Porträt

laut.de-Biographie

The Amenta

Wer schon mal im australischen Sydney war, könnte eigentlich den Eindruck gewinnen, dass dort nur ganz relaxte Menschen herum laufen. Allerdings scheint es ein paar zu geben, die jede Menge Wut im Bauch haben, denn wie könnte man sonst eine extreme Metal-Band wie The Amenta gründen?

Anscheinend muss man nicht nur Wut im Bauch, sondern auch eine Vorliebe für kurze und knappe Pseudonyme haben. Die Mitglieder von The Amenta haben sich nämlich Namen wie Cessium 137 (Vocals), Dis (Keyboards), En (Gitarre), Un (Bass) und De (Drums) gegeben. Zur Zeit der Gründung 2002 bewegen sie sich weitgehend im brutalen Death Metal, integrieren aber mehr und mehr diverse Industrial-Elemente in ihren Sound und geben im gleichen Jahr eine Kostprobe in Form der "Mictlan"-EP

Auf ihrem ersten offiziellen Longplayer "Occasus" sind schon leichte Ambient-Klänge zu hören, was ihr Spektrum nicht nur deutlich erweitert, sondern den Australiern im britischen Kerrang! den Platz des besten Newcomers einbringt. Im Mai 2006 entschließt sich Cessium 137 The Amenta zu verlassen. Sein Nachfolger hört auf den Namen Re und zeigt auf den Touren mit Akercocke und The Berzerker und wenig später mit Behemoth, dass er die Band mit neuem Elan versorgt.

Bevor ein neues Album erscheint, gibt es die DVD "Virus", der in der limitierten Auflage noch die beiden Neuauflagen von Occasus und Mictlan beiliegen. Vier Jahre nach dem Debüt ist es endlich soweit und Ende Oktober 2008 veröffentlichen sie die zweite Scheibe "n0n".

Alben

The Amenta - n0n: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2008 n0n

Kritik von Michael Edele

Unstrukturierter, wirrer und brutaler Krawall für Krachfetischisten. (0 Kommentare)

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