- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Es gibt sie, diese eine Band, die man einfach gut finden muss: Tenacious D. Kennt man den Output von Hollywood-Weirdo Jack Black und Kyle Gass in Bild, Text und Ton nimmt man diese Musik erst mal weniger ernst. Allein: Die Dudes spielen auf Festivals neben Metallica und baden geradezu in den Sprechchören des Publikums!
Die Gründe dafür sind unüberhörbar: Nach den Riffs von "Low Hangin' Fruit", "Deth Starr" und "Throw Down" oder auch des fulminanten Openers "Rize Of The Fenix" leckt sich jede Rockband - ob Hard, Classic oder Alternative - die Finger, ist sie noch halbwegs bei Trost. Gibt dann noch einer wie Dave Grohl zum wiederholten Male seinen Segen am Drumkit, erklärt das vieles. Zumal der Foo Fighter amtlich Gas gibt.
Der Kern des ernst gemeinten Wahnsinns bleibt aber Jack Black: Seine Gesangsleistung ist der Hammer, scheint sogar noch beeindruckender als auf den Platten zuvor. Und da war er schon gut, denkt man nur an Tracks wie "Wonderboy". Hardrock-Comedy und Satire hin oder her: Tenacious D spielen so over the top, dass es wieder saugut ist.
Die Tracks sind im Genrekontext wieder durchweg als High End-Kino produziert: von den zwei Akustikgitarren angefangen über bratzende E-Gitarren oder Streichereinsätze bis hin zu den harten Drums. Von kurz und knackig überdreht bis episch hymnisch zelebrieren Tenacious D den Rock'n'Roll. Aerosmith, Bon Jovi oder Led Zeppelin sind nur einige Bands, die in den Sinn kommen.
Den schrägen Drive begründen neben der Performance die auf den selbst errichteten Mythos ("Rize Of The Fenix", "The Ballad Of Hollywood Jack And The Rage Kage") bezogenen und ironisch auf Genre-Stereotypen und Business abzielenden Texte (etwa "Roadie"). Dass sich zwischendurch auch ein ernster Inhalt einschleicht, stört nicht. Im Gegenteil: "All religions of the world today / We got to leave 'em alone / We got to use our fucking brains today / Before we're gone ("Throw Down").
Nach hinten raus wirds dann immer wilder: "Rock Is Dead" geht fast als das "Rock Around The Clock" dieses Jahrhunderts durch. Das kurze "To Be The Best" im 80er-Flashdance/"Maniac"-Sound kapiert keiner. Bei der abschließenden Roadballade "39" ist dann aber wieder alles in bester Ordnung: "She's 39, but she still looks young / Not very young, but a lot of fun ... She needs a dentist appointment quick / I pay for it and she sucka my dick".
| Shop | Titel | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
![]() |
Rize of the Fenix | €7,99 | €3,95 | €11,94 |
![]() |
Rize Of The Fenix | €11,99 | €3,00 | €14,99 |
![]() |
Rize Of The Fenix | €15,99 | €2,99 | €18,98 |
![]() |
Rize Of The Fenix | €15,99 | €2,99 | €18,98 |
![]() |
Rize of the Fenix | €16,99 | €2,95 | €19,94 |
![]() |
Rize of the Fenix (Vinyl) | €18,99 | €2,95 | €21,94 |
![]() |
Rize Of The Fenix (Vinyl) | €18,99 | €2,99 | €21,98 |
![]() |
Rize of the Fenix (DVD) | €19,99 | €2,95 | €22,94 |
![]() |
Rize of the Fenix [Vinyl LP] | €18,99 | €3,95 | €22,94 |
![]() |
Rize Of The Fenix | €19,99 | €2,99 | €22,98 |
![]() |
Rize Of The Fenix (Vinyl) | €19,95 | €3,90 | €23,85 |
![]() |
Rize Of The Fenix (Vinyl) | €20,95 | €3,90 | €24,85 |
![]() |
Rize of the Fenix | €24,99 | €0,00 | €24,99 |
![]() |
Rize Of The Fenix | €29,99 | €2,99 | €32,98 |
![]() |
Rize Of The Fenix | €29,99 | €2,99 | €32,98 |
Haha. Die Zensierungen des Covers. Erst nach zweimaligen Hinsehens habe ich erst bemerkt das das Ding Penisform hat.
Jaaaaaa T ist wirklich back ... nach der ollen unkomischen Filmscheibe ham die beiden Schwergewichte endlich wieder ein sauberes Stück Comedyrock mit Kultfaktor geschaffen. Bei den Dialogen gibt es wieder urkomische Momente z.B. wenn Kyle mit einer Flöte Nachts im Studio von Jack in flagranti erwischt wird und die beiden Knallköppe sich eine instrumentale Jagd liefern. Eine unglaubliche Songidee jagd die nächste ... Weltfrieden mit Todesplanet oder Sex mit Rentnern ... Musikalisch ist alles sehr Abwechslungsreich und die Drums sind natürlich über jeden Zweifel erhaben ^^
nutze Dein Recht auf Anarchie und begebe dich kampfbereit zu: Bayreuther Straße 37
10787 Berlin
viel Spaß
Eine tolle, eine große Platte. Nach dem schlichtweg doofen Stückwerk "Pick of Destiny" wieder 100% Wahnsinn in Top-Qualität.
Mit dem Cover, das habe ich auch durch die Zensur gestern erst gesehen, dass das ein Pimmel sein soll. Ja meine Güte...
Nette Rezension! Das kurze "To Be The Best" ist aber keine Anspielung auf Flashdance oder ähnliches, sondern wohl eine Hommage an die Rocky-Filme oder deren Soundtracks. Das wird klar, wenn man den Album-Trailer (mit Val Kilmer!) bzw. kürzlich entstandene Promo-Shootings ansieht. Als Lied ernstzunehmen ist es sicher nicht, witzig dennoch.
Das Album markiert einen kleinen Wendepunkt, Pick of Destiny gin immer mehr in Richtung alberne Blödelei aber "Rize" kultiviert wieder den stringenten positiven Wahnsinn der diese beiden verrückten einst so auszeichnete.
Godlike.
Der Anfang von "Rize of the Fenix" klingt ein wenig wie "Spacelord" - nicht, dass das schlecht wäre.
Deshalb habe ich auch, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, bei iTunes heruntergeladen. Bei emp gibt es eine exklusive Edition mit 2 Bonus Titeln und einer Bonus DVD. Dazu kommt dann natürlich noch der Versand.... Dazu habe ich mich noch nicht durchringen können 


Also nach dem ersten Durchhören muss ich ehrlich sagen; ich bin enttäuscht. Die Akkustikriffs klingen irgendwie fast alle gleich und manche Songs gleiten da fast schon in die Belanglosigkeit ab. Da fand ich Pick of Destiny um längen besser.
Format
Homepage: