Porträt

laut.de-Biographie

Tama Sumo

In Berlin gehört sie seit den frühen 90er Jahren zur aktiven DJ-Szene. Tama Sumo alias Kerstin Egert bespielt mehr als ein Jahrzehnt den Traditionsclub Tresor. Noch vor dessen Schließung findet sie im Ostgut eine zweite Location, in der sie regelmäßig am Mixer steht. Als das Ostgut schließt, wechselt Tamo Sumo in die Nachfolger-Location: das Berghain und die Panorama Bar. Dort gehört sie seit den ersten Tagen 2004 zur Resident-Crew und begeistert die Clubber regelmäßig mit ihren vielseitigen Sets, die House, Electro, Techhouse und Techno zusammenbringen.

Den Grundstein für ihre DJ-Karriere legt Tama Sumo im Jahr 1993. Nach langem Zureden eines Freundes, der bereits auf Erfahrung an den Plattenspielern zurückblicken kann, traut sie sich auch an den Mixer. "Drama" heißt die Kreuzberger Bar, in der sie das erste Mal zu hören ist. In den frühen 90ern treffen sich hier die Clubber zum Start ins Wochenende. Auf den Plattenspielern landet bei Tama Sumo in erster Linie House der New Yorker Schule. Vocals gehören da genauso zum guten Ton wie mitunter progressive anschiebene Beats.

Mit ihren Sets macht sich Tama Sumo schnell einen Namen in der Szene und so besteht an Bookings keine Not. 1996 schließlich engagiert sich der weltweit bekannte Club Tresor als Resident-DJ. Dort spielt sie House im Globus, dem kleinen Bruder des legendären Dancefloor im Untergrund. Für den musikalischen Werdegang spielen die Jahre im Tresor eine entscheidende Rolle. Ihre DJ-Sets werden flexibler und vielseitiger, orientieren sich stärker am Publikum und der jeweiligen Location, in der sie spielt. Eine gute Schule für das Ostgut und später das Berghain.

In der kreativen Atmosphäre des Berghain entsteht 2008 schließlich auch ihre erste Produktion. Die Maxi "Play Up / Brothers, Sisters" ist eine Kooperation mit Prosumer, einem anderen Berghain-Resident. Als DJ bespielt sie inzwischen zahlreiche Clubs weltweit. Die Mix-CD "Panorama Bar 02", die im Herbst 2009 erscheint, unterstreicht ihre Qualitäten als vielseitige DJane.

"Ich spiele House in verschiedenen Facetten, kombiniert mit reduziertem Techno, altem Electro, Disco- und Pop, die Gewichtung ist dabei abhängig vom Club, meiner Laune und der Stimmung der Gäste. Wichtig ist mir, dass ich innerhalb dieses musikalischen Rahmens flexibel bleibe und mich auf verschiedene Atmosphären einstellen kann, verschiedene Stimmungen erzeuge und dabei gleichzeitig bei mir bleibe", sagt sie über ihre eigenen Sets in einem Interview.

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare