Porträt

laut.de-Biographie

Teamkiller

2003 gründen Absidia-Basser Peter Bastian und Sidekick-Drummer Fabian Kenner eine neue Band, in der sie ihre Vorliebe für metallische und hardcorelastige Sounds im Stile alter NYHC-Helden wie Merauder oder Sick Of It All nachgehen wollen. Zusammen mit den beiden Gitarristen Felix Grammer und Chris Holt, sowie Shouter Michael Speidel rufen sie Teamkiller ins Leben.

Da sich alle Bandmitglieder schon mit ihren vorherigen Bands einen recht guten Ruf und eine ansehnliche Fanbase erspielt haben, spricht sich bald herum, dass sie unter dem Teamkiller-Banner gemeinsame Sache machen. Zusammen spielen sie ein erstes Demo ein und vor allem durch ihre energiegeladenen Liveshows entwickeln sie sich bald vom lokalen Act zu einer national bekannten Band. Nach einer Split-Single mit Bleed Into One, packt Fabian berufsbedingt seine Koffer. Für ihn springt vorübergehend Michele Danze ein, der auch auf der EP "Some Scars, Some Hope" die Drums verprügelt.

Die Scheibe erscheint 2004 über Dead Serious Recordings, die auch Bands wie Sick Of It All, Terror oder Madball in Deutschland bekannt gemacht haben. Presse und Fans äußern sich recht euphorisch zu dem Debüt der Schwaben die ihre Touraktivitäten u.a. mit Throwdown nun auch verstärkt über die deutschen Grenzen hinaus ausweiten. 2005 erscheint die EP auch zusätzlich über Carthago Music auf Vinyl, doch das bekommt Chris nur noch von außen mit, da er die Band verlassen hat. Seinen Platz vergeben Teamkiller nicht neu, sondern machen einfach als Quartett weiter. Mit Michael Dester haben sie inzwischen auch wieder eine festen Drummer in ihren Reihen.

Endlich können sie richtig durchstarten und reißen nicht nur eine Headlinertour mit den Berlinern Final Prayer runter, sondern eröffnen immer wieder für Bands wie Hatebreed, Agnostic Front oder Ignite. Ende 2005 bis Anfang 2006 verschanzt sich das aggressive Quartett in den Eversound Studios in Effretikon, bei Zürich. Dort arbeiten sie mit Produzent Martin Korth (Cataract) an ihrem ersten Longplayer und können dabei auf freundliche Unterstützung von Terror-Shouter Scott Vogel und Cataract-Brüllwürfel Federico Carminitana zurückgreifen, die beide ein paar Gastvocals übernehmen.

Ende September steht "Bad Signs" in den Regalen und wartet auf Fans, die ihre Ohren mal so richtig durchpusten wollen. Das kann der geneigte Fan auch direkt live machen, denn zusammen mit Killing Time und When Tigers Fight sind Teamkiller zu diesem Zeitpunkt schon wieder quer durch Europa unterwegs. Dass sich "Bad Signs" aber dermaßen gut verkaufen würde, hätte vermutlich nicht einmal die Band selbst gedacht, denn die Erstpressung der Scheibe ist in windeseile ausverkauft und ein neuer Schwung muß her. Scheinbar haben sich die gute Presse und die powervollen Konzerte bezahlt gemacht.

Auch 2007 sind sie weiterhin so oft wie möglich live unterwegs, schreiben aber schon kräftig an neuen Songs, um auf den Erfolg ihres Debüts aufzubauen. Nachdem sie im Frühjahr mit Terror unterwegs sind und im Sommer auf diversen Festivals spielen, geht es im Herbst wieder ins Studio, um neues Material aufzunehmen. Allerdings ist Shouter Michael nicht mehr mit dabei, da er sich mehr auf sein Privatleben konzentrieren will. Seinen Posten übernimmt einfach Basser Peter und drückt seinen Bass Jan Heinisch von Heartbreak Ridge in die Hand.

Ende des Jahres sind sie schon wieder mit Hatebreed, Agnostic Front, Evergreen Terrace und einigen anderen im Rahmen der Persistance-Tour unterwegs.

Alben

  • Teamkiller

    Ganz schön viel Aufwand für so wenig Info.

    http://www.teamkiller.com
  • Teamkiller@MySpace

    Stab my back, it's MySpace.

    http://www.myspace.com/teamkiller

Noch keine Kommentare