dass The National auch schon Phasen durchgemacht haben, in denen wir kurz vor der Trennung standen. Ich denke eigentlich, dass es ganz normal ist, sich als Band von Zeit zu Zeit Gedanken über eine Trennung zu machen. Da sind wir keine Ausnahme. Das ist an sich aber eine gute Frage. Was ich dazu sagen kann ist lediglich, dass wir keine Band sein wollen, die 300 Tage im Jahr tourt. So will einfach keiner von uns leben.

Wir haben inzwischen alle Familien und möchten uns um sie kümmern. Wir möchten ja in erster Linie nicht Musiker, sondern gute Väter und gute Ehemänner sein. Zu touren ist dem natürlich nicht zuträglich. Deshalb denke ich, dass wir in Zukunft nicht mehr so viele Konzerte spielen werden. Oder mehr Pausen zwischen den Dates einlegen werden, worauf wir ja inzwischen schon achten. Natürlich wäre es toll, wenn wir noch fünf Platten machen und die Band noch zehn Jahre weiter führen könnten, aber genau wissen, was passiert – das kann man nicht.

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5 Kommentare mit 67 Antworten

  • Vor 3 Jahren

    Sehr schön persönliches Interview, man hat das Gefühl, der Band ein Stück näher gekommen zu sein.

  • Vor 3 Jahren

    Ich möchte die jetzt auch endlich mögen. Gibt's mal ein paar Anspieltipps?
    Oder auch gerne ein paar Worte zu den Alben. Welches sei für den Einstieg empfohlen, welches ist euer liebstes?

    • Vor 3 Jahren

      Einsteigen auf jeden Fall mit High Violet. Absolut harmonisches Meisterwerk. Fuer mich das zweitbeste Album der noch jungen 10er. Trouble Will Find Me hatte zwar auch 2,3 grandiose Songs, jedoch besitzt die Platte nicht die Magie von High Violet :P

    • Vor 3 Jahren

      Weil ich hier prinzipiell niemandem jemals zustimmen werde, sag ich "Boxer". Kenne die ersten 3 Alben von The National aber bis heute nicht, und die letzten 3 (Boxer - High Violet - Troble...) stehen sich stilistisch sehr nahe. Hat bei dieser Band wohl auch damit zu tun, mit welchem Album und in welcher "Lebensphase" man sie kennenlernt. Im Prinzip ist "High Violet" das rundere, noch melodischere "Boxer", während ich bei "Troble..." schon an manchen Stellen das Gefühl entwickle, der Stoilk sei weitgehend ausgereizt, der Bogen nahe der Überspannung...

    • Vor 3 Jahren

      Kaufe ein u für Troble und was zum Henker ist ein Stoilk?
      "Es tut uns leid, aber ihre Finger sind zu fett für die Wahltasten ihres Telefons!"

    • Vor 3 Jahren

      Yeah, soulburn... Ich gehöre auch zur "Boxer"-Fraktion. "Fake Empire" und "Mistaken For Strangers" rechtfertigen den Kauf schon.

    • Vor 3 Jahren

      Prinzipiell sind aber alle Alben gut, wobei ich das Debüt nicht kenne.

    • Vor 3 Jahren

      Moin jenzo,
      freut mich echt, dich in den letzten Wochen hier wieder öfters gelesen zu haben. An den üblichen verdächtigen Plätzen, versteht sich - APC, Mogwai, The National. Die Größe der Schnittmenge finde ich immer wieder beeindruckend :D
      Ja, regelmäßiger wäre echt fett für den Austausch und das Wachstum der Bibliotheken, aber fb kommt für mich leider definitiv nicht mehr in Frage...

    • Vor 3 Jahren

      Apropos Schnittmenge, genau deshalb hab ich gefragt. Geht einfach nicht, dass alle, mit deren Musikgeschmäckern ich konform gehe, diese Band feiern und ich einfach nicht mitreden kann.
      Boxer und High Violet sollen es dann sein. In dieser Reihenfolge.

    • Vor 3 Jahren

      Alternative, soulburn?

      Ich hätte da noch eine Band, die ich gerne in unsere Mitte nehmen würde, weil die einfach sensationell gut sind und trotzdem kaum jemand kennt.
      VESSELS!

    • Vor 3 Jahren

      Vessels gehen schwer in Ordnung, erinnern mich aber teilweile zu sehr an God Is An Astronaut. Und da bin ich sehr fanboyig.

    • Vor 3 Jahren

      Danke. "The Trap" und "Monoform" auf YT angecheckt, "Helioscope" 2LP+CD Bundle bestellt. Aus Leeds, hmm? Sympathisch. Ein bissl wie "Russian Circles", mit erweitertem Klangkosmos durch diese Orgel-/Synthie-Sachen. Fein, fein!

      Ja social networking ist bei mir wieder auf Szeinzeitniveau... Als "Privatperson" im Netz aktiv bin ich momentan wirklich nur hier hin und wieder. Empfehlungen abseits von fb?

    • Vor 3 Jahren

      Eigentlich gar nicht. "Helioscope" war wesentlich eigenständiger als das Debüt und die letzten beiden Songs (Cover "Sky Was Pink" und "Elliptic") brennen mir die Mütze weg.

      http://www.youtube.com/watch?v=_GFc4RZtnj8

      http://vesselsband.bandcamp.com/music

    • Vor 3 Jahren

      Okay, was für ein Übertrack ist "Elliptic" bitte?

    • Vor 3 Jahren

      Jemand von euch mal die zweite "The Oscillation" aus diesem Jahr gehört? Wurde hier glaub ich nirgends bisher erwähnt. Gehört zu meiner Top-20 Heavy Rotation aus 2013...

    • Vor 3 Jahren

      "Altered Beast" ist auch ein Übersong, soulburn.
      Support von Oceansize, sonst wären die voll an mir vorbeigegangen. Entwicklung geht aber stark zum Elektronischen, bleiben trotzdem durchaus vielversprechend.

      Keine Ahnung. Die sollten mal die lautbar wiedereröffnen.
      Ich bin auch nur hier... oder halt fb, aber da bin ich eh musikorientiert, habe da vielleicht 40 Kontakte: und von denen mind. 10 reine Internetfiguren. :D

    • Vor 3 Jahren

      Pro lautbar.

      Apropos Oceansize, gab's eigentlich mal irgendwelche Neuigkeiten zu British Theatre? Die ersten beiden EPs haben schon gut getaugt.

    • Vor 3 Jahren

      "The Oscillation"?
      Kenne ich gar nicht, schnipp' ich gleich mal an.

      Was dieses Jahr gut ging waren we.own.the.sky aus Griechenland. Geben dem Post Rock zwar keine Impulse, aber die EP (besonders der Opener) geht echt gut.
      http://www.youtube.com/watch?v=QFfvitxaxxU

      Gibt's bei bandcamp für den symbolischen Euro.

    • Vor 3 Jahren

      Da gibt's Lebenszeichen?
      Nur mitbekommen das Vennart und... Gambler bei Biffy Clyro mitmischen.

    • Vor 3 Jahren

      Vennart und Gambler halt. :D Deutlich elektronischere Richtung.

    • Vor 3 Jahren

      Krass, muss einer der wenigen Deutschlandbesuche von Oceansize gewesen sein, wo ich nicht hin bin... hab die 5x während ihrer aktiven Zeit gesehen. 1x open air in Ulm auf'm Obstwiesnfestival. Als verdammter Headliner auf der verkackten Mainstage! Alter, der Sound... indoor nie wieder erreicht. Sie schlossen das Set mit "Saturday Morning Breakfast Show", währenddessen erste Sturmböen in der Abenddämmerung zur Nacht hin ein heftiges Gewitter ankündigten... Mit den letzten Tönen brach es dann auch langsam los.... Diese Atmosphäre werde ich mein ganzes Leben nicht vergessen.
      Die hatten gerade erst die Effloresce und die MFN-EP draußen, konnten gar nicht fassen, dass man sie dort als Headliner geholt hatte. So kam ich in den Genuss des kompletten Debüts live, ohne die Interludes allerdings. Dem Booker würde ich auch heute noch die Füße küssen!

