London im August 1975: Alan Parsons und Eric Woolfson sind entnervt. Die Soundtüftler nehmen gerade "The Fall Of The House Of Usher" auf. Etwas fehlt ihrer Neo-Klassik-Suite zur schaurigen Poe-Atmosphäre: donnerndes Gewitter. Zu ihrem Verdruss bietet der Hochsommer nicht das kleinste Wölkchen weit …

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  • Vor 6 Monaten

    Sehr gut geschriebene Rezension. Endlich wieder eine Band bzw. Album die ich abhaken kann. Habe erst letztens auf 3Sat ein Symphonie-Orchester trifft Parsons Konzert gesehen, leider haben sie gar nichts von diesem Album gespielt nichtmal den Raven.

  • Vor 6 Monaten

    Völlig zurecht der MS für APP! Trotzdem vergessen wurde, das APP mit dem Album quasi das Destillat für den Übergang von LP zur CD lieferten. Jeder der aufgeschlossen war gegenüber der CD als neues Medium, hatte es als Referenz im CD Turm zu der Zeit (87) und zwar ganz oben. Referenz in so weit, das viele meinten durch die Neuabmischung sei es APP gelungen CD`s nicht so kalt klingen zu lassen. Wir erleben aktuell ja auch einen Übergang bei den Medien, physische Datenträger zum Stream. Gibt es da auch ein Destillat – Produkt? So weit ich weiß nicht, also ist Tales auch ein letzter seiner Art.

    Dann noch eines, für viele gilt das I Robot als „erstes“ Album von APP. Das liegt unter anderem daran, das Tales auf einem anderem Plattenlabel erschienen ist und es da wohl bezogen auf Marketing einige Auseinandersetzungen gab. Ob die nun beigelegt sind, vermag ich nicht zu sagen.

    Gruß Speedi

    • Vor 6 Monaten

      guter punkt!
      in der tat ist app - zusammen mit dire straits "brothers in arms" - die ewige urreferenz für das damals neue cd-medium.

      ich hatte kurz überlegt, ob ich das erwähne. so in der art, wie in der rezi zum "brothers in arms"-meilenstein. habe mich dann aber bewusst dagegen entschieden. das passte irgendwie nicht in den textfluss, dessen fokus hier explizit auf 1975 lag.

      für solch wichtige ergänzungen sind die kommentarspalten ideal. danke fürs erwähnen.

    • Vor 6 Monaten

      Ich hab die Scheibe als LP. Sie war damals in der Low Price Kiste, wahrscheinlich weil CDs angesagter waren.

    • Vor 6 Monaten

      Dire Straits ihr Bruder war für mich nie ihr Stein, das ist bei mir „Love Over Gold“ allein schon wegen „Telegraph Road.“ Übrigens das auf CD und das Gitarrensolo (ab 9:36 Knopfler All Time Gitarrengott) bzw. das entfernte Gewitter am Anfang, als wenn der Blitz neben dir ein einschlägt, Hammer. So eine Weite und Klarheit ist mir nie wieder unter gekommen, auf keiner CD danach und das bezieht sich nicht nur auf DS.

    • Vor 6 Monaten

      Wenn der Textfluss auf 1975 lag, wieso wurde dann Orson Welles erwähnt? Das Original-Album hatte den doch gar nicht drauf sondern erst die Neu-CD-Auflage, wenn ich mich richtig erinnere?
      Ansonsten super Album, immer noch Gänsehaut!

    • Vor 6 Monaten

      Meuri wieder heftig am abstylen, naise!

    • Vor 6 Monaten

      Hab um 80ig rum die LP gekauft, die ist zwar nicht mehr da aber ich mein Orsen Wells war auf der schon drauf. Und man nennt mich auch Elefant!

      Gruß Speedi

    • Vor 6 Monaten

      Und Orsen Welles unerwähnt lassen, einen der größten Filmschaffenden des letzten Jahrhunderts? Unmöglich!!!

    • Vor 6 Monaten

      Yo Meuri, Orson Welles wird zufällig auch gerade im Chat thematisiert. Komm ma rum.

      https://webchat.quakenet.org/
      Channel ist #gromky

    • Vor 6 Monaten

      Ey während deine Freundin denkt: Wird Zeit dass ich mich mal wieder im Bett mit Jack Orsen wälz'/
      Isst du mit Kaas und einem anderen Orson Wels/

      prrrrrrrrrrrr

    • Vor 6 Monaten

      Kann nicht sein. Orson Welles kam erst auf die 1987 erschienene CD-Fassung drauf. Quelle: Wikipedia und mein Gedächtnis. Fand ich als Fanboy nämlich doof und ich musste dann bis zur DeLuxe-Edition 2007 warten, bis ich endlich das original wieder hatte. :-)

    • Vor 6 Monaten

      obi, gute frage :)

      ganz einfach: weil man auch aus dem 76er blickwinkel an welles nicht vorbeikommt.
      das storytelling bzgl welles gehört ja - unabhängig von der jeweiligen edition - in die 70er, weil es damals aufgenommen wurde. ob das endgültige release dann früher oder später kommt, ist ja ne andere frage. das konzept und die aufnahme fand anno 1975 statt.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      insofern kann man quasi seit 30 jahren hören, wie es seit 40 jahren gemeint war.
      schade natürlich, dass der orson es in ermangelung von lebendigkeit nicht mehr hören konnte. letzteres hätte man natürlich so deutlich darlegen können. aber das wäre alles zu lang geworden.

    • Vor 6 Monaten

      Wikipedia: "Verwendet wurden diese Aufnahmen allerdings nur für Präsentation und Promotion der LP."

      Nachdem ich das von mir geschriebene und von euch beiden hier geschriebene versucht habe zu verifizieren, frage ich mich was ich 1980 ca. gekauft habe für eine LP? Die CD und/oder beides zusammen hab ich nie gekauft.

  • Vor 6 Monaten

    tolle Rezi, geniales Album (meine erste CD!). Höre es immer mal wieder gerne. Und an der Stellle von "The Fall Of The House Of Usher", wo der Regen einsetzt, bekomme ich nach wie vor IMMER eine Gänsehaut...

  • Vor 6 Monaten

    Schließe mich Speedy an. Tolles Album. Sehr atmossphärisch, dazu excellent produziert. Die Werke danach waren eher poppiger, wobei er immer für einen Ohrwurm gut war. Interessanter Text von Eye in the sky:
    http://www.songtexte.com/songtext/the-alan…

    man meint das Konglomerat um NSA/Google-Aphabet/Facebook hätte ihn geschrieben.

  • Vor 6 Monaten

    Das hat mir bei den Meilensteinen neben “Effloresce“ und “Crime Of The Century“ noch am meisten gefehlt.
    Eines der zeitlosesten und besten Alben, das ich kenne.
    Musik zum darin Versinken.

  • Vor 6 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Monaten

    Es gibt sie nunmal, die weithin und allgemein völlig überschätzten Pop-Elaborate. Erst vor kurzem wieder mal zur Selbstvergewisserung angehört. Es bleibt dabei: Ein unspannender und teils saft- und kraftloser Langweiler mit hohem Nerv-Faktor. Millionen Fliegen etc. ... Vergleiche auch die Anti-Rezi von Sascha Seiler im aktuellen Eclipsed-Magazin. Recht hat er, der Mann!