Porträt

laut.de-Biographie

The Broken Beats

The Broken Beats sind der Geheimtipp 2003. Mit dem Debüt "The Weather Beats The Rhythm" ernten sie für ihre bunte, ausdrucksstarke Pop-Avantgarde zahlreiche Lobeshymnen. Kim Munk ist der poetische Vagabund und Augenmerk der dänischen Gruppe aus Aarhus. Er zitiert gerne die Musikwelt von Künstlern wie Eels, Beck und Calexico, oder greift tiefer in die 60s und 70s Singer/Songwriter-Kiste von Bob Dylan bis zu den Beatles.

Das feste BB-Line Up-Komitee besteht aus Kim Munk (Gesang, Gitarre, Chor), Maria T. Wachmann (Bass, Gesang, Chor), Nis Klougart (Gitarre, Chor; Mads Tønder (Schlagzeug, Chor), Leif Sommermeyer (Fender Rhodes, Piano, Mellotron, Chor) und diversen Gastmusikern, die mit Bläsern, Stimme und anderen Instrumenten die undefinierbare Schwingung der Broken Beats unterstützen. Schrulliges Auftreten, lässige Rhythmen, cooler Gesang und multiinstrumentale Begleitung sind das Markenzeichen der schrillen Dänen. Die meisten Songs stammen aus der Feder von Kim Munk, der angeblich nicht mehr besitzt als eine Akustikgitarre, eine Mundharmonika und ein altes Lederportemonnaie, in dem er seine zahlreichen Notizen, Zeichnungen und ca. 200 Songs aufbewahrt.

Seine verträumten, melodischen Lieder spielt Munk mit großer Leidenschaft und viel Herz, und nicht nur in seiner dänischen Heimat in immer größeren Hallen. Auch in Deutschland wächst die Fangemeinde. Und wie es sich für außergewöhnliche Kunst-Musiker gehört, wechselt dabei die Anzahl der Musiker auf der Bühne stetig. Mal sind es nur vier, acht oder bis zu vierzehn Menschen auf engem Raum, die fröhlich-feiernd durch den Abend grooven. Wenn man Pech hat und als Zuschauer in der ersten Reihe steht, muss man damit rechnen, zum großen Finale auf die Bühne gezerrt zu werden. Hier singt und tanzt man dann, Arm in Arm, bis spät in die Nacht. Der grandiose Chorgesang ist ein weiterer, positiver Eindruck dieser lustigen Vagabunden, die auch gerne mal die Nacht zum Tage werden lassen und so manchen After-Show Party-König in Grund und Boden trinken. Skol.

Party und jede Menge Spaß ist bei Broken Beats immer angesagt. Überall, wo die lebendigen Dänen auftauchen, macht sich auf der Bühne eine mitreißende Euphorie breit. Schon so mancher Hauptact hat es dabei nicht einfach, nach der extravaganten, selbstbewussten BB-Show die Menge weiter bei Laune zu halten. Egal ob bei Darren Hayman (Hefner), Superpunk, Klee, Angelika Express, Mia oder The Robocop Kraus, das Publikum tobt und ruft dem wilden Support noch lange hinterher.

Auf den Platten der Broken Beats lässt die Hysterie allerdings etwas nach. So gar nicht eindrucksvoll und mitreißend klingen sie für manche Ohren. Keine wirklichen Hits aus der rauen See Skandinaviens. Ihr zweites Album "Them Codes ... Them Codes" erscheint 2005 und erhält wieder zahlreichen Applaus. Erneut präsentieren Munk und seine Rasselbande eine vielseitige Mischung diverser Genres und beliebter Popelemente, die nicht ganz so lange hängen bleiben. Vielleicht wäre eine DVD-Veröffentlichung demnächst spannender und würde auch die kritischen Ohrfetischisten vollends überzeugen.

Das chaotische Touren fordert seinen Tribut, etliche Bandmitglieder verabschieden sich. Doch Munk bündelt die eigenen Energien noch ein weiteres Mal. Mitte 2007 erscheint mit "In The Ruin For The Perfect" das dritte Studioalbum. Zu den alten Bekannten Klougar, Tønder und Sommermeyer gesellen sich Line Hoeck am Bass, Rick Heart für Pedal Steel und Banjo und Lise Blaase als zusätzliche Sängerin. Die Single "Essentials" läuft im dänischen Radio, die Band tourt den gesamten Sommer durch Europa, inklusive zahlreicher Stopps in Germany.

Alben

  • The Broken Beats

    Deutsche Seite: Schrullig, schlicht, schön und etwas schlampig.

    http://www.brokenbeats.de
  • The Broken Beats

    Offiziele Bandpage: Nette Sammlung an unveröffentlichten Songs, Videos und semiprivaten Pics.

    http://www.thebrokenbeats.com/
  • Broken Beats Space

    Tourdaten und Einträge von Fans und Freunden.

    http://www.myspace.com/thebrokenbeatsdk

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