    • Vor 3 Jahren

      War jetzt die letzte Tour gewesen. "Saturday Breakfast" gab's leider nicht, dafür aber "Women Who..." und die Großartigkeit von "Silent/Transparent" durfte ich dann erst an diesem Abend erkennen.

      Das British Theatre-Zeug weiß zu gefallen, Morpho!

    • Vor 3 Jahren

      Soul, wenn ich dich jetzt einen Wichser nenne, darfst du zurecht davon ausgehen, dass ich nur neidisch bin.

    • Vor 3 Jahren

      The Oscillation sind häufig greifbarer, aber dennoch sehr trippig, psychedelisch. Nicht so weit draußen wie Acid Mother Temple, eher noch an moderneren Rock-Soundgewändern orientiert.

      Wenigstens hört man Vennart bei BT mal wieder singen. Oceansize und Isis sind meine persönlichen Favs aus dem letzten Jahrzehnt, both disbanded :(
      Und "Palms" war definitiv kein adäquater Isis-Ersatz. Und dass trotz Chino plus 3/5-Isis. Gott, da wäre so viel mehr drin gewesen...

      Ebensowenig ist BT Ersatz für Oceansize. Dass mit dem Wichser is schon recht so. Zählt zu meinen Top-3 Konzerterlebnissen überhaupt ;)

    • Vor 3 Jahren

      Ersatz sicher nicht, aber immerhin ein kleines Trostpflaster. War damals eine düstere Zeit, als ich Oceansize gerade zu mögen angefangen habe und sie sich ca zwei Wochen aufgelöst haben. :D
      Dabei hatte ich die Pure Reason Revolution Trennung noch nicht verdaut. Mit mir kann man's ja machen.

    • Vor 3 Jahren

      *zwei Wochen später

    • Vor 3 Jahren

      Bei Pure Reason Revolution bin ich irgendwie am Gesang gescheitert. Kann das sein?

    • Vor 3 Jahren

      Hier gerade Super-GAU. Frau im Bett, Fernbedienung weg. :(

    • Vor 3 Jahren

      Zumindest bei der männlichen Stimme (Jon) könnt ich nachvollziehen, dass die nicht jedermanns Fall ist.
      Chloe geht runter wie geschmolzene Butter.
      Mein Lieblingssong ist The Exact Colour vom Erstling "The Dark Third". Gibts aber nirgendwo zu streamen. :\

    • Vor 3 Jahren

      Ja, PRR... Jon kann schon nerven, auch mich. Hab gerade mal nachgeschaut, Chloe Alper nimmt wohl gerade ein Solo-Album auf, u.a. mit Tom Bellamy von "The Cooper Temple Clause".
      Oh ja, die hatten auf "See This Through and leave" und auch auf "Kick up the fire, and let the flames break loose" so ihre Momente, da hab ich heute noch so Sachen wie den "mit der EX abrechnen"-Hit "Did you miss me?" in diversen Playlists, das könnte also was werden...
      Liebstes PRR-Album: "Amor Vincit Omnia". Ich bleibe halt gern unberechenbar :D

    • Vor 3 Jahren

      Ich mach' mich mal auf die Suche.
      Hatte zwei Alben mal auf der HD, dann irgendwann gekickt.

    • Vor 3 Jahren

      AVO war deutlich unterschätzt. Sind n paar unsägliche Nummern drauf (Disconnect), aber mit Victorious Cupid, Deus Ex Machina (trotz falscher Betonung von "Machina") und Les Malheurs auch ein paar satte Überdinger.

      Womit wir bei meinen besten Konzerterlebnissen wären. Lag aber mehr daran, dass man mit PRR auch schon mal zusammen einen trinken und sich unterhalten konnte. Chloe hat sich bei mir ne Kippe geschnorrt, obwohl sie aufgehört hatte, ein Plek signiert und mich bei einem späteren Auftritt wieder erkannt, mit der Anmerkung "Where's my plek?!"

      Ich konnte drei Tage nicht schlafen und hab mir Hochzeitsphantasien ausgemalt.

    • Vor 3 Jahren

      Okay, bis zum mächtigen Synth-Bass von PRRs "Les Malheurs" ging's noch, dann wummerte es von zwei Seiten aus gegen die Wände... Zeit, auf die Kopfhörer umzusteigen, auf abendlichen Besuch von den Schlümpfen kann ich echt verzichten, hmpf :/

    • Vor 3 Jahren

      Und ein Foto mit ihr hab ich auch noch, aber da seh ich as beschissen as can be aus.

    • Vor 3 Jahren

      So, und jetzt bist du der Wichser, Morpho.
      So nahe bin ich nur mal Ende der Neunziger Anette von The Gathering gekommen. Zusammen mit nem Kumpel und ner Klassenkameradin haben die uns nach dem Auftritt in der Batschkapp noch in ihren Tourbus mitgenommen. Da hat der Drummer mit einem stolz verkündeten "Ich bin Holländer!" dick einen mit uns geraucht. Anette rang sich ein Lächeln für Fotos ab, signierte noch CDs aber verzog sich direkt in ihre Koje im Bus, während wir mit den anderen im hinteren Teil des Busses noch anderthalb Stunden klönten, soffen und uns verarschen ließen, ganz Fan halt.

      Hochzeitsphantasien zerschlugen sich nach diesem Abend erst Jahre später mit Anettes eher seichten Solo-Alben...

    • Vor 3 Jahren

      Ich möchte kurz festhalten: ihr seid beide Wichser - und zwar ganz große. Leider kann ich dazu nicht mehr beitragen.

    • Vor 3 Jahren

      Oh die Giersbergen ist auch en lecker Mädsche. :D
      Ich gehör auch glaube ich zu ner Minderheit, dafür dass ich finde, dass sie die paar Devin Townsend Songs auf Addicted deutlich aufgewertet hat.

    • Vor 3 Jahren

      Nee, zu der Minderheit zähle ich auch. Für Devin war es definitiv nicht der miefigste Haufen und Anette kam endlich mal wieder eindringlich und intensiv rüber nach einigen, für meinen Geschmack, sehr mauen musikalischen Jahren.

      @jenzo: Sooo sorry. Not :D

    • Vor 3 Jahren

      Man muss mir zugute halten, dass ich nie einen Hehl daraus gemacht habe, was für ein Wichser ich bin. :D

    • Vor 3 Jahren

      Ich bin der Typ mit dem spießigsten Background des laut-Universums. An dieser Bürde werde ich irgendwann noch zerbrechen. :D

    • Vor 3 Jahren

      Hey, es ist nicht so, als wäre das einfach, hier ständig den dünkelhaften, selbstverliebten und zeitweise subtil herablassenden Bildungsbürger, der sich aus kaputten Assiverhältnissen stammend alleine hochgearbeitet hat, zu geben. Gefühlt ist das schon method acting :D

    • Vor 3 Jahren

      Vom Broken Home Kid zum Selfmade Man. Man muss schon mal selbst den Asphalt geküsst haben, dann weiß man es gleich viel mehr zu würdigen, auf andere am Boden eintreten zu können.
      True Story.

    • Vor 3 Jahren

      Wir haben es schon alle schwer im Leben... :D

    • Vor 3 Jahren

      Wir bekommen hier irgendwann alle Cyberpsychosen, von denen niemand mehr unterscheiden kann, ob man das alles selbst erlebt hat oder einem die Erfahrungen anderer in den Kopf gepflanzt wurden.

    • Vor 3 Jahren

      Hehe... na ja, ich trete glaube ich nur hier öfters mal um mich. Na gut, in diversen Freundes- und Kollegenkreisen bin ich auch schon mal durch fiese "rants" aufgefallen, zumeist war ich da hungrig oder müde, was aber keiner wusste... Ach fuck, eigentlich bin ich sogar ein ziemlich launischer Bastard, aber diesen Schwung im Affekt setz ich im "echten" Berufs- und Privatleben in stimmungsentsprechende Taten um, die mein Karmakonto insgesamt auf nem stets ausgeglichenen Level halten, denk ich :)

    • Vor 3 Jahren

      Falls ich jemals behaupte, ein musikalisches Genre in meiner Gegend etabliert zu haben, muss mich jemand erschießen.

    • Vor 3 Jahren

      Oh mein Gott jenzo, da können wir uns nach allem hier bisher erlebtem wirklich noch ausreichend von distanzieren.. oder? Ist das Morpho, der mir da widersprechen wird? Seht ihr den gelöschten Kommentar in diesem Thread auch? Fängt es schon an? Der Rauchmelder! Alle 15 Sekunden blinkt der und schießt dabei ein Foto, was zur NSA geschickt wird! Wusstet ihr das? Die haben das Gesetz zur Rauchmelderpflicht in rheinland-pfälzischen Schlafzimmern überhaupt erst ins Gespräch gebracht, genau wie die Sinnhaftigkeit eines Handys, wo man den Akku nicht entfernen kann, so dass man es immer überwachen kann!

      Wer ist denn bei dieser Dauerüberwachung nicht psychosegefährdet? :D

    • Vor 3 Jahren

      Aber mal ohne Scheiß: Wenn es wirklich so weit kommt, dass die Post bald von Drohnen ausgeflogen wird, dann glaubt mal bloß nicht, dass es denen dabei auch nur eine Sekunde lang um die Post geht. Kameras an den Kreuzungen reichen nicht mehr, die müssen jetzt direkt zu uns an die Haustür fliegen. Am besten die Entgegennahme des Päckchens mit nem Fingerabdruck bestätigen.

    • Vor 3 Jahren

      Düster sind die Aussichten, in deren Betrachtung man einem George Orwell beinahe Phantasielosigkeit vorwerfen möchte...

    • Vor 3 Jahren

      Sobald die erste Drohne über das beschauliche Mendig fliegt, wird der lautuser aus der Deckung gehen und ich endlich wissen, in welchem Nachbarkaff der haust.... und bevor hier jemand etwas anderes behauptet: ich habe den Cross Over erfunden, weil ich ein paar Milli Vanilli-Tapes rückwärtslaufen und ließ. True Story. :D

    • Vor 3 Jahren

      Wo er wohnt, wirst du an den schwarzen Rauchschwaden erkennen, wenn er die Bastarde mit seiner Kleinkaliber vom Himmel zimmert.

    • Vor 3 Jahren

      Ach, bis dahin hab ich es als Vertreter meiner Partei, Die PARTEI, längst in den Stadtrat geschafft, annektiere den Elsass, trete das Saarland ab an... wer immer das Saarland haben will ab und erkläre die Pfalz zum souveränen Staat innerhalb der EU mit drohnenfreiem Luftraum. (Not so) True Story.

    • Vor 3 Jahren

      Ich werde Kopfgeldjäger für Drohnen. Muss mich nur noch für einen Look entscheiden. Dog the Bountyhunter oder Boba Fett?

    • Vor 3 Jahren

      Create smething completely new by mixing them up! :D

    • Vor 3 Jahren

      Hmm, stylischer Helm, Jetpack, Theme Song von Ozzy Osbourne und so Zeilen wie "du bist vom rechten Pfad abgekommen, Drohne. Finde Jesus und er wird dir vergeben!"

      Das wird's. :D

    • Vor 3 Jahren

      Ich hätte in meinem Staat auch noch nen Platz für einen Anti-Drohnen-Minister. Er sollte allerdings skaten und Curbs waxen können, um für das Amt ausreichend qualifiziert zu sein. Ein Praktikum, währenddessen man ein Musikgenre in einer bestimmten Region etabliert hat, wird ebenfalls gern gesehen im Lebenslauf.

    • Vor 3 Jahren

      Dog. Muss sich nur 'ne zuverlässige Bitch finden, die Dein Sidekick wird.

    • Vor 3 Jahren

      So oder so ähnlich werden Posten schließlich auch in lupenreinen Demokratien vergeben, dachte ich.

