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The Dillinger Escape Plan

Schneidend brutale Riffs, körnige Verzerrer, durchgeknallte Soundgoodies, überdrehtes Gebrüll und doch ein, wenn auch gut verstecktes Talent für Hymnen. Die Attacken des Dillinger Escape Plans sind einfach extraordinär. Und wer sie schon mal live erlebt hat, weiß das.

Basser Liam Wilson sprach mal von einer "schockierenden Erfahrung" in Bezug auf die Gigs seiner eigenen Band. Das darf man getrost wörtlich nehmen. Die Amis setzen aber bei aller Brutalität nicht nur auf bloße Aggressivität: Ihr Hardcore-Metal-Fusiongewitter - zuweilen mit Jazz- und Industrial-Einsprengseln versehen - verlangt den Protagonisten doch einiges an technischen Fertigkeiten ab, setzt schnelle und Halftime-Parts gegeneinander und spielt mit Spannung respektive Dynamik.

Dieses Brett geht so ab, dass man am Instrument kaum Zeit zu überlegen hat: Für nicht wenige gilt die Combo um Fronter Greg Puciato gar als eine der besten Livebands überhaupt.

Schade nur, dass sie mit dem aktuellen Album "Dissociation" nun auf Abschiedstour gehen: Last exit - die Dillingers werden bald Mathcore-Geschichte sein. Man habe alles gesagt, was es zu sagen gebe, so ungefähr lautete die Begründung.

Und das ist in der Tat nicht wenig - drum sollte man sich diese "Erfahrung" unbedingt noch ein letztes Mal live geben!

Termine

So 29.01.2017 Hamburg (Markthalle)
Fr 10.02.2017 Berlin (Columbia Theater)
Di 14.02.2017 Leipzig (Conne Island)
Mo 20.02.2017 München (Backstage)
Fr 03.03.2017 Wiesbaden (Schlachthof)
Sa 04.03.2017 Köln (Gloria)

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