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Was Albumproduktionen betrifft, gehören Testament mit Sicherheit nicht zu den Schnellsten. Auch auf dem Drumhocker scheinen sie in diesem Leben keine Ruhe mehr in die Band zu bringen. Beides sei den Jungs um Häuptling Chuck Billy aber sofort vergeben, wenn man "Dark Roots Of Earth" in den Player schiebt. Das Album steht "The Formation Of Damnation" in nichts nach!
Mit den zügigen Midtempo-Thrashern "Rise Up" und "Native Blood" steigen Testament in die Scheibe ein. Sie glänzen nicht nur mit den gewohnt treffsicheren Riffs von Eric Peterson, sondern vor allem natürlich mit den unverwechselbaren Vocals von Chuck Billy. Der Kerl hat einfach eine einzigartige Stimme und setzt diese in allen Nuancen ein. Dabei bleiben die Growls, die vor allem auf "The Gathering" explizit zum Einsatz kamen, außen vor.
Nicht weniger großartig: der Mann hinter den Drums. Die Dynamik von Gene Hoglans Spiel (Dethklok, Ex-Strapping Young Lad) ist einzigartig und die Lässigkeit, mit der er den ein oder anderen Blastbeat einstreut, einfach nur bewundernswert. Entsprechend rund klingt eine Highspeed-Nummer wie das bereits vorab die Runde machende "True American Hate".
Aber was wäre 'ne Testament-Scheibe ohne die groovenden Midtempo-Songs? Da brilliert der Titeltrack mit ein paar klasse Leads von Gitarrenwizzard Alex Skolnick genauso wie das relativ lange und treibende "Throne Of Thornes". Mit "Cold Embrace" haben sie sogar mal wieder eine waschechte Halbballade im Gepäck, die ihre Klasse aber erst mit ansteigender Härte entfaltet.
Der Rausschmeißer "Last Call For Independence" ist vom Riffing her sowas von typisch Testament, dass man als Fanboy, der ich nun mal bin, am liebsten kreuz und quer durch das Zimmer springen will. Jetzt noch endlich wieder 'ne Live-Show von den Jungs und ich bin wunschlos glücklich!
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5 Punkte war wohl zu erwarten, wenn schon jeder Nillenkäse hier mit 3 Punkte bzw. 4 Punkte belohnt wird. Und jetzt haben wir den Salat, den ich immer kritisiere. Ist das jetzt ein Top-Album oder nur endlich mal ein überdurchschnittliches Album. Wirkliche 5 Punkte oder doch nur Schrammel-5-Punkte in der sonst völlig wirren Belanglosigkeitsskala?
JaDeVin sieht man irgendwie immer nur heulen. Beschwert sich auf Laut.de darüber, dass ein Redakteur, der sich auf Metal spezialisiert hat, sich meistens nur auf bekannte Sachen konzentriert und diese mit hohen Punktzahlen durchwinkt. Das ist so unglaublich dämlich, dass ich mittlerweile nicht mal mehr drüber lachen kann.
@Sancho: als Trashfan würde ich dir jetzt einen guten Euordance-Sampler empfehlen, als Testament-Neuling sicherlich auch die Fire Strike still Deadly-Kompilation, die einfach durchweg ein gelungenes Best-Of darstellt. Ansonsten "The Gathering" - weil es gute Kombi aus Thrash und Death darstellt.
Hmm, ja, 60kg auf 1,82 sind schon starkes Übergewicht. Ernsthaft, Trottel, heul' einfach nich in jedem Thread einer x-beliebigen und dazu sehr bekannten Band darüber, wie dumm der Redakteur doch ist, solche Punktzahlen zu verteilen. Gibt eben auch Menschen, die einfach das hören, was ihnen gefällt und nicht nur drauf achten, dass sich der Fankreis jener auf maximal 100 Leute beschränkt.
Das ist eins dieser 0815-Thrash-Metal-Alben bei denen Edele einfach mal die 5 Punkte durchwinkt.
Ich mein das klingt ganz solide, aber BITTE, 5 Punkte?
3 Punkte, mit viel Gutdünken vielleicht sogar 4 Punkte, sind da realistisch.
Aber Hauptsache eine Band wie Baroness wird mit 3 Punkten abgestraft...
oh mann. die kommentare unter eddys rezensionen garantieren auch immer wieder beste unterhaltung. zum album: haut mich jetzt auch nicht wirklich um. aber es sollte langsam klar sein, dass eddy eher konservativ ausgerichtet ist. das ist auch okay so. aber was mich am meisten auf laut stört, ist dass einfach neuere, wegweisende releases nicht rezensiert werden. warum auch immer. mag es sein, dass laut keine kopie/download bekommt oder nur sehr bekannte bands rezensieren will. aber mal was wie wolves in the throne room, ufomammut und andere bands zu rezensieren, die gehypet werden, - berechtigt oder nicht - würde laut schon gut tun. ich denke, selbst seitenzugriffe auf die jeweiligen rezensionen würden sich dadurch im metal bereich erhöhen.
Das Album hat auf jeden Fall 5 Punkte verdient.
Wie kann man denn hier von 0815 reden, außer man hat absolut keine Ahnung ...
Und man muss definitiv auch nicht konservativ sein und absoluter Fan.
Das ist Musik mit ganz großen Können (und Gene Hoglan als I-Punkt obendrauf), von etwas aelteren Herren, die sich definitiv nicht ausruhen und ihr selbst geschaffenes Erbe in Form der 80iger Platten neu inzenieren, und das aeußerst kreativ und mit erkennbarer Spiellaune.
Gerade letzteres ist hoch anzurechnen, da wir ja alle aeltere Bands kennen, die nur noch ihr Ding runterspielen.
Und Juengere Bands muessen halt erstmal das Koennen erreichen.
Hut ab!
So fertig und nun steinigt mich fuer den furchtbar langen Satz.
also meinen geschmack triffts nicht. es ist einfach nichts spannendes dabei, kaum interessante riffs - wobei "true american hate" da echt raussticht, das ding gefällt mir richtig gut inzwischen. zudem find ich die produktion nicht gelungen, sie ist vllt im sinne der band wenn sie soviel gewicht auf die stimme legen will, aber mir haben die gitarren da zuwenig luft etc.
Es gibt eine Menge uninspirierter Thrashplatten aber die hier gehört defintiv nicht dazu. Das ist schon mehr wie eine wahllose ansammlung von Riffs. Da werden tatsächlich noch Songs geschrieben. "Native Blood" ist ein Überhit mMn.
Es ist einfach nur großartig, wie die alten Ur-Thrash-Bands in den letzten Jahre eine zweite Blütezeit erleben. Egal, ob Exodus, Kreator, Testament etc. Da wird noch richtig gut geprügelt! Teilweise wie in den jungen Jahren, teilweise ausgereifter und variabler. Und auch das nahende Sterbebett, scheint sie nicht davon abzuhalten. Thrash till Death!!
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