    • Vor 3 Jahren

      Ich werde weiter daran arbeiten, von meiner Familie als Menschengott wahrgenommen zu werden, der irgendwann die Region unterjocht und zum kollektiven Selbstmord aufruft, um von Ufos gerettet zu werden.
      Aktuell könnte ich davon kaum weiter entfernt sein.

    • Vor 3 Jahren

      Mein Angebot: Wir annektieren auch die Eifel, du wirst Familien-, Kultus- und Ethikminister. Leider liegt da der Hunsrück dazwischen. Niemand will den verkackten Hunsrück, was für eine gottverlassene und bald auch menschenleere Elendsgegend! Der Hunsrück, wahrlich das Mordor von Rheinland-Pfalz!

    • Vor 3 Jahren

      @Soul, und für die Unterhaltung im Parlament sorgen Gothminister.

    • Vor 3 Jahren

      Obacht, de haben ne echte Machine an der Gitarre... höhö... *hust* ähem, Zeit für's Bett. Es wird seicht, das Fahrwasser...

    • Vor 3 Jahren

      Ich bin prinzipiell für jede Scheiße offen. :D
      So, ich seil' mich auch mal ab. Wünsch' euch was, Männers. Frohe Feiertage und so! :)

    • Vor 3 Jahren

      Ebenso. Und danke für die Empfehlungen, die ich heute aus allen Richtungen aufschnappen konnte. Mit Vessels "Elliptic" hab ich die Dauerrotation der nächsten Tage gesichert. :D

    • Vor 3 Jahren

      @ Morpho: Frag mich nicht warum, aber eigentlich sollte ich The National nicht mögen. Ist mir selbst ein Rätsel, warum ich sie dennoch mag.Ich find den Sound und die Texte toll.....

      Für den Einstieg: Boxer ist sehr nice

  • Vor 3 Jahren

    krass, wie entspannt und bescheiden die jungs sind, wie sie sich einfach mal null stressen lassen und ihr (qualitativ hochwertiges) ding machen machen, ohne sich was drauf einzubilden. daraus kann nur gute musik entstehen. auf die nächsten 5 platten und 10 jahre, wie der gute matt sagt :)

  • Vor 3 Jahren

    Also mir kommt dieses "Wir sind sowas von gar nicht Mainstream und angekommen" zu Anfang des Interviews etwas komisch vor. Musikalisch sind die über jeden Zweifel erhaben, klar, aber die sind doch (zumindest für meine Begriffe) ein mittlerweile echt großer Act mit null Anspruch auf Geheimtipp-Referenzen.
    Natürlich ist da noch Luft nach oben, aber die bewegen sich doch schon ganz klar im Mainstream- bzw. Big-Biz-Radar.

    • Vor 3 Jahren

      ich denke, sie meinen die medien des mainstreams, radio & TV, wo sie doch wirklich kaum gespielt werden. "kaum", weil ich sie mal bei irgendwelchen late-night-talkshows in den usa live hab spielen sehen. hatte sie damals über "fake empire" durch ne freundin kennen gelernt, die mir ihre favoriten vorgespielt hatte, nicht durch radio oder TV. der name der band war mir allerdings damals schon im internet häufiger begegnet - allerdings eben, weil ich in entsprechenden relativ speziellen musikalischen nischen unterwegs war und da dann der name aufkam. das internet spricht die band ja auch an als für ihre karriere förderliches medium, von dem newcomer-bands vor 20 jahren noch nicht derart profitieren konnten. ich begegne der band auch heutzutage nur im internet, wenn ich gezielt nach ihnen suche, nicht zufällig, nicht durch radio-beschallung, thematisierung bei irgendwelchen pop-news oder im fernsehen. unter genre-freunden sind the national allerdings natürlich kein geheimtipp mehr.

  • Vor 3 Jahren

    Morpho:

    High Violet hat mich in Ihren Bann gezogen.
    Suche mal nach Bloodbuzz Ohio, oder Lemonworld, oder Sorrow oder oder...

    Ein Lied besser als das andere.